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* Ich mag nicht alles, was sie trägt - aber ich finde sie schon ziemlich beeindruckend: Die aktuelle Printausgabe der VOGUE hat Iris Apfel ein mehrseitiges Porträt gewidmet. Und es ist wirklich zauberhaft, wie diese 90-jährige Dame über ihr Leben als „Stilikone” plaudert, zu dem sie ja erst im hohen Alter gekommen ist. Ihr Mann Carl - er ist wohl an die 100 - begleitet sie zu all ihren Events. So will ich auch altern, Schicksal, hörst du!! :-)

* Weniger erfreulich, um nicht zu sagen schockierend: Ein männlicher Modeblogger berichtet in einem Forum erschrocken über die Einladung von SOTO zur Präsentation einer Modekollektion von ALLUDE, in der wortwörtlich steht: „Would be nice to see your pretty face ... and have a drink with you. No worries: No vodka. Just white and red wine. Munich style. (no homo)” NO HOMO??? Als die Wogen hochschlagen, rudert das Unternehmen öffentlich zurück und entschuldigt sich für die „Naivität und unpassende Wortwahl”. ALLUDE sagte die Präsentation ab. Und ich bin immer noch fassungslos ob dieser Alltags-Homophobie, die - quasi wie selbstverständlich - im Nebensatz daherkommt. Von der katholischen Kirche ist man sowas ja leider gewöhnt, aber von der MODEBRANCHE? Horston und Rene Schaller schreiben darüber und kommen zu dem Schluss: No homo? No SOTO! Aber so was von!

* Die neue H&M-Marke & Other Stories hat ziemlich schnell mein Herz gewonnen. Auf Horizont.net steht ein bisschen mehr zu den Hintergründen und warum H&M dieses neue Label braucht.

 
Susanne Ackstaller, Dienstag, 30. April 2013, 11:48 Uhr
Kommentare: 6 | Aufrufe: 14878 | Kategorie: Meinungen, Kurznachrichten, | Tags: sotono homoiris apfel& other stories
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Kommentare

  • Und kann mir bitte jemand erklären, was der „drink code” bedeutet? Kein Wodka, nur roter und weißer Wein: Macht man das in München so? Und in St. Petersburg dann Wodka oder wo noch? ich fühl mich so ignorant als Münchnerin, schlaut mich bitte auf!

    Martina
    am Mittwoch, 01. Mai 2013 um 22:56 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ich hatte den Ausdruck auch noch nie gehört. Aber nach der Reaktion einiger Homosexueller auf diesen Ausdruck hin, ist wohl es eher ausgrenzend und abwertend gemeint. Schwulenfeindlich eben.

    Susi
    am Dienstag, 30. April 2013 um 22:20 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ich oute mich als absoluter Beginner, aber: Was steht jetzt eigentlich wirklich hinter „no homo”?! Meine kurze Recherche ergab, dass es meist in dem Kontext genutzt wird, wenn ein Kerl einem anderen ein Kompliment macht und dann zum Ausdruck bringen will, dass er das nicht sexuell meint. sondern einfach so. Neutral eben.
    Falls Soto das gemeint haben soll, scheint mein Englisch (auf das ich mir sonst schon was einbilde ;-)) ) nicht auszureichen, um den Ausdruck in einer sinnvollen Verbindung mit dem Einladungstext zu sehen.
    Dass das ohne Frage komplett indiskutabel ist, bleibt unbenommen. Wie kann man so blöd sein als Agentur?! Pffft….

    Katharina
    am Dienstag, 30. April 2013 um 22:16 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Danke! Ich habe sogar AlluDe gedacht - aber mich dann trotzdem verschrieben.

    Ist korrigiert. Merci!

    Susi
    am Dienstag, 30. April 2013 um 17:30 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Du denkst bei „Allure” vielleicht an das Parfum, hier handelt es sich allerdings um „AlluDe” (-;

    corinna
    am Dienstag, 30. April 2013 um 17:14 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Wohoo, gleich mal den Gatten unterwegs Vogue kaufen geschickt :)

    Frauke Watson
    am Dienstag, 30. April 2013 um 12:36 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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