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Leben im Internet.

Hilfe, ich bin kein Influencer!

Als hätte das Jahr 2016 nicht schon genug Hiobsbotschaften übermittelt, erreicht mich kurz vor Schluss noch mal ein richtiger Knaller. Nämlich:

Ich bin keine Influencerin!

Es kommt aber noch schlimmer: Ich bin noch nicht mal ein „Micro-Influencer“. Die fangen nämlich erst bei rund 10.000 Followern auf Instagram an. Und ich habe nicht mal 2.200. Sondern lediglich 2.192. Wobei ich gestern schon bei 2.196 war. In den letzten 24 Stunden sind mir vier Follower abhanden gekommen, einfach so. So oder so bin ich weit entfernt von jeglichem Influencertum, und das, wo „Influencer“ doch das neue Zauberwort im Online-Marketing ist. Und so wichtig, dass es sogar ein eigenes Magazin um diese besonderen Internet-Menschen gibt.



Zu wenige Sonnenuntergänge und Fruitbowls, definitiv! ;-)

Was bei mir falsch läuft? Ich weiß es nicht. Dabei bin ich eine Instagrammerin der ersten Stunde. Seit März 2011 poste ich auf Instagram aus meinem Leben. Und hab’s in bald sechs Jahren noch nicht mal auf 2.200 Follower gebracht. Ja, peinlich, ich weiß. 

Es ist auch nicht so, als würde ich nicht wollen und mich nicht bemühen! Ich will ja! Ich bemühe mich ja! Ich will auch eine Influencerin sein, jawoll! Mit Louis-Vuitton-Tasche in der linken Hand und einem Coffee-to-go in der rechten. Vor dem Eiffelturm und so. Oder in Havanna, auf einem Balkon sitzend mit Blick auf Stadt. Mit Cocktail und Sonnenuntergang. Ja, vielleicht ... vielleicht habe ich einfach zu wenige Cocktails und Sonnenuntergänge im Programm. Ja, das wird es sein. Oder sind meine Bilder womöglich nicht lichtdurchflutet genug? Vielleicht, wenn ich das Haus neu möbliere und Müslibowls auf weißen Tischen fotografiere, vielleicht kommt dann ja der große Run. Und der große Ruhm.

Ich könnte auch mehr Mantras und Lebensweisheiten instagrammen, etwa „Do what you love!“ oder noch besser „Do more of what you love!“, in kunstvollem Lettering oder American Typewriter. Ja, solche Schlauheiten sollte ich posten. Das hilft bestimmt. Oder leckere Törtchen mit rosa Fondant (muss nur noch schnell backen lernen!) oder Avocado-Toasts mit einem Hauch von Kresse drauf. Und mehr Fitness! Wobei ... nein, Fitness besser nicht.

Oder ich mache es einfach so, wie eine Instagrammerin, auf deren Account ich kürzlich landete: Da stand neben den mageren 376 Followern nämlich das Wort „Influencer“. Ja, so geht’s vielleicht auch. ;-)

***

Zu der Kolumne inspiriert hat mich übrigens ein Beitrag über Instagram in der ZEIT: Die Gier nach Likes und Followern.

Achja: Wer mir jetzt partout auf Instagram folgen will – bitte schön!

 
Susanne Ackstaller, Dienstag, 27. Dezember 2016, 06:00 Uhr
Kommentare: 36 | Aufrufe: 7515 | Kategorie: Lifestyle, Arbeit und Business, Bloggen, | Tags: internetinstagraminfluencererfolgreich bloggenbloggen
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Kommentare

  • Hallo, toller Post und ich musste wirklich etwas Lachen. Ich bin nun seit 1 Jahr als Bloggerin dabei und ich befinde mich noch im „Minusbereich” als Influencerin. Letzte Woche erstmalig bei Instagram angemeldet, aber irgendwie weiß ich überhaupt nicht mit diesem Portal umzugehen. Aber man muss wohl als „angehende” Influencerin irgendwie mithalten.

    Liebe Grüße,
    Christine alias Hanuki

    Christine
    am Freitag, 06. Januar 2017 um 10:06 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi,

    großes Kino dein Beitrag und auch die Kommentare. Eine nette Lektüre zum Start ins neue Jahr.

    Ich verstehe dich, dass immer wieder der Blick auf die Zahlen erfolgt. Ich kann mich davon auch nicht ganz frei machen, obwohl ich berlingarten ja stark als meine eigene Spielwiese betrachte.

