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Kosmetik beschäftigt uns jeden Tag aufs Neue, nicht umsonst stellen wir hohe Ansprüche an die Produkte, die wir an unsere Haut lassen: Angefangen bei dem natürlichen Make-Up, das uns durch den Tag begleitet, über den glamourösen Auftritt für den Abend und nicht zuletzt soll Kosmetik unsere Haut pflegen, jung halten und idealerweise noch schöner machen. Welche Kosmetik dabei die richtige ist, hängt immer von unseren Hauttypen ab.

Die Hauttypen entscheiden über die passende Kosmetik

Je nachdem, welchen Hauttyp wir haben, sollten wir auch unsere Kosmetik wählen. Sehr fettige Haut stellt völlig andere Ansprüche, als die trockene Haut. Deshalb wollen wir an dieser Stelle ein paar Tipps geben, wie man den eigenen Hauttyp bestimmt und welche Kosmetik dafür am besten geeignet ist.

Die reife Haut beispielsweise zeichnet sich durch Fältchen aus. Bedingt ist das durch einen Mangel an Östrogen, der dafür sorgt, dass die in der Haut enthaltenen Kollagenfasern verringert werden. Hierbei entstehen die kleineren und größeren Fältchen. Aber auch die straffende Hyaluronsäure kann von reifer Haut nicht mehr so gut gespeichert werden. Deshalb braucht reife Haut sehr gute Kosmetika, die Östrogen und Hyaluronsäure, sowie Kollagen enthalten. Besonders wichtig ist eine gute Augenpflege, damit die Mimikfältchen gelindert werden können. Eine reichhaltige Nachtpflege kann auch während des Schlafs für eine Linderung der Fältchen sorgen. Ganz wichtig dabei: Der Hals und das Decolleté sollten immer mit gecremt werden, sonst sieht man der Haut hier schnell das Alter an. Spezielle Anti-Aging-Pflegeprodukte sind daher für die reife Haut besonders empfehlenswert.

Empfindliche und unreine Haut

Die empfindliche Haut reagiert auf äußere Einflüsse sehr stark und ist sehr leicht reizbar. Zu heiße oder kalte Temperaturen, eine falsche Ernährung, neue Kosmetika und Pflegeprodukte, Sonne und vieles mehr sorgen bei empfindlicher Haut sehr schnell für Rötungen und Irritationen. Überdies neigt empfindliche Haut zu Trockenheit, wodurch die körpereigene Feuchtigkeit nach außen transportiert wird, dafür aber Schadstoffe leichter in die Haut eindringen können. Eine gute Feuchtigkeitspflege ist deshalb notwendig. Außerdem sollten wir bei empfindlicher Haut auf natürliche Kosmetika setzen, da viele Inhaltsstoffe, die synthetisch hergestellt wurden, nicht gut vertragen werden. Naturkosmetik gewinnt deshalb insbesondere für empfindliche Haut zunehmend an Bedeutung.

Auch die unreine Haut ist sehr weit verbreitet. Sie entsteht keinesfalls nur in der Teenie-Zeit, sondern kann auch bei Erwachsenen auftreten. Schuld sind die männlichen Hormone, die in bestimmten Situationen vermehrt vom Körper ausgeschüttet werden. Häufig entsteht unreine Haut auch bei Stress. Hier produzieren die Talgdrüsen vermehrt Öle, die toten Hautschuppen verkleben und verstopfen die Poren. Unreine Haut benötigt deshalb eine sanfte Pflege und regelmäßige Reinigung, zum Beispiel auf Basis von Fruchtsäuren. Auch Masken, die einmal wöchentlich angewendet werden und die Poren verfeinern, können eine sinnvolle Möglichkeit sein. Vorsicht ist bei Teebaumöl und anderen ätherischen Ölen geboten, da sie schnell allergische Reaktionen auslösen können. Hier sollte im Vorfeld an einer unauffälligen Stelle getestet werden, ob das Öl vertragen wird.

Normale und fettige Haut

Die vermeintlich normale Haut hingegen ist eher selten. Sie neigt weder zu Rötungen, noch zu Irritationen. Übermäßige Reaktionen auf Hitze und Kälte, eine ausgewiesene Trockenheit oder zu viel Fettbildung sucht man hier vergebens. Dennoch benötigt auch die normale Haut die richtige Pflege. Entscheidend ist vor allem, dass sie nicht überpflegt werden darf. Zu reichhaltige Pflegeprodukte und Cremes können bei ihr schnell zu Rötungen und Irritationen führen. Zudem muss normale Haut konsequent vor der Sonne geschützt werden, da diese selbst die normale Haut schneller altern lässt.

