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* Schicke Lederschuhe für 20 Euro? Ja, habe ich auch schon gekauft. Und den Gedanken weggedrängt, wie diese Schuhe wohl hergestellt, wie das Leder behandelt wurde. Und wie es den Arbeitern in diesen Fabriken wohl gehen mag. Die Vorstellung, dass Menschen wegen unserer Lust auf schnelle und billige Mode krank werden, gar sterben, dass die Tiere dafür leiden ... ist wirklich schwer zu ertragen. Gott sei dank, denn nur so besteht überhaupt eine Chance, dass sich etwas ändert! Die Dokumentation „Gift auf unserer Haut” führt uns erneut auf bedrückende Weise vor Augen, was wir mit den Tiefstpreisen in der Modebranche anrichten: in den produzierenden Ländern ebenso wie bei unserer eigenen Gesundheit. (Update vom 16. Oktober: Bei mynouvelles gibt es mehr und genaueres zu dem Film.)

* Aus mehrfach gegebenem Anlass berichtet die Zeitschrift BRIGITTE über eine Unterschriftenaktion der internationalen Initiative CCC (Clean Clothes Campagne). Unter dem Slogan „Schluss mit Ausreden” kann sich hier jeder gegen miserable Arbeitsbedingungen und für die Einhaltung von Arbeitsrechten und faire Bezahlung aussprechen.

* Sina Trinkwalder von manomama gehört für mich zu den vorbildlichsten Unternehmerinnen überhaupt. Und weil ich sie auch persönlich kenne, weiß ich, dass jedes einzelne ihrer geschriebenen und gesprochenen Worte stimmt. Jetzt hat sie ein Buch geschrieben: „Wunder muss man selber machen”*. Darin beschreibt sie, wie sie es schafft, ihre Mitarbeiter „trotz Modebranche” fair zu bezahlen, „ausrangierten” Frauen nicht nur eine Arbeitsplatz, sondern auch neuen Mut und Lebensfreude zu geben, und wie sie sinnvolle Arbeit überhaupt definiert.

* Affiliate-Link

 
Susanne Ackstaller, Dienstag, 15. Oktober 2013, 09:39 Uhr
Kommentare: 3 | Aufrufe: 4094 | Kategorie: Meinungen, Kurznachrichten, Grüne Mode, | Tags: sina trinkwaldernachhaltigkeitgift in leder
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Einfach leben. Oder: Warum weniger haben mehr Leben bedeutet.
 

Kommentare

  • ...oh ja… ich habe kürzlich einen Bericht über Herstellungsbedingungen von Kleidung gesehen. Da ging es um Jeans - ausgerechnet meine „kann nicht ohne”-Klamotte… Nach dem Bericht muß ich tatsächlich überlegen, wo ich das nächste Paar Jeans kaufe. Denn so gut wie alle - von Discounter bis Designer - lassen unter unmenschlichen Bedingungen produzieren. In diesem Sinne: Danke für die Aufklärung und die informativen Links. liebe Grüße Katrin

    katrin rembold
    am Dienstag, 15. Oktober 2013 um 19:42 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Hallo Gisela, an Stella musste ich auch sofort denken. Über sie habe ich auch schon mal geschrieben:

    http://www.texterella.de/mode-text.php/lifestyle/comments/stella-mccartney-vegan-goes-luxus/

    Susi
    am Dienstag, 15. Oktober 2013 um 18:55 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Texterella, nun bin ich doch froh, eine Reaktion über diese Sendung zu lesen. Ich dachte schon, ich bin alleine…. Ich habe noch eine weitere Alternative in meinem Blog beschrieben. StellaMcCartney entwirft Schuhe, Taschen und Kleidung ohne den leidvollen Einsatz von Tieren. Es hört sich nicht unbedingt bezahlbar an, aber im Vergleich zu den Luxuslabels ist sie mit dabei. Bei Adidas hat sie eine eigene Serie und das ist zum „Anschauen”.
    Liebe grüsse
    Gisela
    http://www.mynouvelles.de

    Mynouvelles
    am Dienstag, 15. Oktober 2013 um 15:29 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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