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„Du bist, was du isst.”

Ja, wenn’s nur das wäre! Mittlerweile gilt eher: Die ganze Welt ist, was wir essen. Andererseits sollte dies die Sache doch eigentlich ganz einfach machen: Wenn wir das essen, was uns gut tut, tun wir auch der Welt was Gutes. Tja. So einfach, so schwierig. Denn wer weiß heute schon, welche Lebensmittel wirklich gut sind, wo das Bio-Zeichen echt ökologische Produktion belegt, wo wirklich das drin ist, was drauf steht.

Vor allem beim Thema Fleisch ... kommt mir beim Einkaufen immer häufiger das Grau(s)en. Fleisch ist für mich nur noch selten Genuss, nur noch, wenn ich die Quelle ganz sicher kenne. Und selbst dann bleibt ein Rest unguten Gefühls und schlechten Gewissens, weil Tiere sterben müssen, damit ich was leckeres zum Kauen kriege. Ja, Fleisch fühlt sich für mich in doppelter Hinsicht immer schlechter an und hinterlässt immer häufiger einen sehr schalen Nachgeschmack.

Vegetarisch leben wäre eine Idee. Aber dazu fehlt mir ein bisschen das Dogma-Gen. Die Ganz-und-Gar-Haltung. Das Alles oder nichts, dieses „Nie wieder”-Können! Nie und immer sind für mich Killerfaktoren, die totale Konsequenz kein Lebensprinzip für mich. Ausnahme muss es für mich geben dürfen, damit die Regel einigermaßen funktioniert. Brüche sind meine Authentizität.

Deshalb mag ich Claudia Klingers Veggie-Blog „Unverbissen vegetarisch”. Weil Claudia die ganze Esserei eben so herrlich unverbissen angeht: „…flexitarisch, vegetarisch, vegan? Hauptsache, die Richtung stimmt!” - genau! Ich will mir auch noch ab und an ein herrliches Steak braten können (vom Biobauern hier aus dem Ort), wenn ich (immer seltener) Lust darauf habe. „Flexitarisch” ist ein Wort, das ich wirklich mag. Könnte quasi mein Vegetarisch werden.


Claudia macht das Weniger Fleisch essen leicht: durch leckere Rezepte. Durch Anleitungen zum Kochen mit Soja. Durch Hintergründe zur Fleischindustrie. Durch ihre eigene Essensgeschichte. Vor allem: Durch ihren entspannten Umgang mit Vegetarismus und Veganismus. Einen kleinen Marktplatz für gibt es auch.

Wem das Blog nicht reicht, für den gibt es ganz neu auch noch ein Buch zum Blog: Unverbissen vegetarisch: Der lockere Einstieg in ein fleischloses Leben. Hier lockt mich vor allem ein Satz: „Wenn die Lust nach Fleisch zu groß wird, kauf`ich eben mal ein Bio-Steak.” - Nicht müssen - Können! Das ist mein Zauberwort.

Was ein Veggie-Blog mit texterella zu tun hat? Weil es hier um die schönen Dinge geht. Weil unsere Welt schön bleiben soll. Weil gutes Essen gesund macht und gesund hält. Weil Wohlbefinden schöner macht.

Darum.

Und weil es mir einfach ein Bedürfnis war.

 
Susanne Ackstaller, Donnerstag, 07. März 2013, 00:03 Uhr
Kommentare: 3 | Aufrufe: 2786 | Kategorie: Mode, Grüne Mode, Lifestyle, Essen & Wohnen, Lesen, | Tags: vegetarismusvegetarischveganismusveganunvergissen vegetarischclaudia klingerbuchblog
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Kommentare

  • Hallo Peter, ui, du hier in meinem Blog - und das ganz ohne die Erwähnung von Cord? ;-)))

    Ich glaube nicht, dass mit dem Titel gesagt werden sollte, dass Vegetarier grundsätzlich verbissen wären - sondern eher, dass man als Newcomer nicht gleich 100 Prozent geben muss, sondern es auch ein bisschen unkrampft angehen kann. Mir macht das Mut!

    Das Thema Bekehren kenne ich übrigens: Ich als Katholikin habe noch nie versucht, einen Nicht-Gläubigen zu bekehren - andersrum ist mir das schon x-mal passiert. :-D

    Susi
    am Donnerstag, 07. März 2013 um 17:16 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ich lebe nun seit 12 Jahren vegetarisch, und bis heute fehlt mir die Erfahrung, einen „verbissenen” Vegetarier getroffen zu haben. Ich erlebe es eher so, daß Omnivoren sich in meiner Gegenwart von sich aus aufgefordert fühlen, ihren Fleischgenuss zu rechtfertigen. Ich freue mich über jeden, der meine Gründe nachvollziehen kann, daß nämlich die industrielle Fleischproduktion ein übler Wirtschaftszweig ist, aber ob der Schluss daraus der Verzicht auf Fleisch ist, oder die Entscheidung, Fleisch nur noch beim persönlich bekannten Bio Bauern zu kaufen, das ist doch nicht mein Ding. Ich hatte damals auch diese beide Optionen und habe mich aus purer Faulheit entschieden, daß es einfacher sein würde, auf Fleisch zu verzichten, als so sorgfältig einzukaufen. Es kann und soll doch jeder nach seiner Art glücklich werden. (mein Telefon kennt kein c-Cedille, daher das falsche Zitat.
    Was mich wirklich ärgert sind diejenigen, die der Meinung sind, wenn man einem Vegetarier ein Steak oder eine Bratwurst vor die Nase hält, dann müsse er doch schwach werden. Das erlebe ich leider immer wieder.

    pj

    Peter Jakobs
    am Donnerstag, 07. März 2013 um 14:59 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi,
    es tut gut zu lesen, dass es anderen auch so geht.
    Fleisch ist lecker, sollte aber wieder den Status eines
    besonderen Lebensmittels bekomnen.

    Derya
    am Donnerstag, 07. März 2013 um 10:21 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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