mode-lifestyle
 

Was für Farben, was für ein Himmelsgemälde! Klingt es kitschig, wenn ich sage, dass ich angesichts solcher Bilder immer ein wenig ehrfürchtig werde?! Staunend stehe ich vor unserer Welt. So viel Schönheit, und das alles nur durch ein wenig Wasserdampf und ein bisschen Licht … Wäre ich nicht bereits ein gläubiger Mensch, ich würde es bei diesem Anblick werden.


Der Himmel über dem Darß. Ohne Filter.

Der Himmel über dem Darß. Ohne Filter.


Und dann komme ich zurück in unser Ferienhaus, klappe mein Internet auf und lese von Hass, Krieg, Not. Davon, dass die Erde ihre Belastungsgrenze erreicht hat, dass mögliche US-Präsidenten mit einem Einsatz von Atomwaffen gedankenspielen, dass in Syrien nach wie vor die Welt untergeht, und nicht nur dort. Nachrichten, die mich immer wieder verzweifeln lassen.

Dennoch wehre ich mich gegen den Gedanken, dass unsere Welt unrettbar verloren ist. Nein, ich gebe die Hoffnung nicht auf. Nenn mich ruhig naiv, aber ich glaube nach wie vor daran, dass diese Welt für jeden Mensch besser sein könnte. Dass wir sie besser machen können! Mit mehr Nächstenliebe und weniger Egoismus (gegenüber Mensch, Tier und Natur), mit mehr Du und weniger ich. Mehr Hilfe, weniger Hass. Weniger besitzen, mehr teilen. Ja, im Grunde ist es so einfach. So einfach wie ein bisschen Wasser und Sonnenstrahlen. Ich erzähle dir nichts Neues? Umso besser!

Dann lass uns doch heute mit der Weltrettung anfangen. Nichts zu tun ist auf jeden Fall die schlechtere Alternative.

 
Susanne Ackstaller, Montag, 08. August 2016, 06:00 Uhr
Kommentare: 8 | Aufrufe: 1966 | Kategorie: Meinungen, Gedanken,
 

Kommentare

  • Liebe Susanne, vielen Dank für dieses kurze aber sehr schöne Statement! Ich sehe das exakt so wie Du und freue mich, dass so viele Menschen diesen Optimismus teilen.

    Und es geht genau darum, im Kleinen anzufangen. Bei sich selbst und seinen Nächsten.

    Ich bin ein großer Fan von:
    ICH LEBE, WAS ICH PREDIGE. Auch wenn ich mich selbst immer wieder dabei ertappe, dass ich das nicht immer durchziehen kann, weil wir ja doch alle mehr oder weniger diplomatisch und angepasst sein müssen - gelingt es mir doch auch öfter ;)

    All die Dinge, die wir im Außen beklagen und ungut finden, sollten genau die Dinge sein, an denen wir im Kleinen arbeiten.
    Ein Beispiel: Jemand beklagt die superreiche Finanzelite „da draußen”, die sich mit Geld alles kaufen kann und über Leichen geht ......
    Wie wäre es, mal bei sich selbst zu überprüfen, wie es mit dem Thema „Geld” ausschaut? Was ist man bereit, für Geld zu tun? Besonders, wenn man wenig davon hat! Oder wie hilfsbereit ist man, wenn es um Geld geht?
    Es gibt unendlich viele Beispiele und Möglichkeiten, wir wir alle im Kleinen einen Beitrag zum großen Ganzen leisten können.

    Herzliche Grüße

    Sandra

    Sandra Schuster-Böckler
    am Mittwoch, 10. August 2016 um 20:26 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Für mich ist es eine täglich neue Entscheidung in den kleinen Dingen, die ich beeinflussen kann: Bioeier von Doppelnutzungs-Hühnern kaufen (keine geschredderten Küken), fair produzierte Kleidung kaufen, meinen Online-Mitmenschen auch dann freundlich und wertschätzend begegnen, wenn man mich nicht kennt oder identifizieren kann, den Regenwurm aus der Pfütze fischen, auch mal für ein Gespräch mit einem Nachbarn bereit sein, auch wenn die Zeit knapp ist. Gerne würden wir alle mehr bewirken, unsere Energie in Aktionen mit großer Reichweite investieren: Warum fangen wir nicht vorher mit den kleinen Dingen an, die wir wirklich beeinflussen können?

    Susanna Künzl
    am Montag, 08. August 2016 um 16:49 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ja, es ist so einfach!
    Wenn es nur jeder täte, denn das ist die Voraussetzung. Jeder Mensch muß erst einmal bei sich selber anfangen. So traurig es ist, es wird nicht funktionieren. Leider gibt es viel zu viele schlechte, brutale und gierige Menschen auf dieser Erde.

    Karin Austmeyer
    am Montag, 08. August 2016 um 11:37 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Ja, so denken eben die Meisten. Und fangen deshalb erst gar nicht an. Und so wird die „kritische Masse”, die es braucht, um etwas zu verändern, nie erreicht. :-(

      Susi
      am Montag, 08. August 2016 um 11:46 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

      • Ich glaube, die schlechten, brutalen, gierigen Menschen sind gar nicht so viele, jedenfalls sicherlich nicht die Mehrheit - sie sind nur laut und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Und viele von den anderen sind ratlos, still. Vielleicht schauen wir (und die Medien) zu wenig dort hin, wo Menschen schon etwas ändern und bewegen. Weil das oft leiser ist, weniger spektakulär und mit weniger Knalleffekt.
        Vielleicht sollten wir aufhören, fasziniert auf den Weltuntergang zu starren, und mehr auf die kleinen Lösungen achten, die Versuche, Bildung, Demokratie, Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit umzusetzen. Auch das kann Spaß machen und faszinieren. Und es ist unsere einzige Überlebenschance - außer wir werden von Aliens gerettet :-) Wir sollten uns wirklich darauf konzentrieren, uns gegenseitig Mut zu machen. Schaut euch doch mal den Film „Tomorrow” an, der führt schon in die richtige Richtung. Und macht gute Laune.

        Nina Bodenlosz
        am Montag, 08. August 2016 um 13:13 Uhr

        Auf diesen Kommentar antworten

Schreibe einen Kommentar:
 
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
  • Name*
     
  • Email*
     
  • Website
     
  • Kommentar*
     
  • CAPTCHA*
      
  •  
  •  
  •  
 
 

Zum nächsten Beitrag: Mehr als eine Urlaubslektüre: Love x Style x Life von Garance Doré

Zum nächsten Beitrag.

Zum vorherigen Beitrag: Ostsee-Grundausstattung: Strickjacke, Bernstein und wetterfeste Haare.

Zum vorherigen Beitrag.


Texterella per Mail abonnieren:







Herzblutdinge

Herzbluttexte




WERBUNG













KOOPERATIONEN




 
WERBUNG

© 2017 texterella.de | Susanne Ackstaller

Site by blogwork.de und Sibylle Zimmermann, hz-konzept.de