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Eigentlich wäre ich gerne gelassener. Eigentlich wünschte ich, mich würde die kleine Fettrolle über dem Bund der Jeans nicht weiter stören. Eigentlich möchte ich mich am liebsten um meine Figur gar nicht kümmern, keinen Gedanken daran verschwenden. Ey, was sind schon diese paar Röllchen und Rundungen! Aber es gelingt mir nicht. Sie stören. Besonders weil sie vor ein paar Jahren noch nicht da waren. Und weil ich nicht verstehe, woher sie plötzlich gekommen sind, diese Speckröllchen, die mir die Silhouette rauben.

Theoretisch sind die Gründe klar: Ich esse zu viel. Bzw. ich bewege mich zu wenig – und das, obwohl ich eigentlich das Gefühl habe, den ganzen Tag unterwegs zu sein: Treppauf, treppab. Schnell mal in die Küche, in den Keller, zur Post, zum Edeka. Aber wir wissen ja, wie sehr diese gefühlten Einschätzungen trügen können. Von daher kam mir das Bluetouth 4.0 Fitness-Armband von newgen medicals, das mir Pearl für einen Produkttest zur Verfügung stellte, genau richtig: Endlich wissen, wie viel ich mich WIRKLICH bewege! Und wie viel Kalorien ich dabei verbrauche!


Fitness-Armband von newgen medical im Test
Auspacken ...


Das Fitness-Armband ist im wesentlichen ein Schrittzähler, der jeden Schritt protokolliert und dann in Kalorien umrechnet. Was sich erstaunlich anhört, funktioniert denkbar einfach: Die Messeinheit am Computer aufladen, die App (verfügbar für iOS/Android) ‘runterladen, beides via Bluetooth verbinden. Dann noch ein paar persönliche Daten in die App eintragen (Größe, Gewicht, Geschlecht und Schrittlänge) und das Tagesziel vorgeben (10.000 Schritte sind die Standardeinstellung, hehe!) – und schon kann es losgehen, im wahrsten Sinne des Wortes.

Fitness-Armband von newgen medical im Test
Aufladen ...


An einem Kunststoffband trägt man die Messeinheit den ganzen Tag spazieren (alternativ gibt es auch einen Gürtelclip – der muss aber zusätzlich gekauft werden), während sie jeden einzelnen Schritt genau protokolliert. Und wenn ich genau sage, dann meine ich genau: Der Spurt zum Telefon: 35 Schritte, zum Briefkasten: 22. Einmal in den Keller zur Waschmaschine, danach ins Schlafzimmer, weil der Wecker sich in der Zeit geirrt hat: 124 Schritte. Verbrauch: 7 Kalorien.

Das Dingschen in dezentem Schwarz zählt so genau, dass es schon fast unheimlich ist. Und ein Entrinnen vor der bitteren Wahrheit leider völlig unmöglich macht: Wer glaubt (ich!), zwischen Büro und Familienalltag einen Marathon hinzulegen, der irrt: ganze 5.700 Schritte habe ich gestern samt kurzem Abendspaziergang geschafft, das sind 207 Kalorien. Puha. Es gibt noch viel zu tun – also: zu laufen. Noch ernüchternder als das Abrufen von Schrittzahl und Kalorienverbrauch über den Touchscreen der Messeinheit war das Ergebnis nach der Synchronisation mit der App: Nur 57 Prozent des Tagesziels erreicht! Öhm. Wie konnte ich mich nur jemals über die wachsenden Speckrollen wundern! Wer ein Nachtstrampler ist, hat übrigens einen Vorteil: Die Schlaf-Funktion, die man durch Druck auf die Messeinheit aktivieren kann, misst die Bewegung bzw. Ruhephase während der Nacht! Na, da kann man sich nur viele schöne Alpträume wünschen, ne? Was tut man nicht alles für eine gute Figur.


Fitness-Armband von newgen medical im Test
Einstecken ...


Eigentlich also eine tolle Sache? Stimmt! Es macht nicht nur ziemlich viel Spaß, die kleinen und großen Fortschritte auf der Messeinheit oder auf der App zu beobachten – es motiviert auch. Noch schöner wäre es allerdings ohne die paar Haken: Allen voran, die Messeinheit selbst, die ich mir ein wenig druckempfindlicher wünschen würde. Die Touch-Funktion ist noch optimierbar, teilweise brauchte ich zu viele Anläufe, um von einer Funktion in die nächste zu wechseln. Auch die App könnte durchaus noch ein bisschen intuitiver sein. Aber wer sich ein bisschen Zeit nimmt und die Bedienungsanleitung (vor allem die ausführlicheren Varianten für Messeinheit bzw. App im Internet) studiert, wird mit den Funktionen bald vertraut sein. Was ich mir außerdem wünschen würde: dass das Armband ein wenig zierlicher wäre – für Frauengelenke eben. :-)


Fitness-Armband von newgen medical im Test
Synchronisieren!

