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Essenza Nobile hat mich vor einiger Zeit gefragt, ob ich Lust hätte, Parfums zu testen und hier bei texterella zu „besprechen”. Natürlich fühlte ich mich sofort grässlich gebauchpinselt und bekam glänzende Augen, besonders, weil man mir zusicherte, ich dürfe schreiben, was ich wolle. (Nun, das hätte ich wohl ohnehin getan.)

Also kamen dann die ersten drei Düfte: „Gold” von La Prairie war dabei, „Pegaso” von ETRO sowie „Nuit de Cellophane” von Serge Lutens.

Tja, und damit begann das Drama - denn: Gefallen hat mir keines der drei Parfums. Das eine zu nichtssagend blumig (Nuit de Cellophane) , das andere zu nichtssagend süß (Gold), das dritte (Pegaso) erinnerte mich gar an Haarspray. Hm. Mag ja sein, dass die drei Düfte genau deshalb perfekt sind für die breite Masse an Frauen - aber ich bin nunmal weder nichtssagend noch nutze ich Haarspray! Für mich müssen Düfte meine Fantasie beleben, Gefühle hervorrufen, Geschichten erzählen ...

Das ist mir mit diesen drei Düften nun leider so gar nicht passiert. Die fand ich einfach nur ... langweilig.

 
Susanne Ackstaller, Sonntag, 03. Januar 2010, 19:28 Uhr
Kommentare: 5 | Aufrufe: 2625 | Kategorie: Beauty, Parfüms , | Tags: serge lutenspegasoparfümnuit de cellophanela prairiegoldetroessenza nobileduft
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Kommentare

  • Ja, die gesträhnten Damendamen meinte ich, die neureichen ohne Geschmack, die meinen, dass viel viel hilft. Wobei auch immer.

    Beim Zellophanzeug fand ich ja den Namen ganz interessant, immerhin.

    tina de luxe
    am Sonntag, 03. Januar 2010 um 21:38 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Von La Prairie wurde mir letztens auch dieses Gold und dann noch Silber (oder war’s Platinum?) in die Kosmetikeinkaufstasche geschmuggelt.

    Du hattest mit Gold fast noch Glück. Silber roch noch nerviger. ;-)

    Von ETRO finde ich schon die Mode nicht so gut, aber dass auch der Lutensduft enttäuscht, ist schade. Der macht sonst ja ganz spannende Duftstoffe. Aber dieses Zellophanzeug soll wohl eher so ein Kleinster-gemeinsamer-Nenner-Duft sein. So wie du’s ja auch beschrieben hast.

    Berlinessa_in_NY
    am Sonntag, 03. Januar 2010 um 20:04 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Zu den Damendamen: Es sind so Düfte für die nichtssagend stillosen Nachmacherfrauen. Oft blond gesträhnt, meistens gebräunt, immer mit diesen Riesentaschen und den vielen Schnallen, du weißt schon!

    Susi
    am Sonntag, 03. Januar 2010 um 19:55 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • ja, wenn es nur so wäre!!! Wenn es mich nur in diese Richtung ... für mich war es einfach nur Zuckerwatte, und da ziehe ich dann Lush vor. ;-)

    Susi
    am Sonntag, 03. Januar 2010 um 19:54 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Wie, das hier hast du nicht erlebt?

    „Der Duft Pegaso läßt uns heute einen Hauch dieser Geschichte miterleben: Die moderne Frische von Zitrusnoten erinnert an die Gärten toskanischer und umbrischer Schlösser. Ebenso das unbeschwerte Aroma von Benzoeharz und Zistrose, das uns durch die Hecke eines wundervollen italienischen Gartens einen Blick auf Angelica erhaschen lässt, die in ihren unschuldig weißen Kleidern vor dem charmanten, aber gar zu hartnäckigen Verehrer flieht.”

    Und es geht noch blumig weiter ... ;-)

    Sind das so Düfte, wie sie Damendamen tragen, bei denen man nur jede Menge Parfümparfüm wahrnimmt, aber so gar nichts an dufitgem Charme?

    tina de luxe
    am Sonntag, 03. Januar 2010 um 19:51 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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