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Ich war noch nie eine große Theater-Besucherin. Zumindest in Deutschland nicht. Aber in New York ist eben vieles anders. Auch die Sache mit dem Theater. Oder Musical. So habe ich ich in den letzten Jahren schon einige tolle Musicals gesehen: „Lion King“, „Hedwig and the angry Inch“ und „Cabaret“.

Am Broadway

Crucible von Arthur Miller im Walter Kerr Theater


Dieses Jahr hingegen war erstmals klassisches Theater dran: „Crucible“ („Hexenjagd“) von Arthur Miller, das er Mitte der 50er Jahre als Kommentar zur Kommunistenjagd in den Vereinigten Staaten geschrieben hat. Und auch heute ist die Geschichte leider aktueller denn je, zeigt es doch die zerstörerische Macht von Angst und Lügen, gegen die der gesunde Menschenverstand sowie moralische Werte irgendwann nicht mehr ankommen. Sehr beeindruckend, sehr intensiv, sehr erschreckend! Und sehr empfehlenswert!

Und dann ist ...

Times Square

Am Broadway

Im Taxi auf dem Nachhauseweg


... ist da ja noch die Kulisse, die ja alleine schon einen Broadway-Besuch wert ist. Dieses nächtliche funkelnde New York, das man in seiner Pracht mit einer Kamera gar nicht einfangen kann (und mit einem klitzekleinen iPhone schon gleich gar nicht!). Ich habe dir trotzdem ein paar Impressionen mitgebracht, denke sie dir einfach toller und wilder und leuchtender und größer, dann kommt es möglicherweise annähernd hin. (Am besten kommst du aber einfach mal persönlich vorbei!)

 
Susanne Ackstaller, Samstag, 18. Juni 2016, 06:00 Uhr
Kommentare: 2 | Aufrufe: 1121 | Kategorie: Reisen, | Tags: travelreisennew yorknew yok 2016broadway
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Kommentare

  • Toller Tipp, liebe Susi.
    Klassisches Theater auf Englisch - reichen da die Sprachkenntnisse? Oder ist es so universal inszeniert, dass sich der Sinn erschließt? Halte Ausschau nach dem Stück, wenn ich im Nov in NY bin. Danke für die Inspiration. - und die schönen Fotos. LG Dörte

    Dörte Behrmann
    am Sonntag, 19. Juni 2016 um 11:05 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • liebe susanne ackstaller, sie lassen mich
    in wehmütigen erinnerungen schwelgen. immer
    zu ostern in den 1990ern in nyc, kenne ich den eisigen wind, der durch die straßenschluchten pfeift. mein liebstes hotel, the gershwin zwischen empire state und flat iron, wurde leider inzwischen verschlimmbessert und umbenannt. bei miller denke ich an die österreicherin inge morath, eine magnum-fotografin, die ihn nach marilyn glücklich machte… ach ja, wünsche ihnen
    eine schöne zeit mit berlinessa waiting for the m-train.

    regina kautz
    am Sonntag, 19. Juni 2016 um 09:09 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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