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Es ist nicht nur wahr. Es ist sogar sehr wahr: Wir Frauen haben nichts anzuziehen. Nie. Niemals. Nix. Das weiß die Cosmopolitan. Diverse Männer-Frauen-Ratgeber. Das weiß ich. Und du weißt es auch.

Es ist ja nicht so, dass unsere Schränke nicht voll wären – nein, sie sind sogar mehr als voll. Übervoll. So voll, dass man eigentlich gar nichts mehr unterbringen kann ohne Quetschungen zu erleiden! Da sollte man doch meinen, dass frau nur hineingreifen muss und perfekt angezogen ist ... Aber Pustekuchen – genau das, was zum Tag, zur Tagesform oder Temperatur passt, ist nicht vorhanden.

Jacken sind beim Nix-zum-Anziehen-haben mein Spezialthema. Entweder sind sie für den Anlass zu sportlich oder zu elegant, zur Kleidung darunter zu kurz oder zu lang, für die Außentemperatur zu warm oder zu kalt. Oder gerade in der Reinigung. Es passt nie, das ist schon fast ein physikalisches Grundgesetz. Allein das Thema Regenjacke hat mich schier in den Wahnsinn getrieben. Jahre habe ich danach gesucht, bis ich endlich bei Heine eine Jacke fand*: Schwarz, tailliert, regen- und winddicht, mit Kapuze – kurz: sie ist perfekt! Außer man will, wie jetzt im Herbst, einen warmen Pulli darunter ziehen. Dafür sind die Ärmel dann nämlich zu schmal.

Anderes Thema – gleiches Problem: Winterjacken! Daunig sieht man aus wie ein Tönnchen, wenngleich ein kuschelig Warmes – dafür ist eine Wolljacke für den Winter zwar schicker, aber gleichzeitig wiederum nicht ganz so warm! Es ist ein bisschen wie mit der berühmten Kuh oder Ziege: Man kann nicht alles haben und irgendeinen Tod stirbt man immer. Bzw: Warm und schick gleichzeitig scheint es nicht zu geben.

Dabei wäre diese eierlegende Wollmilchjacke ein garantierter Renner. Der Million-Seller unter den Jacken! Der Nobelpreis unter den Kleidungsstücken!

Könnte sie bitte endlich jemand erfinden?

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Susanne Ackstaller, Donnerstag, 18. Oktober 2012, 08:58 Uhr
Kommentare: 1 | Aufrufe: 6814 | Kategorie: Mode, Kleidung, Mantel & Jacke,
 

Kommentare

  • Ich habe mir vor ein paar Jahren die „Women’s Boulevard Jacket” von The North Face gekauft. Obwohl es eine North-Face-Jacke und damit eigentlich „Funktionskleidung” ist, sieht sie ziemlich flott aus, eher wie ein Mantel, sogar mit (abnehmbarem) Kunstfell-Kragen. Ist nicht schwer, aber wind- und wasserfest, ein Pullover passt auch drunter. Da ich auch im Winter viel Rad fahre, war es wichtig, dass ich nicht nass werde und nicht friere. Hat bisher wunderbar geklappt, und wie ein Fass wirkt man damit auch nicht. Die kann ich nur empfehlen!

    Julia
    am Montag, 22. Oktober 2012 um 15:33 Uhr

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