    Ich verstehe nicht, dass Auftraggeber so stumpf sein können, nicht zu differenzieren und die Nutzergewohnheiten der Zielgruppe im Auge zu behalten. Follow4Follow kann jeder, aber einen regen Austausch mit den Lesern, können nur wenige . Und dass du deine Leserschaft inspirierst (einen Begriff, den ich deutlich besser als „beeinflussen” finde), ist ja sowas von offensichtlich.

    Beste Grüße, Instagram liebe ich übrigens sehr, das sei auch noch schnell gesagt,

    Xenia

    Xenia
    am Sonntag, 01. Januar 2017 um 09:29 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ganz einfach: Qualität oder Quantität. Die Frage sollte erlaubt sein. Ich lese deinen Blog ( und einige andere) gerne. Hin und wieder lasse ich mich inspirieren. Manchmal finde ich einen Inhalt doof. Genau wie in jedem anderen Medium. Und außerdem: etwas nicht zu sein, also kein Influencer zu sein, eröffnet auch Freiheiten. In diesem Sinne: ein gutes neues Jahr!!

    Anne
    am Samstag, 31. Dezember 2016 um 14:55 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Kräm dich nicht Susi, wir teilen uns ein ähnliches Schicksal, wobei ich noch weniger Follower habe, obwohl ich sogar einmal eine meiner LV-Handtaschen auf einem Bild vertaggt habe. Es hat nix genützt ;-) Liebe Grüße, Claudia

    Claudia Braunstein
    am Freitag, 30. Dezember 2016 um 23:27 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Bitte, wenn schon, denn schon:
      Gräm Dich nicht ...
      OmG, Rechtschreibung.

      lautleise
      am Samstag, 31. Dezember 2016 um 06:41 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

      • Ihnen auch ein gute neues Jahr, vor allem Zufriedenheit und Gesundheit. Schön, dass Menschen es sich zur Aufgabe machen, im Internet auf Tippfehler aufmerksam zu machen. Da möchte ich dann gleich erwähnen, dass man dich in diesem Fall klein schreibt. Herzliche Grüße.

        Claudia Braunstein
        am Samstag, 31. Dezember 2016 um 14:23 Uhr

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        • Falsch, ganz falsch, ich mache es mir nicht zur Aufgabe, aber in diesem Fall wird das Dich leider groß geschrieben.
          Trotzdem einen guten Rutsch.
          Wolf.

          lautleise
          am Samstag, 31. Dezember 2016 um 14:31 Uhr

          Auf diesen Kommentar antworten

          • Warum sollte das „dich” im Satz denn großgeschrieben werden? Das interessiert mich jetzt wirklich. :-)

            Susi
            am Samstag, 31. Dezember 2016 um 17:28 Uhr

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            • Ganz einfach und ganz kurz:
              Wenn ich meinem Gegenüber in schriftlicher Form antworte, dann ist es alleine MIR überlassen, ob ich in diesem Fall eine Groß- oder Kleinschreibung bevorzuge.
              So what?
              Bingo…

              lautleise
              am Samstag, 31. Dezember 2016 um 18:55 Uhr

              Auf diesen Kommentar antworten

              • In Briefen ist es optional. Sagt der Duden.

                Bleibt die Frage, ob ein Kommentar einem Brief gleichzusetzen ist. Ich meine nein.

                Susi
                am Samstag, 31. Dezember 2016 um 19:03 Uhr

                Auf diesen Kommentar antworten

  • Herrlich :)
    Ich finde dieses sinnlose Geposte auf Instagram und Snapchat auch einfach peinlich. Bei einer 15-jährigen kann ich darüber ja noch hinwegsehen, aber da gibt es „Ladys” zwischen 30-40+, die sich aber sowas von zum Affen machen, dass ich es bisweilen nicht fassen kann. Aber noch viel weniger kann ich es fassen, wieviele Follower und Likes solche hirnlosen Statements bekommen. Niveau darf hier mehr als bezweifelt werden. Und nein, ich bin darüber nicht neidisch. Never Ever würde ich mich derart zur Schau stellen.

    P.S. Du hast nun einen neuen Follower auf deinem Blog :)

    Brigitte
    am Donnerstag, 29. Dezember 2016 um 13:41 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Jetzt bist du den 10K auf instgram einen follower näher. Haha.

    Du muss ein Video posten, in dem du auf dem Kopf stehst, mit den Beinen „Hurra” schreist, den Ohren wackelst und die Zehen spreitzt, dabei sollten deine Augen blicken, wie ein zu schneller Blinker, und dein Körper ständig die Farben wechseln.

