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Lifestyle-Blogs sind die Hochglanzmagazine der virtuellen Welt. Ein bisschen VOGUE, ein bisschen GALA und ganz viel Dolce Vita. Wer ist die Schönste, wer die Schickste. Wer ist auf die tollsten Events eingeladen, kriegt die größten Goodie-Bags und residiert in den feinsten Hotels. Da wird um die Wette gestrahlt und auf Hochglanz poliert, als ginge es darum einen Preis zu gewinnen. Das perfekte Leben und eitel Sonnenschein.

Texterella nehme ich da nicht aus. Du siehst mich von meinen Outfit-Posts lächeln. Oder auf Reisen. Oder im Sonnenuntergang auf meiner adretten Terrasse sitzen. Ich instragramme oder snappe von Blogger- oder Presse-Events, aus tollen Hotels, fabelhaften Restaurants. Vom Flughafen. Man könnte glauben, bei mir herrsche nur prickelnde Champagnerlaune. Toujours.

Butterbrot statt Fingerfood. Warum das Bloggerleben nicht so toll ist, wie du vielleicht denkst.


Ja?

Bullshit! (Pardon my French!)

Mein Leben ist schön und ich will nicht klagen – aber immer nur Champagner, Macarons und teure Taschen? Ach was. Die Realität sieht anders aus. Sie hat Schmutzecken, Wollmäuse und Migräneattacken. Die sieht natürlich niemand, ich will das in der Regel ja auch nicht zeigen. Auf Texterella schreibe ich ja ganz bewusst, um Freude zu machen. Aber ... manchmal bekomme ich ein wenig Angst, dass Blogs und Bloggerinnen zu ernst genommen und zu etwas hochstilisiert werden, das sie gar nicht sind. Dass die „Illusion”, die wir ja durchaus generieren, womöglich zur alleinigen Wahrheit wird. Und dass das eigene Leben dagegen an Leuchtkraft verliert. Es ist schon einige Zeit her, da schrieb mir eine Leserin: „Du bist eine absolute Richtung für uns Frauen, die wir ein kleines Leben leben!“ Das hat mich einerseits sehr berührt, andererseits aber auch erschreckt. Denn: Niemand hat ein kleines Leben. Schon gar nicht im Vergleich zu einer Bloggerin.

Deshalb gibt es heute mal echtes Behind the Scenes: Ein paar Wahrheiten über Texterella, die ihr so höchstens in Andeutungen in diesem Blog gelesen habt.

Ich bin chaotisch. Von wegen Instagram-Office mit cleanem weißen Schreibtisch. Ja, ich gebe es zu, ich bin eine Chaotin! Das klingt schon fast wieder charmant. Ist es aber nicht. In meinem Arbeitszimmer herrscht völliges Durcheinander, ebenso auf meinem Schreibtisch. Dass ich Dinge finde, grenzt an ein Wunder. Manchmal wünsche ich mir einen Container, um einfach alles hineinzukippen – denn mal ehrlich: Von 100 Prozent Arbeitszimmerinhalt brauche ich gerade mal 2 Prozent. Die restlichen 98 Prozent müllen nur den Raum zu, und wie. Die Goodie-Bags und anderen PR-Pakete sind da leider nicht sehr hilfreich, denn wann kriegt man schon Zeugs, das man wirklich braucht (und verbraucht!). Was dann wieder zu der Frage führt: Was braucht man wirklich? Braucht man wirklich einen Kleiderschrank voller Klamotten? Taschen in allen Farben? Einen Schrank (!) voller Kosmetika? Nein, natürlich nicht. Auf Events lasse ich mir mittlerweile nur noch das in meine Goodie-Bag packen, das ich (höchstwahrscheinlich) auch nutze. Agenturen bitte ich schon länger, PR-Samples nur nach Absprache zu schicken. Und natürlich versuche ich auch weniger zu kaufen (was mal mehr, mal weniger gut klappt. Zurzeit mal wieder weniger.) Für den Spätsommer habe ich mir eine große Aufräum- und Ausmistaktion meines Arbeitszimmers vorgenommen, denn das Chaos drückt mir wirklich aufs Gemüt. Es muss ja nicht gleich ein strahlend-weiß-aufgeräumtes Instagram-Office sein – wobei das schon schön wäre! –, aber ein bisschen mehr Ordnung fände ich wunderbar und auch gut für die Seele. Denn mittlerweile bin ich fest davon überzeugt: Äußere Ordnung sorgt auch für innere Ordnung. Und dass sie beruhigt. Und das kann ich wirklich brauchen.

