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Muttertag, achja! :-)

Was habe ich über all die Jahre – 19 mittlerweile! – mit mir gehadert! Ob ich alles richtig mache. Ob ich als Mutter gut genug bin. Ob ich nicht lieber weniger arbeiten sollte, und mehr basteln. Ob ich nicht lieber dieses oder jenes oder was auch immer. Ob ich genug Obst geschnibbelt und oft genug vorgelesen habe. Es war nicht einfach meinen Weg zu finden, als arbeitende Mutter. Die das Beste für ihre Kinder, aber auch sich selbst nicht ganz aufgeben wollte.

Kennst du das? Ach, bestimmt!

Muttertag! Was er für mich bedeutet - und für dich vielleicht auch. Illustration: Susanne Taggruber.

Ich glaube, dieser Zwiespalt ist das Los unserer Generation. Wir sind „inbetweenies“, gefangen zwischen dem Wunsch nach Selbstverwirklichung und traditioneller Mutterrolle. Immer mit schlechtem Gewissen, immer ein wenig gestresst, immer und überall alles gebend. 100 Prozent, Minimum.

Aber … vielleicht wäre ein bisschen weniger auch schon mehr als genug? Vielleicht sollten wir vieles leichter nehmen! Im Nachhinein war es ziemlich egal, dass ich die Kommunionkerze von k3 nicht selbst gebastelt habe und einige Elternabende von k1 geschwänzt oder sogar vergessen habe.

Lasst uns das Muttersein tanzen! Mit Blümchen im Haar und roten Stiefeln. Mit Lust, Laune und Lachen! Viel Lachen! Darauf vertrauend, dass das Glück unserer Kinder nicht vom superduper Pausebrot in der Original-Tupperdose abhängt, nicht von selbstgebastelten Sankt-Martins-Laternen und jahrelangem Engagement im Elternbeirat.

Sondern davon, dass wir Mütter uns selber gut tun, damit wir unseren Kindern guttun können. Lasst uns mehr Freude haben und entspannter sein! Damit es uns allen gut geht. Müttern, Kindern, der ganzen Welt.

Ja, lasst uns tanzen! Am Muttertag und an all den anderen Tagen auch, ein bisschen wenigstens!

Einen wunderschönen Tag für euch alle da draußen!

***

Die zauberhafte Illustration stammt von meiner Kollegin Susanne Taggruber, die nämlich nicht nur schreibt, sondern auch ganz wunderbar zeichnet. Auf Instagram gibt es noch mehr von ihren Illustrationen.

 
Susanne Ackstaller, Sonntag, 14. Mai 2017, 06:00 Uhr
Kommentare: 3 | Aufrufe: 2096 | Kategorie: | Tags: texterella persönlichmuttertaggedanken
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Kommentare

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    Afuhegadat
    am Dienstag, 27. Juni 2017 um 16:35 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi, ich bin jetzt zu tiefst enttäuscht! Also das mit der Erstkommunionskerze geht ja wohl gar nicht! ;-)
    Ja, du hast so Recht. Ich blicke auf meine vierfache Mutterschaft inzwischen sehr entspannt retour, weil ja bedauerlicherweise seit bald zwei Jahren keiner von den Nachkommen mehr bei uns lebt. Ich sehe heute vier ganz tolle Menschen, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen, wenn auch sogar auf einem anderen Kontinent.
    Viele unsinnige Gedanken hätte ich mir ersparen können, Unwichtigkeiten wie perfekte Jausenbrote und auch so manchen Elternabend.
    Ganz liebe Grüße aus Salzburg, Claudia

    Claudia Braunstein
    am Sonntag, 14. Mai 2017 um 16:53 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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