    Nicole
    am Mittwoch, 28. Dezember 2016 um 20:05 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Na schön, ich bin einer der CEOs, der seit den achtziger Jahren mit einem Halliburton Zero unterwegs ist, Brax-Hosen und Boss-Anzüge trägt, handgenähte Budapester bevorzugt und gerne mit den Sternen essen geht. Dies hat sich wundersamerweise auf die Wunschtöchter übertragen, sie kleiden und pflegen sich äquivalent. Aus der Küche schmeißen sie mich inzwischen raus, obwohl sie bei mir kochen gelernt haben. Und das ist auch gut so. Und daher auch mein breites Grinsen bei der Lektüre dieses Artikels. Danke…

    lautleise
    am Mittwoch, 28. Dezember 2016 um 13:49 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Es gibt in meinem Umfeld keine Frau ab 50 und sogar das Jahrzehnt davor noch dazu, für die Kommunikationstechnik selbstverständlich zum Leben dazu gehört. Langsam bekommen sie nach und nach ein Smartphone und zu Weihnachten ein Tablet, die binnen kurzer Zeit zerschossen sind und die Nerven der Kinder strapazieren. Dann heißt es: Ich hab nichts gemacht…
    Es ist noch etwas Geduld erforderlich, bis die Nachhilfe Früchte trägt, bei Facebook klappt das hochladen von Fotos immer besser, Instagram ist dann auch nicht mehr so weit entfernt

    Simulina
    am Mittwoch, 28. Dezember 2016 um 12:01 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Vielleicht gehörst Du einfach nicht zu den InfluencerInnen, weil Deine FollowerInnen nicht zu den leicht BeInfluencbaren gehören? :-) Du hast auch ein sehr herausfordernde Zielgruppe - Frauen in den besten Jahren, auf eigenen Füßen stehend, eigenständige Entscheidungen treffend, schon manchmal vom Leben mittel bis stark getroffen,sich gern inspirieren lassend aber nicht mehr um jeden Preis allen Trends folgend, Mode nicht missen mögend aber nicht mehr dafür mordend bzw. nicht alles der Schönheit mehr opfernd. Tja, mit dieser Zielgruppe, die dann auch nicht zu den digital natives gehört, ist es schon eine Kunst. Zum Teil steht sie ja dem Internet auch noch skeptisch gegegenüber, das macht es nicht leichter :-) Aber diese Zielgruppe ist viel treuer und dankbar über Deine Texte, die so oft an das eigene Leben erinnern und zum Schmunzeln bringen, zum Nachdenken und dann auch noch inspirieren. Du bist eine Influencerin mit Qualität und nicht durch Quantität. Bitte gerne weiter so.

    Michaela
    am Mittwoch, 28. Dezember 2016 um 10:06 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Dein toller Beitrag wurde glücklicherweise auf FB geteilt, so das ich dich finden konnte. Ganz wunderbarer Beitrag und toller Schreibstil! Auch wenn ich wohlmöglich einen Klischee-Instagram Account habe - Schande über mein Haupt- brachte mich dein Text sehr zum Schmunzeln. Hab einen schönen Tag.

    Ramona
    am Mittwoch, 28. Dezember 2016 um 08:56 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ach, liebe Susanne, du beeinflusst weit mehr als jeder reichweitestarken Massenfollower-Mikroblog – und zwar im besten Sinne: Du inspirierst mich nämlich.

    In diesem Sinne: auf die Inspirencer/innen.

    <3

    Deine I.

    M i MA
    am Mittwoch, 28. Dezember 2016 um 08:36 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Susanne, you made my day!
    Herrlicher post, sagt eine, die gerade für eine Kampagne angefragt wurde. Bedingung: 80.000 Follower und mehr.

    Ulrike
    am Dienstag, 27. Dezember 2016 um 22:48 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Bitte keine Influenza bei dir. Schöne Dinge schau ich mir gerne an (der rote Mantel, das Mailand? Outfit), aber ansonsten bevorzuge ich tatsächlich Text mit Hirn und bei Influenza fehlt das häufig. Daher bin ich auch keine Insta, Twitter oder sonstige Nutzerin und lese nur gerne deine Blog.

    LG

    Edith

    Edith
    am Dienstag, 27. Dezember 2016 um 22:01 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Influencer oder nicht, ich lese deine klugen Betrachtungen immer sehr gern. Charmant und heiter einerseits, nachdenklich und empathisch andererseits. Und immer mit einer feinen Prise Humor und Selbstironie.
    Ich wünsche dir, liebe Susanne, einen guten Rutsch ins neue Jahr und freue mich auf weitere interessante Beiträge 2017.

