mode-lifestyle
 

Achja, die Fastenzeit … Nein, ich habe sie nicht vergessen und auch mein Sieben-Wochen-Programm nicht ad acta gelegt. Nicht direkt zumindest.

Allerdings hat sich das 5-2-Programm (beim Link musst du ganz nach unten scrollen!) – ich drück’s mal positiv aus – so perfekt in meinen Alltag eingefügt, dass ich gar nichts zu berichten hatte. Man könnte auch sagen, es war so unauffällig, dass ich es kaum selber gemerkt habe. Hier noch mal das Prinzip: Man isst an fünf Wochentagen normal, an zwei Tagen fastet man und nimmt nur 500 Kalorien zu sich.

Um es kurz zu machen: Mir hat das Programm nichts gebracht. Weder fühlte ich mich irgendwie besser noch reagierten die Wonneröllchen in irgendeiner Weise. Plus: Es fällt mir persönlich (bei dir mag das anders sein!) leichter, täglich etwas zu reduzieren, als zwei Tage in der Woche quasi nix zu essen. Während ich vom Intervall-Fasten nach der 16-8-Methode sehr begeistert war, fand ich das 5-2-Prinzip eher enttäuschend. Aber vielleicht muss man dieses Programm auch länger durchziehen? So habe ich das Programm um eine zweite Woche verlängert. Aber auch hier: nix.

Pöh.

Als nächtes steht bei mir veganes Fasten auf dem Programm. Allerdings erst ab übernächstem Samstag, denn vorher bin ich eine Woche in New York (falls mich die Lufthansa dorthin fliegt! BITTE!) und da will ich – mit Verlaub – nicht fasten. Noch nicht mal vegan.


(„Vegan Fasten“* von Elisabeth Fischer, erschienen im Kneipp-Verlag)

Veganes Fasten also. Das Thema „vegan“ interessiert mich schon länger. Vor ein paar Jahren noch hätte ich es als Spinnerei abgetan, mittlerweile hat sich meine Einstellung deutlich gewandelt. Warum dann vegane Ernährung nicht mal ganz bewusst und für eine kurze Zeit ausprobieren? Dann lief mir noch das Buch „Vegan Fasten“* samt vollmundiger Ansagen wie weniger Cellulite, straffer Po und mehr Energie über den Weg … also genau die Versprechungen, denen ich noch nie widerstehen konnte. Auch wenn sie sich noch nie bewahrheitet haben. Aber bekanntlich gibt es ja immer ein erstes Mal.

Gelingen soll all das mit einer Ernährung, die auf weniger Säuren und mehr Basen setzt. Aha. (Bei diesen Übersäurungstheorien setzt sogleich mein gepflegtes Vorurteil ein, aber hey, vielleicht ist ja auch was dran!) So werde ich mich also eine Woche lang sehr basenreich ernähren. Hungern muss man dabei nicht, verspricht „Vegan Fasten“*. Das Buch versteht Fasten eher im Sinne einer sehr bewussten Auswahl an Nahrungsmittel. Das ist ja schon mal nicht schlecht. Und die Rezepte hören sich tatsächlich sehr lecker an: Morgens etwa Müsli mit Obstsalat, Chinesische Frühstückssuppe oder ein Smoothie mit Spinat, Banane und Mango. Mittags Thai-Salat mit Tofu und Ananas, Folienkartoffel mit Paprika-Tomaten-Dip oder eine Minestrone. Und zum Abendessen Geschmortes Paprikakraut, Rote Beete in Kokos-Curry-Soße oder Japanisches Gurkengemüse mit Miso. Und das ist nur ein winziger Bruchteil der beschriebenen Rezepte!

Himmel, das klingt lecker! Und damit soll man zwei bis vier Kilos pro Woche abnehmen?

Da bin ich ja gespannt. :-)

*Affiliate-Link

 
Susanne Ackstaller, Donnerstag, 03. April 2014, 13:21 Uhr
Kommentare: 4 | Aufrufe: 3605 | Kategorie: Lifestyle, Essen & Wohnen, Fitness & Gesundheit, | Tags: veganismusvegan fastenvegan essenveganfastenzeit 2014fasten
Das könnte auch interessant sein:
Vegan essen: „Beim Einkaufen entscheiden wir, in welcher Welt wir leben wollen”. Ein Interview.
Das Donnersblog: Unverbissen vegetarisch.
Fastenzeit 2014: Intervallfasten. Zwischenstand.
 

Kommentare

  • Hi, Susi, dann wünsch ich dir ganz viel Spaß dort. Aber nicht, dass du nicht wiederkommst…

    ... angels travel fast and lightly!

    Nessa

    Nessa
    am Samstag, 05. April 2014 um 13:27 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Nessa! Du bist meine Heldin! Das klingt sehr klasse!

    Und Conny: Ey, man kann beides haben! Heute faste ich, morgen fliege ich, übermorgen bin ich im Big Apple! :-D

    Susi
    am Freitag, 04. April 2014 um 09:23 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ich bin seit einiger Zeit ein großer Fan der chinesischen Frühstückssuppe: scharf, dünn, mobilisierend.

    Und jeden Morgen etwas anderes zum Frühstück - das finde ich auch gut, damit isst man einfach bewusster (und nicht automatisch so viel Brot).

    Hier so: Mo: Müsli. Di: pochiertes Ei. Mi: rohen Kohlrabi mit hartem Ei und ein bisschen Öl. Do: Suppe. Fr (nach dem Sport): gebratenes Ei. Sa: Brezeln (da in Schwaben zuhaus). So: Räucherlachs mit Meerrettich.
    Und dann: da capo. Klappt prima, frei mich jeden Morgen drauf…

    Nessa
    am Donnerstag, 03. April 2014 um 20:54 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ich lese hier immer fasten, fasten - ich will nicht fasten - ich will nach New York :-)
    andererseits hört sich Dein vegan Fastentipp gar nicht so schlecht an. Ich bin gespannt, was Du berichten wirst…
    Ich wünsche Dir eine schöne Zeit in NY.
    Ganz lieber Gruß Conny

    Conny von A Hemad und a Hos
    am Donnerstag, 03. April 2014 um 18:17 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

Schreibe einen Kommentar:
 
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
  • Name*
     
  • Email*
     
  • Website
     
  • Kommentar*
     
  •  
  •  
  •  
 
 

Zum nächsten Beitrag: New-York-Vorfreude: Pflege fürs Handgepäck!

Zum nächsten Beitrag.

Zum vorherigen Beitrag: Mode am Mittwoch: Alles voller Blumen!

Zum vorherigen Beitrag.





Herzblutdinge

Herzbluttexte



WERBUNG













KOOPERATIONEN








 
WERBUNG


© 2016 texterella.de | Susanne Ackstaller

Site by blogwork.de und Sibylle Zimmermann, hz-konzept.de