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Sigrid Strohschneider-Laue. Eine Frankfurterin in Wien. Und eine Publizistin, die eigentlich Prähistorikerin ist. Wie bei vielen anderen Montagsfrauen war ich auch bei Sigrid mehr als überrascht, was tatsächlich hinter einer Frau steckt, die ich zu kennen meinte.

Als Archäologin hat Sigrid Jahre ihres Lebens an Grabungsstätten verbracht und dabei kein Zeitalter ausgelassen: altsteinzeitliche Jagdhalte, jungsteinzeitliche Befestigungen, bronzezeitliche Bestattungen, hallstattzeitliche Burgen, keltische Grabhügel, römische Gräber, germanische Hütten, mittelalterliche Burgen, neuzeitliche Friedhöfe und Relikte beider Weltkriege. Von ihrer Arbeit als Prähistorikerin zeugt eine wirklich beeindruckende Publikationsliste.

Mit Anfang 40 hat sie dann das Metier gewechselt, ihre „Baustellen” (O-Ton!) mit dem Schreibtisch vertauscht und sich seitdem aufs Publizieren und Redigieren konzentriert. Genauso lang gibt es auch ihr Ebensolch Rez-E-zine, das sie vorwiegend für Rezensionen über Publikationen und Ausstellungen nutzt. Ihr professionelles Portfolio rund um die Themen Text, Redaktion, Lektorat und Ghostwriting präsentiert sie auf sistlau.at, und für den Spaß an Wort und Bild gibt es dann noch die Wortfischerei und einen eigenen Youtube-Kanal.


Sigrids Markenzeichen: Brille, roter Lippenstift, Steine um den Hals.

Eine von Sigrids Aussagen aus den Vorbereitungen zu diesem Interview ist mir in besonderer Erinnerung geblieben: „Eigentlich bin ich noch immer 25, obwohl die Zahlen, um in der aktuell korrekten Reihenfolge zu stehen, gedreht werden müssen. Ich denke einfach nicht über mein Alter nach, es definiert mich nicht.” Und wenn ich mir die vielen im Geiste so jung gebliebenen Frauen in meinem Umfeld anschaue, denke ich, wir sollten es genauso halten.

Ausdrücklich widersprechen möchte ich dir, liebe Sigrid, allerdings darin, dass du auch modisch immer noch in deinen Studentenzeiten steckst ... und ich glaube, jeder, der dieses Porträt liest, wird mir recht geben. :-)


Wie würdest du deine Einstellung zu Mode bezeichnen oder beschreiben? Hat sie sich im Laufe deines Lebens verändert?

Mode war ewig kein Thema. Es gab Bekleidung, die mir aufgedrängt wurde, und solche, die ich nicht bekam. Zu der aufgedrängten Bekleidung gehörte die unverzeihliche, kratzige, sonnengelbe Wolllatzhose in den frühen 1970ern. Gelb ist in allen Bereichen meine Hassfarbe – außerdem steht sie mir nicht. Meine Wunschhose war immer eine Levi’s, aber ich bekam nur Cordhosen. Ich habe übrigens nie eine Levi’s mein Eigen genannt. Dieses Interview ist ein Trigger: Ich bin kurz davor, mir aus postpubertärem Trotz dieses ewige Objekt meiner Begierde zu kaufen.

Als Jugendliche habe ich ausschließlich Hosen getragen und irgendwann hat sogar meine Mutter eingesehen, dass sie meine Röcke nur zum Wegwerfen kauft. Erst in der Oberstufe habe ich die Nähtalente meiner Mutter nach eigenen Entwürfen und mit Wunschstoffen zu Höchstleistungen rund um Röcke, Kleider und Jacken getrieben. Dazu trug ich die eleganten 1960er Schuhe meiner Mutter auf. Meinen Stricksachen – darunter mit variabel ausknöpfbaren Teddystoff gefütterte Mäntel – traure ich bis heute nach.


Welche Stilrichtung bevorzugst du? Wie hat sich dein Geschmack im Laufe deines Lebens verändert – und warum?

Jeans bestimmten mein Leben und ich habe bis heute genug davon – mit Ausnahme der Levi’s – im Schrank. Auf Grabungen sind sie so unentbehrlich wie Gummistiefel. Das Gesamtpaket des Baustellen-Outfits (grüner Parka, gelbe Gummijacke, Gammel-T-Shirt, löchriger Pulli) hat meinen Eltern regelmäßig die Tränen in die Augen getrieben, während mir meine „zweite Haut“ gar nicht mehr aufgefallen ist.


