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Als mich Geberit vor ein paar Wochen anfragte, ob ich mir vorstellen könne, über ein Dusch-WC zu schreiben – eine Toilette, die Wasserreinigung (statt Toilettenpapier) ermöglicht – war meine erste Reaktion: „Nääää!“

Und meine zweite: „Hm, vielleicht doch?“



Impressionen: Draußen, vorm Turm!


Klar, Toiletten und alles, was dort geschieht, sind immer noch ein Tabu-Thema. Aber eines, das uns alle betrifft. Täglich, manchmal stündlich. Und das ein Leben lang. Unzählige Stunden verbringen wir auf der Toilette. Wohlfühlen sollte deshalb ein Muss sein – und ein zweiter und dritter Gedanken keinesfalls übertrieben. Finde ich.



Unterwegs zum Krakower See!


Ohnehin ist das Thema Wasserreinigung nur uns Westlern fremd. In anderen Kulturen ist diese Methode gang und gäbe. Zu Recht! Denn es gibt nun mal nix Schonenderes und Gesünderes für die Haut als klares Wasser.



Statt Wasserschlauch (den Antje, begeistert von der Wasserreinigung, aus Indien mitbrachte) ...


Nun mag natürlich nicht jeder in seiner Toilette mit Schlauch oder Kübelchen hantieren (wie es zum Beispiel in Indien üblich ist). Muss man auch nicht. In Japan sind moderne Dusch-WCs Standard. Und auch in Europa sind diese „Washlets” schon lange verfügbar – wenn auch nicht ausreichend bekannt. („Leider” möchte ich nach meinem Tag im Turm sagen ...)

Geberit hat bereits 1978 das erste Dusch-WC auf den Markt gebracht und diese Technik mittlerweile in ein überaus stylishes Design (u. a. von Matteo Thun) gepackt! Eine Luxusausführung dieses Dusch-WCs durften wir im Turm für zwei ausprobieren. (Ja, es ist schon lustig, was einer Bloggerin so alles widerfährt ... :-))



... elegantes Design und moderne Technik.


Und was soll ich sagen: Wir waren begeistert! Wirklich. Kein Reiben, kein Rumwischen, kein Druck – stattdessen klares, 37 Grad warmes Wasser, dessen sanften Duschstrahl frau individuell regulieren kann. Wer mag, sogar mit Fernbedienung! ;-)

Damit das Toilettenpapier auch wirklich ganz wegbleiben kann, wird der Popo zum Schluss trocken geföhnt. Jaja, kichere ruhig weiter – ist ja auch irgendwie lustig ungewohnt! – aber hey, die sanfte, warme Luft fühlt sich unglaublich gut an! Und macht eine wunderbar trockene Haut, die damit auch gegen Infektionen weniger anfällig ist. Sehr angenehm! Wer es sehr eilig hat, kann mit Papier ja immer noch ein wenig nachtupfen (Ohnehin kann man das AquaClean natürlich auch „ganz normal“ mit Toilettenpapier benutzen. Falls man das nach dem ersten Versuch überhaupt noch will!)



Spontan-Schwimmen: Antje im See!


Dass auch im Westen im Grunde großes Interesse an Wasserreinigung besteht, zeigt die Nachfrage nach feuchtem Toilettenpapier – das ich persönlich absolut eklig finde und das auch alles andere als eine gute Lösung ist. Denn: Feuchtes Toilettenpapier enthält Reinigungs- und Konservierungsstoffe, die die empfindliche Haut am Po reizen können. Besonders dann, wenn diese sowieso schon irritiert ist – sei es durch Infektionen, Ekzeme oder Hämorrhoiden (huch, das böse H-Wort!!).



Turmfräuleins: Das letzte Foto!


Ich persönlich überlege übrigens tatsächlich, ob ich mir nicht so eine Toilette einbauen lasse. Es muss ja nicht gleich die Luxusvariante sein! Für den Gegenwert einer kleinen Marcie von Chloé gibt es schon (fast) die Aufsatzvariante zum Nachrüsten, für eine Handtasche von Céline das noblere Modell AquaClean Sela. Natürlich ist es Luxus – aber einer, der für ein gutes, frisches Körpergefühl und gesundes Wohlbefinden sorgt. Ich finde, das darf man sich durchaus leisten.

Neugierig geworden? Mehr Infos zu Geberit AquaClean findest du hier.


