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Heute abend bin ich erstmals seit Wochen – ach was sage ich: seit Monaten! – wieder spazieren gegangen. Über Jahre hatten diese Abendspaziergänge zu meinem Leben gehört, ja, sie waren so wichtig für mich, dass ich selbst bei Schneesturm, Nebel oder Starkregen aufbrach. Ich liebte es, unterwegs zu sein. Diese, meine!, Zeit zu genießen. Ganz allein, nur ich, meine Gedanken, meine Musik.

Und dann hörte ich von einem Tag auf den anderen einfach auf.



Moon River. And me.

Ich konnte es mir selber nicht recht erklären, aber ich konnte mich einfach nicht aufraffen. Hatte keine Lust. Und auch keine Kraft. Wie oft blickte ich abends aus dem Fenster und dachte: Jetzt! Jetzt könntest du deine Schuhe anziehen und einfach losmarschieren. Und glücklich nach Hause kommen. Und dann tat ich es doch nicht.

Bis heute.

Heute zog ich gegen 19.30 Uhr wie selbstverständlich meine Laufschuhe an und ging los. Als wären da keine x Monate dazwischen gewesen. Und während noch unsere Straße hochlief, die dann in den Feldweg mündet, der mich hinaus aus dem Dorf trägt, konnte ich gar nicht mehr verstehen, was mich all die Wochen und Monate abgehalten hatte. Die Abendsonne im Gesicht, der Wind in den Haaren ... wie schön das war! Wie frei! Wie beglückend! Ich lief an Feldern vorbei, roch das abgemähte Heu, blickte auf den aufgehenden Mond, hörte dieses Lied, hing meinen Gedanken nach – und kam froh und beschwingt nach Hause. Wie immer.

Liebe Abendspaziergänge, was habe ich euch vermisst!

 
Susanne Ackstaller, Montag, 27. Juli 2015, 22:26 Uhr
Kommentare: 0 | Aufrufe: 1752 | Kategorie: Lifestyle, Fitness & Gesundheit, Leben, | Tags: moon riverlebenabendspaziergänge
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