Schon damals (1981): Lange Haare. Auffällige Brille.

Geld war Mangelware und daher war Mode auch während des Studiums kein Thema. Meine ersten formellen Stücke (schwarzes Kostüm und tatsächlich ein Uralt-Persianer) kamen aus Second-Hand-Shops. Schwarz ist einfach meine Farbe. Bestimmt ist es die komplette Absenz von Gelb, die mich bis heute für Schwarz einnimmt. Was aber nicht bedeutet, dass ich nicht auch andere Farben oder Muster trage. In meiner Garderobe finden sich unter anderen ein kleines Pinkfarbenes, ein tintenblaues Spitzenkleid und etliche gemusterte Kleider.


Hattest du modische Vorbilder? Personen oder Persönlichkeiten, die deinen Stil geprägt haben – oder eine modische Ära?

Die 1970er waren farblich mit diesem beige-gelb-orange-braun-grün zu mir gnadenlos. Das konnte mich nicht prägen. Die 1980er fallen mit dem Studium zusammen. Modische Vorbilder hatte ich schon deswegen nicht, weil jeder in meinem Kreis im Grabungs-Outfit unterwegs war und Darth Vader als schwarzes Vorbild zu bezeichnen, ist zu weit hergeholt. Die 1990er waren wohl die Zeit, in der ich begann, mich mit Standardstücken (Blazer, Stoffhose, Kostüm etc.) einzudecken. Aber richtig losgelegt habe ich erst ab dem nächsten Jahrtausend. Die helle Gegenwart ist meine Zeit, die bunte Vergangenheit mein Beruf und die im Dunklen liegende Zukunft trägt Schwarz. Und das, weil ich mindestens so eitel bin wie dereinst meine mondäne Großmutter! Eine Verkäuferin bot ihr – sie war zu diesem Zeitpunkt 85 – ein schwarzes Kleid an. Ihr entrüstetes Statement dazu: “Bin ich etwa eine alte Frau!“ Ich habe ein ähnliches Missverhältnis zum eigenen Alter, aber nicht zu schwarzen Kleidungsstücken.


Hast oder hattest du ein Lieblingskleidungsstück? Wenn ja, welches? Und warum?

Was mich wirklich kennzeichnet, ist nicht primär die Oberbekleidung. Es wohl eher mein Hang zu Schmuckstücken und Brillen. Sekundär sind es Schuhe, tertiär Handtaschen. Mein Geldbeutel mag das leider alles nicht so gerne.


Die Achtziger. Mit obligtorischer Dauerwelle.

Ich mag exzeptionelle, historische, ursprüngliche, große Stücke. Gut, dass ich das einzige Mädchen in der Familie war, so habe ich einige, wenngleich zierliche, Erbstücke erhalten. Den historischen Schmuck meiner Großmutter, und meiner Großtante trage ich bei besonderen Gelegenheiten. Den Ring meiner Ur-Großmutter, die Fotobrosche mit Verlobungsbild der Urgroßeltern trage ich dagegen häufig. Die Brosche ist hübsch und ein außergewöhnlicher Eyecatcher. Der Ring ist unspektakulär (Silber, Makasit, Onyx), aber mit meinem geschulten Finderauge, fiel mir sein Pendant im Film „Der Schakal” sofort auf. Er scheint ein ewiger Klassiker zu sein. Ansonsten liebe ich rohe Steinbrocken bergfrisch um meinen Hals. Vielleicht hatte ich ja doch modische Vorbilder: Wilma Feuerstein und Betty Geröllheimer.

Wenn ich reich wie Elton John wäre, hätte ich mindestens hundert Brillen. Bin ich nicht, daher sind es nur sieben: drei Fernbrillen, zwei Lesebrillen und zwei Sonnenbrillen. Wenn man schon sehbehindert ist, Kontaktlinsen nicht tragen kann, dann muss die Prothese ordentlich Spaß machen.

Ja, und da war noch das Thema „Schuhe“. Wenn sie passen, muss man sie haben. Leider passen mir nicht immer die Schuhe, die mir wirklich gefallen. Sicher kein Einzelschicksal. Aber, wenn sie passen und gefallen, dann gibt es kein Halten. Vor einigen Jahren habe ich die ultrabequemen und unverwüstlichen Dr. Martens – je schräger desto besser - für mich entdeckt. Sie sind m. E. sowohl für die heiligen Hallen der Wiener Philharmoniker wie Metal-Konzerte bestens geeignet. Meine Schuhe reihen sich jedenfalls nicht zu den durch Beliebigkeit glänzenden flachen Blockabsatz-Pumps in Prägeoptik mit Goldschnalle, die ihre Trägerinnen zwingen, bei Ausstellungseröffnungen den Kampf um die Sitzplätze zu eröffnen.


