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Weihnachten ist tatsächlich eine meiner liebsten Jahreszeiten – wenn nicht sogar die allerliebste – allem Stress und aller Hektik zum Trotz. In der Weihnachtszeit werde ich wieder zum Kind, auch wenn ich schon seit fast zwei Jahrzehnten Mutter bin. Ich liebe es zurückzudenken, wie Weihnachten früher war, in meinem Elternhaus. Wie meine Mutter die allerleckersten Vanillekipferl buk (tut sie immer noch, Gott sei dank!), und das ganze Haus danach duftete. Wie wir die Figuren aus dem Erzgebirge aufstellten, die wir von der Verwandtschaft in der DDR geschickt bekamen ... Ich höre das helle Klingeln, mit dem der Weihnachtsabend eingeläutet wurde und mein Bruder und ich endlichendlichendlich die Geschenke auspacken durften. Und ich muss heute noch schmunzeln, wenn ich daran denke, wie ich einmal die bereits verpackten Geschenke fand – und meiner Mutter nichts davon verriet, um ihr die Freude am Christkind sein nicht zu verderben.

 

Und obwohl ich Weihnachten so sehr liebe, ist es in den letzten Jahren immer zu kurz gekommen. Das heißt: War es zu kurz gekommen, denn dieses Jahr soll es wirklich anders werden! Liegt es am Alter, dass ich einfach keine Lust mehr auf all diesen Struggle und Stress habe? Auf diesen ewigen Kampf gegen die Zeit? Schnell noch den Adventskalender mal vier basteln (für drei eigene Kinder und unsere Gastsohn aus Venezuela, der wieder in Deutschland ist, um hier zu studieren). Schnell noch der Nikolausteller! Schnell die Weihnachtskarten bestellen, schnell ein paar Kleinigkeiten für die wichtigsten Kunden besorgen ... und dann noch schnell den Geschenke-Guide für Texterella schreiben und online stellen! Von den Geschenken, die ich für und im Namen der ganzen Familie besorgen darf durfte, will ich gar nicht reden. Schnell, schnell, schnell.

Stopp!

Ich will das nicht mehr.

Tatsächlich habe ich am letzten Freitag mein aktuelles Geschäftsberichtsprojekt abgeschlossen, das letzte in diesem Jahr. Am 8. Dezember! Das hatte ich noch nie.

Für mich bedeutet das: Ich habe weihnachtsfrei! Das erste Mal seit ... seit ...ach, keine Ahnung! Ewig! Ich kann 14 Tage lang ganz entspannt Weihnachten vorbereiten. Oder sagen wir: entspannter. Richtig entspannt ist Weihnachten ja nie. Aber ... ich kann Weihnachtskarten (ja, da bin ich tatsächlich ein analoger Traditionalist!) früher schreiben, nicht erst am 22. Dezember, 3 Uhr morgens, damit sie wenigstens noch am 27. Dezember ankommen. Die Geschenke in aller Ruhe und Gemütlichkeit einpacken – mit Geschenkpapier und -band, das ich nicht auf dem letzten Drücker besorgt habe. Die Lichterkette für den Weihnachtsbaum nicht erst am 24. Dezember vormittags testen, um festzustellen, dass sie nicht funktioniert, um in die Stadt zu hetzen, um dort festzustellen, dass alle Lichterketten ausverkauft sind ... Ja, vielleicht könnte ich sogar Plätzchen backen – und vielleicht würden sie auch nicht verbrennen, wenn ich in der Küche neben dem Ofen bliebe, anstatt die drei Minuten für eine wichtige Mail zu nutzen. Ich könnte am frühen Nachmittag auf Weihnachtsmärkte gehen, und dort einen Kinderpunsch trinken, während mir der Geruch von Zuckerwatte und gebrannten Mandeln in die Nase steigt.

Es wäre mein perfektes Weihnachten.

Wenn es denn so wird und mir nicht doch noch ein Auftrag dazwischen kommt .... oh, ich wünsche es mir so sehr!

Für was ich mir übrigens keine Zeit nehmen will, ist für noch mehr Konsum auf dem Blog: Es wird hier keine Kalendertürchen, keine Adventsverlosungen, keine Dauerberieselung mit den ultimativen Geschenkeguides geben. Nur ein paar schöne Weihnachtskochbücher, die will ich dir noch vorstellen. Das war’s dann aber auch. Mehr nicht. (Wer ein paar Geschenkeinspirationen sucht, findet hier eine schöne Auswahl).


Wie fühlt sich denn dein perfektes Weihnachten an? Verrätst du es mir?

PS: Ich halte dich natürlich auf dem Laufenden, was mein perfektes Vorweihnachten angeht, wenn du willst. Am besten abonnierst du mich dazu auf Instagram und guckst meine Stories.

***

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Susanne Ackstaller, Montag, 11. Dezember 2017, 06:00 Uhr
Kommentare: 4 | Aufrufe: 1484 | Kategorie: Lifestyle, Leben, | Tags: weihnachtentexterella persönlichgedankenentspannte weihnachten
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Kommentare

  • Wann haben wir eigentlich damit angefangen, uns nach dem PERFEKTEN Weihnachten zu strecken - und wo ist das NETTE, GEMÜTLICHE Weihnachten auf der Strecke geblieben?

    Sobald ich in der Farbfernsehwerbung Spots sehe, in denen Reklame für das „perfekte” Weihnachten gemacht wird, schalte ich im körperlichen und im buchstäblichen Sinn ab.

    Ich wünsch dir einfach eine so-schön-wie-mögliche Zeit…

    Viele Grüße von der Bunten

    Betsi, die bunte Kuh
    am Montag, 11. Dezember 2017 um 10:22 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Hallo liebe Betsi,

      du hast völlig Recht! Perfekt ist absolut die falsche Vokabel! Gemütlich, darum geht es mir! Danke fürs Bewusst machen!

      Susi
      am Dienstag, 12. Dezember 2017 um 19:43 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

  • perfektes Weihnachten, das wäre für mich
    auch endlich mal zeit zu haben, die ganzen weihnachtsvorbereitungen in ruhe zu erledigen.
    ich stehe im Geschäft bis heuer 23.12. 18.00 Uhr.
    wenn überhaupt, dann hab ich nur die adventsonntage frei, die aber mit Hausarbeit draufehen.
    dabei geht’s mir jetzt schon gut, weil die kinder schon gross sind, als sie noch klein waren, war es ein immenser Kraftakt das weihnachten zu überstehen.
    und immer noch werde ich unentspannt, sobald es auf mitte november zu geht.
    aber eines weiss ich, wenn mein mann und ich in Pension sind, dann wünsch ich mir, ein ganzes Monat lang im land (Österreich und Deutschland) herumzureisen und diverse adventmärkte zu besuchen.
    trotzdem bin ich jedem ein schönes Weihnachtsfest und eine schöne besinnliche adventzeit vergönnt.
    in diesem sinne
    frohes fest und alles gute!
    Michi

    Michi
    am Montag, 11. Dezember 2017 um 09:15 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Das klingt nach einem tollen Plan, liebe Michi!! Das solltest du unbedingt machen! Ich liebe vor allen Dingen die kleinen Weihnachtsmärkte in Schlösser und Burgen ... hach!

      Susi
      am Dienstag, 12. Dezember 2017 um 19:45 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

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