Für die Vorstellung des Dusch-WCs AquaClean wurde ich von Geberit in den “Turm für zwei” eingeladen und bezahlt.
 

 
Susanne Ackstaller, Donnerstag, 04. September 2014, 00:48 Uhr
Kommentare: 10 | Aufrufe: 3808 | Kategorie: Lifestyle, Fitness & Gesundheit, | Tags: washletshygienegeberitfeelsgoodgeberitdusch-wcaquaclean
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Kommentare

  • Liebe Andrea,
    das sehen Sie ganz richtig, dass bei der Ökobilanz ein erhöhter Wasser- und Stromverbrauch fürs Dusch-WC einem verminderten Toilettenpapierbedarf fürs normale WC gegenüberstehen. Letztendlich halten sie sich in puncto Umweltfreundlichkeit die Waage.
    Wenn man den Warmwasserboiler nur nach Bedarf einschaltet, die Duschtemperatur etwas reduziert und Ökostrom bezieht, kann ein Dusch-WC sogar noch wesentlich ökologischer sein als ein konventionelles WC. Weitere Informationen zu diesem Thema und finden sich auch bei den Geberit AquaClean FAQs. Diese können Sie unter http://www.geberit-aquaclean.de/faq abrufen.

    Viele Grüße
    Anne Dörte Schmidt, Marketing Geberit

    Anne Dörte Schmidt
    am Montag, 08. September 2014 um 16:13 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Claudia,

    das ist ja fabelhaft - und sehr beneidenswert! :-)

    Susi
    am Sonntag, 07. September 2014 um 19:26 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Andrea,

    ich habe Geberit schon danach gefragt - eine Antwort gibt es dazu morgen!

    Susi
    am Sonntag, 07. September 2014 um 19:26 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susanne, ja, in Japan und Korea sind diese Toiletten sehr verbreitet! Zurecht!

    Susi
    am Sonntag, 07. September 2014 um 19:25 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ich habe das gleiche seit Jahren und ich muss sagen - ich kann nicht mehr ohne. Das war die beste Anschaffung im Bad! Empfehlenswert!

    Claudia
    am Donnerstag, 04. September 2014 um 23:09 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Oh das ist ja eine klasse Sache, wie genial. Ich weiß schon ein Bidet zu schätzen, aber das finde ich eine noch bessere Erfindung. Eine saubere Sache. ;)
    LG Cla

    Cla von Glam up your Lifestyle
    am Donnerstag, 04. September 2014 um 21:52 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Na, das ist ja mal ein ganz neues Thema ;-)Was mich interessieren würde: Wie sieht die Ökobilanz dieser Toiletten aus? Klar, man spart natürlich Toilettenpapier, aber dafür braucht man Wasser und Strom fürs Trockenblasen. Würde mich mal interessieren.
    Liebe Grüße!

    Andrea
    am Donnerstag, 04. September 2014 um 11:54 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susanne,
    seit mein Mann geschäftlich in Korea war, schwärmt er von diesen Toiletten. Ich schätze, das eine früher oder später auch bei uns einziehen wird.

    Liebe Grüße aus der Pfalz!
    Susanne

    Susanne
    am Donnerstag, 04. September 2014 um 11:50 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Das ist ja mal ganz was besonderes, Susi! Ich wußte gar nicht, dass es sowas überhaupt gibt (was man beim Bloggen so alles lernt…!)Mittlerweile sind Badezimmer ja eher Wohlfühl- und Wellnessoasen und klar, Hygiene gehört dazu!!
    Ich habe mal gehört, dass in Japan deshalb Musik gespielt wird, damit gewisse Töne beim Toilettenbesuch dabei überdeckt werden :-)

    LG,
    Annette | Lady of Style

    Annette
    am Donnerstag, 04. September 2014 um 10:56 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi, von so einer Toilette habe ich schon mal in einem Bericht über Japan gehört, wusste bisher allerdings nicht, dass man diese auch in Deutschland beziehen kann. Das japanische Modell konnte auch noch Musik spielen…
    Aber auch ganz ohne melodische Untermalung kann ich mir gut vorstellen, dass ein Besuch auf einem solchen stillen Örtchen sehr angenehm ist. :-)
    Ganz lieber Gruß Conny

    Conny
    am Donnerstag, 04. September 2014 um 10:14 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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