Ich bin undiszipliniert. Workouts, Clean Eating und Google Goals? Eher nicht so. Nicht, dass ich es nicht versuchte! Aber ... nun, Disziplin ist einfach nicht meine Stärke. Kürzlich erreichte mich eine Interviewanfrage: Wie viel ich bereit sei, für etwas wirklich Wichtiges zu leiden. Noch habe ich nicht geantwortet, aber meine Antwort wird sein: Gar nicht. Erfolge müssen mehr oder weniger von selbst zu mir kommen, groß leidensfähig bin ich da nicht. Woran auch die meisten Diäten, Ernährungskonzepte und sportlichen Ziele scheitern. Warum dieses Blog und auch mein Brotjob als Texterin funktionieren: Weil ich beides so sehr liebe, dass es (meistens) keine große Mühe ist und schon gar kein Leiden. Zugegebenermaßen habe ich an späten Sonntagabenden aber schon manchmal geflucht, wenn es darum ging, das Montagsinterview fertig zu machen. Aber dann denke ich an die vielen hundert bis tausend Frauen, die sich auf Montagmorgen freuen – und dann geht es wieder.

Ich bin inkonsequent. Wasser predigen und Wein trinken? Tue ich, ja, wenn auch möglichst selten. Oft habe ich hier schon über Umweltschutz oder Tierschutz geschrieben. Über Nachhaltigkeit. Weil mir diese Themen wirklich wichtig sind. Tatsächlich achte ich darauf, möglichst umwelt- und tierfreundlich, sozial und fair einzukaufen. Meistens zumindest. Und dann gibt es Tage, da wische ich meine Prinzipien vom Tisch – und kaufe mir einen Sack voller H&M-Klamotten und eine neue Tasche aus Leder. Obwohl ich es besser weiß. Obwohl ich es nicht brauche. Obwohl mich dann der Gedanke an das Leid von Tier und Mensch quält – und ich mich schäme, dass ich manchmal so inkonsequent bin. Überhaupt kaufe ich immer noch viel zu viel neu und aus herkömmlicher Fertigung, obwohl ich um Produktionszustände weiß. Tja. Ich arbeite daran.

Ich könnte jetzt noch weitermachen: Dass ich nicht so selbstbewusst bin, wie viele denken. Dass ich manchmal viel zu abhängig von der Meinung anderer bin. Dass ich mehr Speckrollen habe, als die Bilder zeigen (nein, kein Photoshop. Perspektive ist alles. ;-)) und manchmal den Kaffee nicht „french pressed“ trinke, sondern die lösliche Variante nehme, weil es schneller geht und ich nicht so viel abspülen muss. Aber ich hoffe, die Botschaft kommt an, auch ohne dass ich mich noch nackiger mache.

Natürlich ist alles, was ich hier auf dem Blog zeige und schreibe, die Wahrheit. Nichts ist gelogen. Aber es ist eben nur ein Teil meiner Lebenswirklichkeit. Und das gilt für jedes Blog. Sie sind nur ein Ausschnitt aus der Realität, und zwar ein ganz bewusst gewählter. Und schaffen dadurch eine Illusion. Ein Traumleben, das so nicht existiert. Zumindest nicht in der Reinkultur. Das darf man nicht vergessen.

Versteht mich nicht falsch: Mit diesem Posting will ich nicht dafür plädieren, dass Lifestyle-Blogs jetzt anfangen, ihre Wollmäuse zu thematisieren und ihre Schmutzecken zu zeigen. Nein, dazu liebe ich Champagner, Macarons und teure Taschen viel zu sehr. Alltag und Schatten haben wir ausreichend, da darf es auf Lifestyle-Blogs ruhig mal um die rosa Seite des Lebens gehen. Auch wenn die meisten Blogger tatsächlich viel häufiger Butterbrot essen und Selters trinken, als man vermuten würde. Mit ein bisschen Salz und Schnittlauch drauf schmeckt es ja auch mindestens so gut wie jedes Fingerfood.