Fettige Haut kommt vergleichsweise häufig vor. Sie wird charakterisiert durch einen Fettfilm auf der Haut, der zu einem unschönen Glanz führt. Aber fettige Haut hat auch ein großes Plus: Fältchen entstehen erst deutlich später, da sie aufgrund der vermehrten Talgproduktion keine Chance haben. Fettige Haut wird am besten mit Peelings, Reinigungsschaum oder einem Gel gereinigt, die die Haut etwas trockener machen. Kaschieren können wir den ungeliebten Fettglanz mit einem leichten, mattierenden Make-Up. Es muss allerdings mehrmals aufgefrischt werden, damit der Fettfilm nicht sichtbar wird.

Mischhaut und trockene Haut

Mischhaut gehört zu den schwierigsten Hauttypen. Während die Wangenpartie eher trocken ist, ist die T-Zone sehr fettig. Mittlerweile gibt es aber gute Pflegeprodukte, die speziell auf die Mischhaut abgestimmt sind. Ansonsten gilt: Die Wangenpartie und das Decolleté mit einer reichhaltigen Creme behandeln, die T-Zone entweder mit Cremes für fettige Haut oder gar nicht behandeln. Im Laufe der Zeit gleichen sich die Hautpartien auch aneinander an, so dass eine einheitliche Pflege möglich wird. Besonders gut geeignet sind Pflegeprodukte mit rotem Reis, die eine mattierende Wirkung insbesondere auf die T-Zone zulassen.

Auch die trockene Haut hat so ihre Tücken. Sie spannt und juckt schnell, zudem kann es hier sehr schnell zu Irritationen kommen. Zu wenig Fett und Feuchtigkeit sind die Gründe, die zu einer trockenen Haut führen. Hier empfehlen sich Cremes auf der Basis von Pflanzenölen. Deren Fette sollten in jedem Fall auf die hauteigenen Fette abgestimmt sein und diesen möglichst stark ähneln, damit auch die trockene Haut optimal mit Feuchtigkeit versorgt wird. Alkohol sollte dagegen bei Pflegeprodukten für trockene Haut nicht enthalten sein, da er zu einer weiteren Austrocknung der Haut führen kann. Auch zu viele Duftstoffe, Eukalyptus und Minze dürfen in diesen Produkten nicht enthalten sein.

Naturkosmetik auf dem Vormarsch

Für all diese Hauttypen gibt es also spezielle Pflegeprodukte, die auf die individuellen Bedürfnisse der Haut abgestimmt sind. Besonders bewährt haben sich hierbei die Naturkosmetik-Produkte. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass nur naturreine Inhaltsstoffe verwendet werden. Dabei gibt uns Mutter Erde eine reiche Vielfalt an natürlichen Wirkstoffen, die unsere Haut pflegen, reinigen und beruhigen können.

Von Kräutern aus dem eigenen Garten über verschiedene Öle, insbesondere das Olivenöl, bis hin zu Rosen reicht die Auswahl bei den Inhaltsstoffen. Sehr beliebt sind auch ätherische Öle, doch sollte bei empfindlicher Haut hier erst einmal ein Test vorgenommen werden. Viele Hersteller der Naturkosmetik verzichten auch bewusst auf Tierversuche und verwenden ausschließlich Inhaltsstoffe aus biologischem Anbau. So können wir mit diesen Produkten nicht nur unsere Haut optimal pflegen, sondern auch die Umwelt entlasten.

Anti-Aging-Produkte gewinnen an Bedeutung

Ebenfalls nehmen die Anti-Aging-Produkte im Kosmetik-Bereich eine zunehmende Bedeutung ein. Reichhaltige, pflegende und feuchtigkeitsspendende Cremes sind hier besonders begehrt. Insbesondere die Hyaluronsäure, das Kollagen, das Co-Enzym Q10 und viele weitere Wirkstoffe sind hierbei entscheidend. Regelmäßig angewendet können sie den Alterungsprozess der Haut aufschieben. Allerdings setzt das auch eine entsprechende Lebensweise voraus. Übermäßiger Alkoholgenuss, ständiger Stress, Nikotin und Kaffee können der Haut trotz bester Pflege zusetzen.

Bei der Wahl der richtigen Kosmetika gibt es also einige Dinge zu beachten und aufgrund der Vielzahl der Angebote sollte Frau sich stets gründlich informieren, welche Produkte zu ihr und ihrem Hauttyp passen.

 
Susanne Ackstaller, Dienstag, 14. Juni 2011, 17:45 Uhr
Kommentare: 0 | Aufrufe: 2160 | Kategorie: Beauty, Hautpflege, | Tags: naturkosmetik schönheitlotionenkosmetikhauttyphautpflegecremesanti-aging
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