Dame mit Brosche. (Ich liebe dieses Bild.)

Angeblich trage ich meine Handtaschen zu Tode, wenn ich sie sehr liebe. Zurzeit ist es eine weiße (!) F60 Joan von Freitag, die mein ständiger Begleiter ist. In Anbetracht der Tatsache, dass hier farblich allerlei Handtaschen – aber nur eine Schwarze (!) - an den Türen abhängen, ist das eigentlich recht unmodisch von mir. Ich stimme die Tasche nur ungern auf meine Bekleidung ab, ich räume ungerne um; es könnte ja etwas in einer der Taschen vergessen werden.


Wie hat sich deine Einstellung zu Schönheit und Aussehen in den letzten Jahren verändert? Inwieweit hat das Älterwerden damit zu tun?

Je reifer ich wurde, desto mehr galt für mich: Ich bin ich und nicht das, was andere aus mir machen wollen. Nachdem das schon immer mein Motto war, hat sich diese Einstellung nur immer weiter manifestiert. Manchmal ist aber auch das, was wir selbst aus uns machen nicht korrekt. Mit dieser Selbsterkenntnis habe ich mir für meine erste und einzig notwendige Diät Hilfe gesucht. Seit ich nicht mehr auf Grabungen unterwegs war, hat sich mein Hang zu Süßigkeiten, mehr und mehr bemerkbar gemacht.


Zur Kosmetik: Bist du eher der Wasser-und-Seife-Typ oder glaubst du an die Möglichkeiten moderner Produkte?

An meine Haut lasse ich nur, was meine Bio-Tochter mir kauft. Ich bin so empfindlich, dass ich schon bei Wasser- und Luftveränderung „aufblühe“. Drei Tage Frankfurter Buchmesse und meine jugendlich-pubertäre Gesichtshaut spottet meinem Geburtsdatum.


Du bist auf Reisen und hast deine Waschbeutel vergessen. Welche drei (Kosmetik-)Produkte kaufst du sofort?

Sollte ich meinen Waschbeutel vergessen – nein, das ist ein Ding der Unmöglichkeit, da ich wie Kaiserin Maria-Theresia mit dem halben Hausrat reise – würde ich sofort Zahnpflegeprodukte, Duschgel und Shampoo kaufen. Und nicht vergessen würde ich Nivea pure&natural feuchtigkeitsspende Gesichtspflege und Alverde Naturkosmetik Aqua Peeling Perle für normale und Mischhaut. Da ich nie langsam unterwegs bin, darf auch Alverde Naturkosmetik 3 in 1 Fußschutzcreme Orange Rosmarin nicht fehlen.


„Und dann sagte die Fotografin zu mir: ‘Sei jetzt mal ganz natürlich!’” (Foto: Christine Ranseder)

Hast du ein Schönheitsgeheimnis? Wenn ja, welches?

Da ich selbst nicht meiner Vorstellung von „schön“ entspreche, habe ich kein zu hütendes Geheimnis entwickelt. Ich brauche ausreichend Schlaf, sonst kann ich besonders – und in jeder Hinsicht – unschön sein. Ungepflegtes Haar ist mir ein Dorn im Auge. In manchen Augen bin ich also ein Kopf-Pilatus, da ich meine Haare lieber mehr als nötig wasche. Und irgendwie scheine ich anzunehmen, dass der passende Lippenstift ganz furchtbar wichtig ist.


Gibt es ein Mantra, das dich durch dein Leben begleitet?

Es gibt kein Mantra, das mich durch mein Leben begleitet. Ich bin eine kritische Beobachterin und eine sarkastische Bemerkung ist schnell parat. Wer mich kennt, weiß, dass ich es einfach nicht lassen kann, aber nicht wirklich bösartig bin. Bei allen anderen halte ich zumindest solange den Mund, bis sie mich zu kennen glauben.

Und morgen kaufe ich mir eine Levi’s – es ist höchste Zeit!


Danke, Sigrid, für deine Zeit und den Witz, mit dem du meine Fragen beantwortet hast! Und für dein Missverhältnis zum Alter – auf dass wir alle noch lange 25 im Herzen sind!

