mode-lifestyle
 

Ja, in den letzten Wochen ist es tatsächlich ein bisschen ruhig um die Texterella-Schnipsel geworden. Ein Grund dafür war, dass ich ohnehin schon relativ viel gebloggt habe. Und wie meinte meine Kollegin Valèrie von life40up einmal: Die Leserinnen müssen sich doch auch noch vorfreuen können! Und ja, da hat sie recht. Jeden Tag posten ist zwar gut für die Blog-Reichweite, aber als LeserIn man kommt ja kaum noch hinterher. Geht mir bei anderen High-Frequency-Blogs auch so! Ja, da wünsche ich mir tatsächlich mal einen oder zwei Tage Pause, um alles nicht nur an-, sondern auch durchzulesen!

Happy Weekend!

... und ganz viele Plätzchen!

Der zweite Grund: Die politische und auch sonstige Großwetterlage. Die fand ich teilweise so unerträglich, dass ich mich wenigstens hier auf Texterella auf die schönen Seiten des Lebens beschränken – und nicht auch noch hier meine Sorge, Bedenken und Befindlichkeiten darstellen wollte. Es war mir einfach zu viel.

Aber das ist natürlich auch keine Lösung!

Deshalb – hier kommen die Schnipsel. Und ein bisschen Lektüre fürs Wochenende!

* Ein Beitrag zu Big Data macht in der letzten Woche auf Social Media die Runde. Dass ich ihn auf Facebook gelesen und geteilt habe, ist schon fast ein bisschen grotesk. Schließlich geht es in dem Artikel darum, wie sehr Facebook die Wahl von Trump gefördert haben dürfte – oder könnte. „Ich habe nur gezeigt, dass es die Bombe gibt.”

* Wem nach der Lektüre nun übel ist, der wird vielleicht aufatmen, wenn er liest, dass es zu dem Artikel auch kritische Stimmen gab. Für die war das nix Neues und eher eine große PR-Kampagne: „Hat ein Big Data Psychogramm Trump wirklich den Sieg gebracht?” Ja, vielleicht. Vielleicht ist die „Bombe” nur PR. Hoffentlich! Aber wie lange wird es wohl dauern, bis das, was in diesem Jahr noch PR ist, Wirklichkeit wird? Ich möchte lieber nicht darüber nachdenken.

* Bloggen war mal eine einfache Sache. Alles, was man brauchte, war ein Content Management System, Kreativität und Lust zu veröffentlichen. Heute braucht man zusätzlich einen Anwalt. Ehrlich, es gibt tausend Fallstricke, die von der richtigen Werbekennzeichnung bis zur (Mit-)Verantwortung für verlinkte Inhalte reichen (ganz aktuell!). Ein wenig steht man als Blogger immer mit einem Bein im Gefängnis. Und dann sind da auch noch die Facebook-Richtlinien, die besagen, dass man (mit wenigen Ausnahmen) bezahlten Blog-Content (so genannten „Branded Content“) nur als Werbeanzeige auf Facebook veröffentlichen darf. Was aus Sicht eines börsennotierten Unternehmens natürlich auch Sinn macht.

* Apropos Werbung: Der Spiegel schreibt hier über Schleichwerbung in Frauenmagazinen. Und hier geht es um Schleichwerbung auf Instagram.

* Zum Schluss noch was Nettes: 22 acts of kindness. Ja bitte! Unbedingt sogar!

Ein schönes Wochenende wünsche ich dir! Genieß es! Von allgemeinen Trübsinn wird schließlich auch nix besser. Im Gegenteil.

 
Susanne Ackstaller, Freitag, 09. Dezember 2016, 06:00 Uhr
Kommentare: 4 | Aufrufe: 1968 | Kategorie: Meinungen, Kurznachrichten, | Tags: kurznachrichtenfreitagsschnipseldienstagschnipsel
Das könnte auch interessant sein:
Freitagsschnipsel
Freitagsschnipsel.
Wochenend-Schnipsel! Weil: Lesen macht schlau. ;-)
 

Kommentare

  • Gute Artikel hast Du hier verlinkt, insbesondere die zum Thema Schleichwerbung, denn ja, was in den Zeitschriften als Journalismus gilt ist eigentlich meist PR oder eben ganz einfach Schleichwerbung. Genau dieselbe Problematik haben wir bei den Blogs eben auch.

    Farbenfreundin
    am Sonntag, 11. Dezember 2016 um 07:41 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Sehe ich -als Leserin u. als Bloggerin-  mittlerweile auch so, dass ein bisschen weniger beim Bloggen mehr ist. Darum blogge ich selbst nicht nur seltener, sondern habe auch meinen Feedreader aufgeräumt, denn ab einer gewissen Zahl von Blogs kann ich die Texte nur noch im Schnelldurchgang überfliegen und dafür sind sie einfach zu schade.

    LG Anna

    Anna
    am Freitag, 09. Dezember 2016 um 16:11 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ein Schnipsel mit was Positivem: Du warst doch mal ein Fan von Michelle Obama, Ihrem Auftreten, auch Ihren Kleidern? Magst Du dazu ein bisschen Gossip, mit Rückblick auf die Geschichte der letzten acht Jahre im White House? Das letzte Interview des People Magazine mit Michelle und Barack Obama. Viele nette Fotos, und ein Appell an Werte! Die können beides: schön und klug!
    http://people.com/pen/00000158-d8fa-d4d6-a7dd-fffbd88c0000/00000158-d9d5-da13-ab5f-dfd75fa20000/

    Martina
    am Freitag, 09. Dezember 2016 um 10:30 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi,
    darf frau auf dem Sofa sitzen, Plätzchen essen und sich für Mode interessieren, während die politische Lage ernst ist;die USA vor versammelter Weltöffentlichkeit zur peinlichen Reality-Show mutieren? Doch,frau darf, solange es nicht das einzige ist, was sie tut. Den Mund auf machen, mitdiskutieren, wählen gehen und unsere demokratischen Rechte aktiv verteidigen ist angesagt. Wie dürfen unsere Gesellschaft nicht den Melania Trumps überlassen, die nach ihren Interessen gefragt antwortete: „Pilates und Magazine lesen”  LG Claudia

    Claudia
    am Freitag, 09. Dezember 2016 um 10:24 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

Schreibe einen Kommentar:
 
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
  • Name*
     
  • Email*
     
  • Website
     
  • Kommentar*
     
  • CAPTCHA*
      
  •  
  •  
  •  
 
 

Zum nächsten Beitrag: Rot. Röter. Hach!

Zum nächsten Beitrag.

Zum vorherigen Beitrag: Aufgeglitzert! Oder: Wie das Downsizing in meine Adventszeit kam.

Zum vorherigen Beitrag.


Texterella per Mail abonnieren:







Herzblutdinge

Herzbluttexte




WERBUNG













KOOPERATIONEN




 
WERBUNG

© 2017 texterella.de | Susanne Ackstaller

Site by blogwork.de und Sibylle Zimmermann, hz-konzept.de