 
Susanne Ackstaller, Montag, 18. Juli 2016, 06:00 Uhr
Kommentare: 22 | Aufrufe: 5031 | Kategorie: Lifestyle, Meinungen, Gedanken, | Tags: texterellabloggerlifebloggerlebenblog internblogbehind the scenes
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Warum ich blogge. Eine Liebeserklärung an Texterella und an meine LeserInnen.
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How to be a Modebloggerin. (Oder so was in der Art.)
 

Kommentare

  • Herrlich geschrieben - mir geht’s mit meinem Arbeitszimmer ähnlich, nur dass es zwar das Zimmer gibt, die Renovierung und das einräumen aber schon ziemlich lange auf der To-Do Liste stehen. (Wo habe ich die nochmal?)...

    Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner Aufräum-Aktion und finde es toll, zu lesen, wie es bei anderen so läuft - nämlich gar nicht viel anders, als bei Kerstin und mir ;-)

    Außerdem wird man vom guten alten Butterbrot auch besser satt als von Fingerfood.

    Nina von 30rockt!!!
    am Dienstag, 30. August 2016 um 13:11 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Schön gesagt. Ich glaube, das können sehr viele von uns unterschreiben. Bei mir war es übrigens eben kein Butterbrot, sondern die halbe Pizza von gestern Abend. Kalt. Und es war sooo lecker. ;)

    Anna
    am Freitag, 22. Juli 2016 um 13:51 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi,

    ich liebe diesen Satz, in dem du hoffst, dass die Botschaft angekommen ist, ohne dass du dich noch nackiger machst.

    Und ja, die Botschaft ist angekommen. Und ja, manche wollen genau den Schein sehen, den sie sehen wollen.

    Und nein, dass gibt es nicht bei dir. Ich mag sehr deine Authentizität.  Und deine klare Haltung. Zur Inperfektion. Zum Menschsein.

    Ganz liebe Grüße

    Claudia

    Claudia Münster
    am Dienstag, 19. Juli 2016 um 23:06 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Bei aller Bescheidenheit, die Du hier zeigst, liebe Susi: Schnittlauchbrot ist die Synthese aus Slow food, regionalem Luxus und asiatischem Minimalismus. Nimm drei und sei glücklich! Lass die anderen ihren „Food Porn” mit Leberkäs Carpaccio, Sushi vom Saibling, Egg Benedict und kalt unter Hochdruck extrahiertem Filterkaffee betreiben. Schnittauchbrot ist quasi „the place to be”. Das ist dann auch kein Lunch, sondern eine Brotzeit. Das werden die Engländer bald ohne Übersetzung übernehmen, ich wette das geht english speaking bald ab wie das Verb merkeln: „They call it Schnittlauch, we call it chive, it is uber cool.” ;-)

    Martina
    am Dienstag, 19. Juli 2016 um 22:06 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susanne
    Ich habe gestern deinen Beitrag gelesen, er hat mich noch bewegt. Deshalb habe ich mir erlaubt, mit einem Hinweis auf deinen Bericht, meine Gedanken der Blggerwelt mitzuteilen.
    ich hoffe, dass dies ok für dich ist, dass ich auf deinen BEitrag verweise.
    Sei herzlich gegrüsst und danke für deine ehrlichen Worte
    Heigo

    Heigo
    am Dienstag, 19. Juli 2016 um 21:14 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Möchtest du ein Exemplar von „Leben statt kleben!” geschickt bekommen? (nein kein Witz, ich frage weil man das angeblich nicht lesen kann, ohne in lustige Ordungsmacherei-Laune zu geraten!)
    LG aus London
    Birgit

    birgit medele
    am Dienstag, 19. Juli 2016 um 13:32 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Oh. ECHT??

      Den würde ich tatsächlich sehr gerne geschickt bekommen! :-) DANKE!