***
Mehr spannende Interview mit spannenden Frauen jenseits der 40 gibt es übrigens hier: Click and enjoy!

 
Susanne Ackstaller, Montag, 28. Oktober 2013, 08:00 Uhr
Kommentare: 7 | Aufrufe: 8406 | Kategorie: Meinungen, Frauen ab 40/50/60, Interviews, | Tags: sigrid strohschneider-laueschönheitpublizistinmontagsinterviewmodeinterviewfrauen ab 50archäologin
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Kommentare

  • Phantastisch - ich bin begeistert: von Deinen Kommentaren,...von den Bildern, liebe Sigrid.
    Ja, Du kannst wirklich alles tragen und überhaupt, durch Deine Art ist es immer spannend, von Dir zu lesen, zu hören und vor allem, Dich zu sehen. Was macht die „Sammelleidenschaft” ;-) ?
    Auf bald & lg Doris

    Doris Eichhorn
    am Montag, 18. November 2013 um 20:55 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Etelka, bei der nächsten Gelegenheit wird die Levi’s zumindest anprobiert! Wer, weiß ob sie überhaupt verdient, die „Meinige” zu werden. :D
    Offene Wünsche sind fein, Unglück ist Wunschlosigkeit - dann ist wohl die Luft raus und der Antrieb weg.
    Den Wunsch in einem Rennwagen über eine F1-Strecke zu fetzen, sollte ich mir wohl abschminken - tue es aber nicht. ;)

    Sistlau
    am Dienstag, 29. Oktober 2013 um 18:33 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Sigrid, ich hoffe Du hast Dir immer noch keine Levi´s gekauft? Es sind nämlich genau diese kleinen und großen Träume / Wünsche, die dafür sorgen, dass Du weiterhin jung bleibst :-)
    By the way habe ich den Eindruck, dass Du auch zu den Frauen gehörst, die mit jedem Jahr interessanter und attraktiver werden, also weiter so!
    Danke für dieses wunderbare Interview!

    Etelka Kovacs-Koller
    am Dienstag, 29. Oktober 2013 um 16:51 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Bin ja auch so ‘ab 50’ aber ‘nen Mann. Ich hätte mich geweigert auf so Modekram zu antworten. Seltsam. Gerade diese Generation Frauen haben seit 35 Jahren sich überall und ständig darüber aufgeregt, auf die Kleidung und die Schönheit reduziert zu werden, um kein ‘Objekt’ zu sein. Um sich nicht über ‘den Blick des Mannes’ definieren zu lassen oder selber zu definieren. Mir ist ja Mode egal. Ist dann doch die Betrachtungsweise, wie sich Frauen untereinander sehen. Und ich bin froh, dass mir als Mann nicht mehr die Schuld zugewiesen wird für die selbstgemachte ‘Objektivierung’. Dieser kalte Krieg zwischen den Geschlechtern ist over. Danke.

    mart1n
    am Montag, 28. Oktober 2013 um 13:11 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Hach, die liebe Sigrid. So nah und doch sehen wir uns nie. Zum Glück gibts Susannes Interviews, das gleicht jetzt ein bisschen was aus. Tolles Interview, super Fragen, sigridsche Antworten. Wunderbar :)

    Daniela
    am Montag, 28. Oktober 2013 um 10:44 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Das Montagsinterview zu lesen, ist mein liebster „Pflicht"termin. Dass ich selbst hier Rede und Antwort stehen würde, hätte ich nie gedacht. Danke Susi, es hat Spaß gemacht und ich bin selbst sehr erstaunt, was du da aus mir herausgekitzelt hast.

    Heute bin ich als ohne tolle-Frauen-Lesefutter mit der die Woche immer so gut für mich anfängt. Es ist seltsam, das Montagsinterview nicht zu lesen - ich kenne es ja schon. :)

    Übrigens den Vorschlag „mach doch ein Buch aus den Interviews” halte ich für großartig.
    lg
    Sigrid

    Sistlau
    am Montag, 28. Oktober 2013 um 10:18 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Das war ein wunderbarer Einstieg in die neue Woche. Meine Güte, Sigrid, wenn ich überlege, wie lange es her ist, dass wir uns erstmals trafen! Wie schön!

    Besonders gefiel mir ja: „Ich brauche ausreichend Schlaf, sonst kann ich besonders – und in jeder Hinsicht – unschön sein.” Haha, klingt sehr vertraut.

    Wibke
    am Montag, 28. Oktober 2013 um 10:12 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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