    Zarentochter
    am Dienstag, 27. Dezember 2016 um 18:58 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • So ist das also! Ich wußte nicht, dass man sich erst ab einer bestimmten Follower-Zahl als Influencer qualifiziert, ich dachte eher das wäre ein Modewort für besonders junge, hippe und hübsche Bloggerinnen.
    Wie auch immer man das definiert, ich denke durchaus, dass du einen Einfluß auf deine Leserinnen hast!
    Apropos Instagram-Sprache: Ich schüttle immer wieder den Kopf darüber, wenn Mädels sich als „Berlin-based” bezeichnen. Nach dem Motto: „Es reicht mir nicht, in einer coolen Stadt zu leben, nein ich bin quasi in der ganzen Welt zuhause” Ich warte noch darauf, dass sich mal eine als „Castrop-Rauxel-based” oder ähnliches bezeichnet…

    T.
    am Dienstag, 27. Dezember 2016 um 18:19 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ich glaube, der erste „Supertitel” in der Werbung, der mir aufgefallen ist, war „Familienmanagerin”. Bezeichnenderweise in einem Spot für Staubsauger(?) und sicher von Leuten erdacht, die den beworbenen Taubsauger selbst selten benutzen. Jetzt müssen wir Influencern sein, sonst fallen wir bei SEO durchs Raster. CEO / Foundation ist ja auch ein cooler Titel für Blogger. Da steht der Erfolg ja schon im Titel :)

    Wieder ein wunderbarer Post, liebe Susi.

    Schöne Grüße
    Andrea

    Andrea
    am Dienstag, 27. Dezember 2016 um 18:01 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Also, echt! Keine Influencerin und trotzdem werde ich mit einem Artikel belästigt?

    Gottseidank bin ich bei Facebook drüber gestolpert und musste so lachen, dass ich denke, dass das ein positiven Influenz auf meine Influenza haben wird!

    Auf ein gutes 2017 mit vielen inspirierenden Beiträgen. DAS nämlich reicht mir!

    Sylvia Grotsch
    am Dienstag, 27. Dezember 2016 um 17:50 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Als ich neulich in einer Gruppe von nicht allzu medienaffinen Menschen über 60 sprach, wunderten die sich was Influenza mit dem Internet zu tun hat. Anyway - man muss nicht backen können für IG - das Ergebnis muss nur toll aussehen. Ich habe trotzdem viel Spass an Instagram. Auch wenn meine Bilder nicht weiss genug sind. Es nicht genug Katzen, Kaffee und Sprüche gibt. Ich folge Menschen, die mich inspirieren und manchen weil sie meinem Account folgen.
    Ohhh - und habe noch nicht mal 1000 Follower.

    Steph von Miss Kittenheel
    am Dienstag, 27. Dezember 2016 um 15:45 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Heerlich!!! You made my day.
    Danke dafür.

    Stephanie Graf
    am Dienstag, 27. Dezember 2016 um 15:29 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Herzlich gelacht und gekommen um zu bleiben. Ich dachte immer ich könnte vielleicht „Nano-Influencer” sein. Aber mit unter 1000 bin bei Insta und „1” bislang identifizierten Blogleser bin ich ja quasi nur Sch…. unterm Schuh einer SocialMediaAmöbe.  Aber ich kann eh keine ganze Schüssel Müsli ohne Zucker essen und würde mir ewig versehentlich in die Lous Vuitton Tasche kippen. Die ich eh nicht mag und deren Schreibweise ich gerade spicken musste….. Also ist es alles vielleicht ganz gut wie es ist. Liebe Grüße, Vanessa

    Vanessa Schön
    am Dienstag, 27. Dezember 2016 um 14:01 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Um ehrlich zu gestehen wußte ich vor ein paar Monaten nicht mal was ein Influencer ist ;). Selbst einer zu sein ist mir ziemlich unwichtig. Ich schreibe Blog und habe ein Instagram Profil um Spaß daran zu haben. Wenn ich andere damit inspirieren kann, dann freut mich das natürlich. Da Selbstverantwortung für mich einen hohen Stellenwert hat, finde ich inspirieren besser als influencen ;). Und wenn die 5. Louis Vuitton Tasche erst zum Influencer macht, dann bleibe ich erst recht lieber eine Mrs. no name:). Dauerwerbung für Designer langweilt mich ja schon in diversen High-Class Frauenzeitschriften. Da folge ich doch lieber Instagram Accounts oder Blogs die sich davon wesentlich unterscheiden und mehr Selbstbewusstsein sowie Authentizität an den Tag legen. Deshalb folge ich dir auch gerne weiter auf Instagram und schaue im Blog vorbei, weil deine Artikel interessant und prägnant genug sind, um sie zu lesen. Liebe Grüße Ursula

    Ursula
    am Dienstag, 27. Dezember 2016 um 13:39 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Tja, sowas, hast du nicht genug Geld in die Hand genommen, um dir Follower zu kaufen, wie bei Instagram üblich? Und dann auch noch Teilebildchen bei den „Multiplikatoren” wie Anzeigeplätze zu bezahlen? ;-)
    Ich bin bei Instagram immer froh, auf Menschen mit weniger Followern zu stoßen - die sind nämlich meist nicht ganz so käuflich ... Dein Blog las ich schon, da gab’s noch nicht mal FB!