Insgesamt ist das Fitness-Armband sehr hilfreich, um besser einschätzen zu können, wie viel man sich tatsächlich im Alltag bewegt und wie sich das beim Kalorienverbrauch auswirkt – und das zu einem sehr vernünftigen Preis. Ob der Schrittzähler mittelfristig zu mehr Bewegung motiviert, wird sich zeigen: Ich habe mit Pearl einen weiteren Review in vier bis sechs Wochen vereinbart, dann kann ich euch mehr sagen. Auf der App lassen sich die Fitness-Aktivitäten auf jeden Fall bis zu einem Jahr verfolgen. Ich bin gespannt!

Das Fitness-Armband kannst du bei Pearl für 39,90 Euro bestellen. Hier gibt es auch Wechsel-Armbänder in den Farben Rot, Hellblau, Pink, Gelb und Grau (jeweils 3,90 Euro) sowie einen Gürtelclip (für 4,90 Euro).

Das Fitness-Armband V4 von newgen medicals wurde mir von Pearl zur Verfügung gestellt. Der Produkttest wurde bezahlt.

 
Susanne Ackstaller, Dienstag, 09. September 2014, 09:56 Uhr
Kommentare: 9 | Aufrufe: 4431 | Kategorie: Lifestyle, Fitness & Gesundheit, | Tags: sportprodukttestprodukt-reviewpearlnewgen medicalgesundheitfitness-armbandbluetooth-4.0-fitness-armband
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Kommentare

  • Ich warte schon eine Weile auf dein Fazit.

    Kann es sein, dass ich den 2. Teil einfach nicht finde oder gibt es den gar nicht?
    Mich würde so interessieren, wie der Langzeittest ausgefallen ist, da ich mit so einem Teil sehr liebäugle.

    Alles, alles Liebe aus Berlin von Jana

    Jana
    am Samstag, 24. Januar 2015 um 17:28 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Du hast völlig Recht. Ich wollte nochmal darüber berichten! Ist untergegangen ...

      Kommt noch! Stay tuned!

      Susi
      am Sonntag, 25. Januar 2015 um 15:30 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

  • Wie schade. Ich werde mir wohl wieder einen simplen Schrittzähler zulegen.

    Anja von Balance40plus
    am Mittwoch, 10. September 2014 um 19:26 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Anja,

    ich habe gerade nachgelesen:

    ab iOS 6.0 oder Android 4.3.

    :-(

    Susi
    am Mittwoch, 10. September 2014 um 13:14 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ich bin ja schon seit Längerem auf der Suche nach so einem Ding (nachdem ich meinen heißgeliebten Schrittzähler nach Jahren verloren habe - schnüff). Aber das Problem bei den meisten ist, dass sie nur mit IPhone oder Smartphone ab Android-Version 4.x verwendbar sind. Ich müsste also ein neues Smartphone kaufen. Bei dem newgen scheint es das Gleiche zu sein - oder, Susi?
    Liebe Grüße
    Anja

    Anja von Balance40plus
    am Mittwoch, 10. September 2014 um 13:08 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Oh klasse, so ein Armband könnte ich auch gebrauchen. Vielleicht motiviert es doch etwas, um sein Tagesziel zu erreichen. Ich habe einen Kollegen, der hat auch so ein ähnliches Armband und er ist mit sich selbst ziemlich streng. Wenn er am Abend nicht auf seine 10.000 Schritte kommt, kann es schon mal sein, dass er ein paar Runden um den Wohnzimmertisch marschiert.
    Bei mir gibt es Tage, da laufe ich bestimmt nicht mal 5.000 Schritte. Doch wenn ich Joggen gehe, kommt schon einiges zusammen.
    LG Cla

    Cla von Glam up your Lifestyle
    am Dienstag, 09. September 2014 um 21:47 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Coole Idee. Würde mich auch intetessieren, wie viele Kalorien das so an einem (All-) Tag sind. Bin gespannt auf den 6-Wochen-Bericht.

    Snezana
    am Dienstag, 09. September 2014 um 20:01 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Eigentlich möchte ich ja gar nicht schwarz auf weiß wissen, dass ich mich zu wenig bewege… ;-) Andererseits ist es bestimmt ein guter Ansporn! Ich bin sehr gespannt, was Du beim nächsten Test zu berichten hast, Susi.

    LG
    Annette | Lady of Style

    Annette
    am Dienstag, 09. September 2014 um 18:24 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Das ist interessant! (Auch der Preis.) Denn ich denke auch schon länger über so ein Ding nach - wenn die Armbänder nur nicht so häßlich wären…

    Bin gespannt, was Du in 4-6 Wochen sagst.

    Uschi aus Aachen
    am Dienstag, 09. September 2014 um 17:29 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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