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* „Ich bin traurig, weil ich nicht zur Schule gehen und mit den anderen spielen kann. Die Fabrik ist wie ein Gefängnis. Aber ich muss arbeiten, denn meine Eltern sind arm.” - Es ist (leider) nichts neues, aber dennoch immer wieder grauenhaft und aufrüttelnd, was diese Dokumentation über Kinderarbeit in der Bekleidungsindustrie (hier in Bangladesh) zeigt. Das wird erst anders werden, wenn der Markt - sprich: wir, die Verbraucher - „nein!” zu T-Shirts für 5 Euro sagt und die teuren von Kinderarbeit hergestellten Kleidung boykottiert.

* Ab der 22. Minute geht es dann übrigens um sandgestrahlte Jeans, die bei den Arbeitern zur Staublunge („Silicose”) führen. In Europa (mittlerweile auch in der Türkei) ist dieses Verfahren verboten.

* Ein anderer Ansatz: Weniger kaufen. Oder zumindest weniger neues. „Vintage” heißt heute was früher das muffige „Second Hand” war - und was man im Internet unter anderem auf Mädchenflohmarkt oder Kleiderkreisel findet. Alternativ versucht man’s mit Upcycling. Die WamS schreibt zu diesem Thema unter dem Titel „Aus oll mach toll”.

* Das Thema war ja eigentlich längst überfällig: Kirsten Brodde (die sich schon seit Jahren für akzeptable Produktionsbedingungen in der Kleiderindustrie einsetzt) bloggt hier über „grüne Mode”. Mit Einkaufsführer, weiterführenden Links und pipapo. Toll!!!

 

 
Susanne Ackstaller, Dienstag, 08. Januar 2013, 13:39 Uhr
Kommentare: 1 | Aufrufe: 4145 | Kategorie: Mode, Grüne Mode, Meinungen, Kurznachrichten, | Tags: vintageupcyclingsecond handkinderarbeitgrüne modebekleidungsindustrie
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Kommentare

  • Danke, liebe Susi, man kann das nicht oft genug zum Thema machen! Auf dass sich das Bewusstsein und Kaufverhalten bei möglichst vielen Menschen bald ändern möge.

    be|es|ha
    am Mittwoch, 09. Januar 2013 um 20:38 Uhr

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