      Susi
      am Dienstag, 19. Juli 2016 um 19:04 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

      • Verleger ist benachrichtigt und schickt goodies hopefully bald raus! (Hurra-Buch kommt auch mit, als Peptalk zum Feiern was ist!) Viel Lesefun from London with love! Xx

        Birgit Medele
        am Mittwoch, 20. Juli 2016 um 15:01 Uhr

        Auf diesen Kommentar antworten

  • Wie wunderbar ehrlich geschrieben und dazu noch gekonnt verpackt! Ich hatte zwar vorher auch schon ein eher bodenständiges Bild von dir aber dieser Beitrag bestätigt meine Einschätzung. Nun, nicht unbedingt, dass du chaotisch bist oder mal nicht nachhaltig einkaufst. Aber für mich warst und bleibst du jetzt erst recht eine Frau mit vielen Facetten, die die nicht so glitzernden eben nicht ständig und nicht so gerne ziegt. So wie wir alle eben.
    Und dein Blog lese ich jetzt umso lieber.
    Liebe Grüße
    Barbara

    Barbara Lotte
    am Dienstag, 19. Juli 2016 um 12:55 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Danke! So sympathisch! Wunderbar zu lesen!

    Ava
    am Montag, 18. Juli 2016 um 18:32 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susanne,

    wie wunderbar und mutig! Ich finde, man dürfte es durchaus öfter mal erwähnen. Ich handhabe es mit meiner kompletten Internet-Präsenz genauso. Ab und zu gebe ich etwas zu, das mir vielleicht ein bisschen peinlich ist (mein Schreibtisch ist eine Katastrophe), ich erzähle auch mal über ein trauriges Erlebnis (aber selten) oder eine negative Erfahrung (selten). Manchmal beziehe ich Stellung zu strittigen Themen, bleibe dabei aber möglichst vorsichtig, um keinen Shitstorm auf mich zu ziehen.
    Der weit überwiegende Teil meiner Postings auf Twitter, Facebook und meiner Homepage ist positiv. Auch ich erzähle da nur Dinge, die auch wahr sind. Aber ich blende so in der Öffentlichkeit die unschönen Seiten weitestgehend aus. Und ich bin mir darüber im Klaren, dass die meisten Menschen das online so machen.
    Ich finde, damit kann man aber auch leben: Sich einfach bewusst sein, dass man eben nicht jedem, dem man begegnet, seine unschönen Erlebnisse erzählen will. Genauso ist es mit der schönen Online-Welt.
    Wenn man sich dann eingeschüchtert fühlt in seinem „kleinen Leben”, kann man sich doch auch wieder in echt mit jemandem treffen, mit dem man wirklich über alles reden kann.
    Was will ich damit eigentlich sagen? Ich finde es mutig und richtig, dass du dies alles mal thematisierst. Aber entschuldigen muss sich niemand dafür, wenn er/sie die Wollmäuse und Schmuddelecken nicht ins Licht der Aufmerksamkeit rückt ... ;-)
    Ganz herzliche Grüße an eine meiner Lieblingsbloggerinnen!
    Angelika

    Angelika Lauriel
    am Montag, 18. Juli 2016 um 17:52 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Das Internet hat uns die Chance gegeben, uns zu präsentieren - und zwar Privatpersonen genau wie Menschen, die das Internet für berufliche Zwecke nutzen. Dass man sich dort so positiv wie möglich präsentieren möchte, ist weder verwerflich noch überraschend.

    Zu verstehen, dass auch ein Blogger mit Wasser kocht und Butterbrot isst, hat auf der einen Seite was mit Medienkompetenz zu tun. Auf der anderen Seite sind viele Blogger alleine dadurch, dass sie Teile ihrer Persönlichkeit öffentlich machen, kleine (oder auch größere) Vorbilder und für Teenager teilweise sogar Idole - für andere wiederum sind sie Feindbilder, weil „man denen doch alles hinterher wirft” und weil „man für so ein bisschen bloggen eine Chanel-Handtasche und einen Urlaub gesponsert kriegt” (alles schon gehört). Hat ja nicht zuletzt damit zu tun, dass es Blogger gibt, die anderen Menschen predigen, dass jeder durch bloggen reich, selbstständig und unabhängig werden kann.

    Deshalb freue ich mich immer, wenn ich Texte wie diesen lese. Danke :)

    Liebe Grüße, Anna

    Anna
    am Montag, 18. Juli 2016 um 13:46 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Gefällt mir auch gut :-)

    Manchmal muss man die Katze aus dem Sack lassen, um alle mal wieder auf den Boden der Tatsachen zu holen.

