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Wörter wichteln - wer könnte das besser als die schreibenden Damen vom Texttreff. Wie jedes Jahr vor Weihnachten werden deshalb Blogs nach dem Zufallsprizip mit Gastbeiträgen bewichtelt. Bei mir ist heute Antje Heidbömmer zu Gast - während in ihrem Blog wiederum Alice von Slowlifelab schreibt.

Noch kurz zu Antje: Sie ist Texterin aus Hamburg mit einer großen Liebe zu Film und Fernsehen. Ihr Blog heißt deshalb auch Fernsehfreundin. Für mich hat sie etwas über Lieblingsprodukte geschrieben (dazu soll es auf texterella demnächst mehr auch von mir geben) und dabei den Bogen vom Fernsehen zur Kosmetik geschlagen. Aber lies selbst:

Downton Abbey und Rosen für die Dame. Von Antje Heidböhmer.

Ich fühle mich wirklich, wirklich geehrt, dass ich in diesem tollen Blog zu Gast sein darf! Um schöne Dinge soll es gehen. Das passt – gibt es doch zwei besonders schöne Dinge, die mir geholfen haben, den unfassbar dunklen Hamburger November zu überleben. Den Südländern sei gesagt: Momentan fällt hier ab 16 Uhr nachmittags der dunkle Vorhang, da braucht man viele Seelentröster. Passenderweise hatte ein guter Freund die dritte Staffel „Downton Abbey“ aus London mitgebracht, und nicht nur das: Ich durfte sie ausleihen. Was für ein schönes Wiedersehen war das mit meinen Lieblingen: dem alten Butler Carson, Hausdame Mrs. Hughes, Lord und Lady Grantham, ihren Töchtern Mary, Edith und Sybil und natürlich Marys Lover Matthew Crawley.

Für alle, die Downton Abbey noch nicht kennen: Wir verfolgen das elegante Leben der adeligen Familie Grantham auf ihrem Herrschaftssitz nebst Dienstboten, beginnend im Jahr 1912. Das klingt ziemlich snobby und konservativ, und tatsächlich passiert oberflächlich gesehen zwischen Tee und Dinner nicht viel. Es sind die kleinen zwischenmenschlichen Dramen, die diese Serie so reizvoll machen. Unglückliche Liebe, Verlust, Zukunftsangst – das kann jeden treffen, ob Ladyship oder Hausmädchen. Drehbuchautor Julian Fellowes – selbst in Adelskreisen aufgewachsen – erzählt all das mit großer Wärme und Menschlichkeit, gepaart mit englischem Understatement.

Es geht um große Gefühle, aber es wird nie kitschig. Die Dialoge sind kleine Juwelen, und die Besetzung – darunter Maggie Smith und in Staffel 3 Shirley MacLaine – einfach fantastisch. Ganz zu schweigen vom Setdesign und dem Styling. Angeblich ist der Absatz von Tweed- und Cordblazern in Großbritannien seit Beginn der Serie stark gestiegen. Jeder Knopf, jede Spitzenborte sitzt. Ich würde lügen, wenn ich auf die Roben der Grantham-Töchter nicht ein klein wenig neidisch wäre. Wie auch immer: Wenn im Vorspann das Glöckchen klingelt, entspannt mich das wie ein warmes Bad. Dazu passt übrigens mein zweites Lieblingsprodukt, die Wild Rose Hand Creme von Cath Kidston . Ich bin ja sonst kein Blümchen-Typ, aber hier mache ich eine Ausnahme. Meine Hände duften danach so apart, dass mich Lady Mary sicher sofort zum Tee einladen würde.

Wer sich Downton Abbey ansehen will (leider nur in der synchronisierten Fassung): ab dem 21.12. zeigt ZDF neo die erste Staffel, jeweils freitags um 20.15 Uhr. Das ZDF wiederholt die Episoden ab dem 23.12. jeweils sonntags am späten Nachmittag. Und damit gebe ich zurück an texterella!

Danke, Antje! :-)

 

 
Susanne Ackstaller, Freitag, 07. Dezember 2012, 10:27 Uhr
Kommentare: 1 | Aufrufe: 4105 | Kategorie: Meinungen, | Tags: wichtelntexttreffantje heidböhmer
 

Kommentare

  • Hach! So sehe das auch mit dieser wunderbaren, süchtigmachenden Serie - die ja heute nachmittag leider hier bei uns schon wieder endet…

    Uschi Ronnenberg
    am Mittwoch, 26. Dezember 2012 um 08:49 Uhr

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