    Petra
    am Dienstag, 27. Dezember 2016 um 13:21 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Du hast mich dazu influenced, Deinen Text über Deine Weihnachtsfigur nicht nur mindestens drei Mal jemandem zu erzählen, sondern ihn auch noch rauszusuchen und Wort für Wort vorzulesen. Ja, und vorhin habe ich mich dabei ertappt, meinem Chef und den Kolleginnen zu erzählen, dass ich gestern den ganzen Tag mit einem Buch auf dem Sofa gelegen sei und ansonsten an meiner „Weihnachtsfigur” gearbeitet hätte. Ich würde also doch sagen, dass Du eine Influencerin bist:-).

    Eva Dörpinghaus
    am Dienstag, 27. Dezember 2016 um 12:42 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Hallo liebe Susi,
    danke für diesen wunderbar-ironischen Text. :)
    Ich finde es so schrecklich, wenn man bei eben diesen ‘Influencern’ (was für ein schreckliches Wort!) auf den Profilen landet, es vor Werbung/Productplacements/Danksagungen etc. nur so wimmelt und alles andere auf der Strecke bleibt. Das sind dann genau die Profile, denen ich nicht folge und in der Regel interessieren mich eben genau diese Produkte auch gar kein bisschen.
    Ich persönlich würde aber auch nie Seitenbacher Müsli kaufen oder mein Auto bei CarGlass reparieren lassen - einfach aus Trotz weil die Werbung so nervt. Aber das ist ein anderes Thema.  ;)
    Bleib, wie Du bist!
    Viele Grüße
    Andrea

    Detmers, Andrea
    am Dienstag, 27. Dezember 2016 um 12:29 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ich bin zwar bei Instagram, aber ich werde es wohl wieder deinstallieren.Ich arbeite im Ernährungsbereich und jetzt nur Bilder vom Essen zu posten und mit entsprechenden Hashtags, die gerade populär sind zu versehen, das ist mir zu anstrengend. Follower sind auch ganz schnell wieder weg, wenn mal etwas gegen ihre Ernährungstendenz läuft. Und was Influencer angeht: Ich bin nicht mal Mini-Mikro-Influencer (wenn esdas geben sollte) ;-)

    Susanne
    am Dienstag, 27. Dezember 2016 um 11:22 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ich hatte auch eine Zeit lang neben meinem Profil „Influencer” stehen, aber ich fand den Begriff so doof, dass ich ihn doch gelöscht habe. Aber meine Leser fragen nach, kaufen nach und lassen sich von mir beeinflussen. Den Begriff finde ich trotzdem bescheuert, genauso wie neuerdings viele (gerade deutsche) Bloggerinen CEO & Founder of ihren Blog sind.

    Trotzdem hast du mich zu diesem Kommentar influenced, wenn das nicht der Beweis ist, weiß ich auch nicht!

    Doro
    am Dienstag, 27. Dezember 2016 um 10:45 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

    • hahaha!! CEO & Founder ... darüber habe ich auch schon oft gegrinst. ;-))) Und ja, ich finde den Begriff „Influencer” auch doof. ;-) Gut, dass du ihn wieder gelöscht hast ...

      Susi
      am Dienstag, 27. Dezember 2016 um 12:05 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

  • Genau wegen der Artikel, von denen du meinst, dass sie fehlen, liebe ich deinen Blog. Dumme Sprüche und Interior, was es eigentlich im wahren Leben nicht gibt, will ich gar nicht lesen bzw. sehen. Auch keine Kochrezepte.
    Ich liebe deine feinsinnigen Texte und genau deshalb lese ich hier. Bei Instagramm habe ich mich nicht angemeldet, werde ich wohl auch nicht.
    Schade, dass du mit deinen Schreibqualitäten nicht zum „influencer” wirst - sollte dir aber egal sein. Wobei ich dir mehr Leser durchaus wünsche.

    Bea
    am Dienstag, 27. Dezember 2016 um 10:00 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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