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Dass Karl Lagerfeld kein Blatt vor den Mund nimmt, war mir schon klar - aber dass er so boshaft sein kann? Dieses ZEIT-Interview (bereits aus dem Jahr 1996) habe ich bei Lea Loves gefunden, und ich kann mich ihrer Empfehlung nur anschließen: Lesen!

(Mein Lieblingslagerfeldzitat aus Leas Blogposting: „Ich habe keine Lust mehr auf so viel Personal. Zwingend bleiben Zimemrmädchen, Chauffeur und Koch rund um die Uhr.” Wobei - „Die meisten Menschen können einfach nicht alleine sein und ziehen eine drittklassige Gesellschaft dem Alleinsein vor.” ist auch nicht schlecht ...)

PS: Diesen Ausschnitt muss ich einfach noch zitieren - sowas von göttlich absurd!

„DIE ZEIT: Ist es Ihnen gleichgültig, auf welche Art Sie sterben?

LAGERFELD: Mit dem Flugzeug abzustürzen und zum kollektiven Hamburger zu werden, halte ich für keine sehr appetitliche Perspektive. Das fände ich unromantisch.

DIE ZEIT: Wenn Sie tot sind, spielt es doch keine Rolle, wie Sie gestorben sind.

LAGERFELD: Das ist richtig. Nur wäre es mir lieber, wenn das ästhetischer vor sich ginge. Ich möchte spurlos verschwinden wie die Tiere im Urwald. Ich bin auch gegen Beerdigungen. Ich habe schriftlich festgelegt, daß hinter meiner Asche niemand hergehen darf. Es wird kein Begräbnis geben. Meine Überreste werden im Wind verstreut.

DIE ZEIT: Was tun Sie, wenn Sie zum Pflegefall werden?

LAGERFELD: Das weiß ich nicht. Soweit bin ich noch nicht. Oder finden Sie, daß ich schon in einem gefährlichen Stadium bin?”

 
Susanne Ackstaller, Donnerstag, 19. März 2009, 10:03 Uhr
Kommentare: 5 | Aufrufe: 2193 | Kategorie: Lifestyle, Lesen, | Tags: karl lagerfelddie zeit
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Kommentare

  • Lagerfeld ist einfach fabelhaft!—Ich hatte mal die grosse Ehre an einem Nachbartisch von ihm zu speisen. Ich glaube, er ist wirklich immer „Karl Lagerfeld”. Da ist nix aufgesetztes dabei. Er ist einfach so. ich liebe ihn sehr.

    Berlinessa_in_New_York
    am Freitag, 20. März 2009 um 02:08 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Lagerfeld übertreibt halt gerne mal, gelle. ;-)

    Susi
    am Donnerstag, 19. März 2009 um 22:39 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ach, so. Und das Interview ist wirklich fantastisch. Alleinsein kann man sogar zweitklassiger Gesellschaft vorziehen.

    juf
    am Donnerstag, 19. März 2009 um 22:21 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • War ja logisch, dass dieser Beitrag Sie anzieht, Herr Fitz ;-)

    Susi
    am Donnerstag, 19. März 2009 um 22:20 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Hier sind Sie also. Heimlich still und leise. Viel Glück für Ihr neues Projekt.

    juf
    am Donnerstag, 19. März 2009 um 22:18 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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