    Liebe Grüße
    Tine

    Tine
    am Montag, 18. Juli 2016 um 12:40 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ein ganz wunderbarer Blogpost, der die Sache auf den Punkt bringt und so viel Persönliches von Dir beinhaltet, dass ich ihn NOCH eine Stufe lieber mag! - Vielen Dank dafür!

    Was mir auch immer so gefällt ist, wenn man die Bloggerinnen dann persönlich trifft und im Idealfall - also auf manchen special Events aufgrund schauspielerischer Fähigkeiten der Person möglicherweise auch mal nicht - die Bloggerin live und in Farbe kennenlernt und ihr Wesen hinter dem Blog erlebt.

    LG
    Gunda

    Gunda von Hauptsache warme Füße!
    am Montag, 18. Juli 2016 um 12:23 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Das freut mich außerordentlich, liebe Gunda!

      Und ja, in Echt sind viele Menschen anders als virtuell. (Manche aber auch nicht. ;-)))))

      Susi
      am Mittwoch, 20. Juli 2016 um 00:32 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

  • Mut zum Mensch sein. Danke.

    Dagger
    am Montag, 18. Juli 2016 um 12:09 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Großes Lob!
    Nessa

    Nessa
    am Montag, 18. Juli 2016 um 11:47 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Sooooooo wahr, liebe Susi!
    Chapeau und Standing Ovations für diesen tollen, wahren Artikel! *schlurftzumButterbrot*
    Alles Liebe,
    Anja

    Schminktante
    am Montag, 18. Juli 2016 um 10:41 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • DANKE!☺️ Man muss schon gut geerdet sein, um das Bloggerleben in der Realität zu halten!

    Johanna
    am Montag, 18. Juli 2016 um 10:13 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Super, wie ehrlich du bist und wie du zeigst, dass nicht immer alles Gold ist, was glänzt!

    Ich muss sagen, ich versuche auf meinem Blog und gerade auf den Social Media Kanälen immer eine Mischung zu finden. Bin eh nicht so die „Schickimicki”-Bloggerin und erzähle daher auch viel aus meinem Leben und meinen Reisen und das dann auch ehrlich und echt.Aber

    gut, dass du manchen trotzdem nochmal die Augen öffnest und sagst, wie es vielleicht bei anderen zugeht und auch, dass du so offen und ehrlich bist und kleine „Fehler” eingestehst - genau das macht Blogger doch erst greifbar und sympathisch! Sehr schöner Beitrag!

    Liebe Grüße
    Anna

    Anna
    am Montag, 18. Juli 2016 um 09:51 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ein ganz wundervoller Artikel. Mein absoluter Lieblingssatz: Aber ... manchmal bekomme ich ein wenig Angst, das Blogs und Bloggerinnen zu ernst genommen und zu etwas hochstilisiert werden, das sie gar nicht sind. Dass die „Illusion”, die wir ja durchaus generieren, womöglich zur alleinigen Wahrheit wird.

    Wie immer: weiter so!

    Liebe Grüße,
    Sarah

    Sarah
    am Montag, 18. Juli 2016 um 09:17 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Herrlich Ehrlich!!!!! weiter so

    Anja Vengels
    am Montag, 18. Juli 2016 um 09:11 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Hihi, gut gebrüllt, Löwin!
    Mein Tipp: es gibt so viele nette Aufräum-Bloggerinnen hier im virtuellen Raum. Lade doch mal eine ein zu Dir in Dein Arbeitszimmer und lass sie dort wirken.
    Neuer Stoff für Eure Blogs gibt es garantiert und ich hätte dazu noch gerne Vorher-Nachher-Fotos….
    Aber mal im Ernst: Dein Eintrag erinnert jeden von uns daran, dass hinter den vielen Fassaden - egal ob in virtuell oder in echt - Menschen mit all ihren ausgefransten Ecken und fehlerhaften Kanten stehten. Wobei wir jetzt zu der Frage kommen, wieso es so viele glattgebügelte Fronten überhaupt braucht.
    Dass Du uns ein wenig hinter die Hochglanz-Oberfläche gucken lässt, macht Dich einmal mehr sympathisch.
    Herzliche Grüße von Karin (Bayerin im NRW-Exil)

    Karin
    am Montag, 18. Juli 2016 um 08:41 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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