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Manchmal ist es schon erstaunlich, welchen Wandel bestimmte Dinge nehmen. Zum Beispiel die Fastenzeit. Über Jahrzehnte spielte sie nach meinem Empfinden – außer für Hardcore-Katholiken – überhaupt keine Rolle. Und plötzlich ist die gute alte Fastenzeit total angesagt, geradezu ein Hype, und jeder macht mit und ich ich auch.


Auch spannend: 7 Wochen ohne wie immer*. Und bei Kollegin Britta Freith gibt es eine Rezension.

Letztes Jahr hatte ich schon den Alkohol weggelassen (naja, zumindestens fast!), und dieses Jahr soll es noch eine Spur härter werden. Nämlich richtig Fasten. Das hat jetzt weniger einen religiösen Hintergrund (auch wenn ich durchaus gut katholisch bin), als den, dass ich mich in meiner Haut einfach nicht mehr so richtig wohlfühle. Irgendwie haben sich im letzten Jahr fünf Kilo feister Bauchspeck um meine Taille angesammelt, und das sind einfach fünf Kilo zu viel. Es geht gar nicht um schlank im Sinne von Größe 36, sondern um Wohlfühlen nach meinen eigenen Maßstäben.

Nun dachte ich mir, einfach nur vor mich hinfasten und -hungern ... das wäre nun doch ein wenig fad. Deshalb mache ich eine kleine Challenge draus, um mich auch selber bei der Stande zu halten. Ich will quasi öffentlich fasten, ein bisschen zumindest, hier im Blog nämlich. Heute starte ich mit einer Woche Intervallfasten: der 8-Stunden-Diät. Dabei darf man acht Stunden ganz normal essen und die restlich 16 Stunden nicht. Wenn man also um 9 Uhr gefrühstückt hat, so wie ich heute, darf man die letzte Mahlzeit um 17 Uhr essen. Danach gibt es nur noch Tee und Wasser.

Dieses Intervallfasten habe ich schon mal gemacht und fand die Methode eigentlich ganz praktisch und lebensnah: Man muss nicht extra kochen und darf auch ganz normal essen. Aber eben nur acht Stunden lang, die anderen 16 gibt es nix. Genau deshalb ist die Diät durchaus anspruchsvoll und verlangt einiges an Selbstdisziplin, wenn man sich – so wie ich – gerne durch den Abend nascht und dazu gerne noch Rotwein trinkt ... Ein Buch gibt es zu der Methode auch*, allerdings bislang nur auf Englisch.

Nächsten Donnerstag werde ich dann berichten, wie es mir ergangen ist. Und welche Diät-/Fasten-Challenge ich mir für die Woche darauf ausgesucht habe. Zwischendrin werde ich wohl ab und an auf meinem Facebook-Account über meine Fastenwoche schreibe. Und euch um Durchhaltezurufe bitten! ;-)


Fastest du denn auch? Auf was verzichtest du denn? Erzähl mal! :-)

*Affiliate-Link

***

Gerade entdeckt: Die Blogparade auf Bachmichels zum Thema Fasten! Ich bin gespannt auf die Beiträge zur Blogparade.

 
Susanne Ackstaller, Donnerstag, 06. März 2014, 08:30 Uhr
Kommentare: 9 | Aufrufe: 10917 | Kategorie: Lifestyle, Essen & Wohnen, Fitness & Gesundheit, | Tags: intervallfastenfastenzeit 2014diät8-stunden-diät
Das könnte auch interessant sein:
Fastenzeit 2014: Intervallfasten. Zwischenstand.
Fastenzeit 2014: So war’s (Fasten nach der 5-2-Methode) und so geht’s weiter (Vegan fasten).
Apropos Älterwerden: Ich will meine Taille zurück!
 

Kommentare

  • Ich kann nur jeden ermutigen, das Intervallfasten ernsthaft auszuprobieren. Nach vielen Diäten habe ich vor einem Jahr damit angefangen.

    Jetzt ein Jahr später halte ich noch immer mein damals neu erworbenes Gewicht. Das ist mir mit keiner anderen Ernährungsweise gelungen.

    Hier habe ich meinen Erfahrungsbericht veröffentlicht: http://goo.gl/EbTZr0

    Roland Kopp-Wichmann
    am Mittwoch, 02. März 2016 um 14:17 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi,
    ich will mal schauen, ob ich wegen des facebook-Verzichts „vereinsame”. Vielleicht fällt es der ein oder anderen auf, dass ich mich nicht mehr in die Gruppe einlogge. Dann ist es so.
    LG

    Heike S.
    am Donnerstag, 06. März 2014 um 20:56 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Heike, da will ich dir gar nicht widersprechen. :-) Fasten hat halt immer was mit Verzicht zu tun, und der ist ja bei jedem ein anderer.

    Susi
    am Donnerstag, 06. März 2014 um 18:51 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Da ich Null Bauchspeck habe, weiß ich wirklich nicht, warum ich im klassischen Sinne fasten sollte. Das Leben ist zu kurz um auf die kleinen Freuden zu verzichten.

    Über die facebook-Einträge ärgere ich mich zu oft, es ist so banal, schaue aber nach, weil ich sonst Mitteilungen verpasse. Aber eigentlich geht es mir gegen den Strich, ausgegrenzt zu sein von den Einladungen einer bestimmten Gruppe, der ich angehöre.
    Bin ich nicht auf facebook, erreichen mich die Einladungen nicht. Ich lasse es jetzt drauf ankommen.

    Heike S.
    am Donnerstag, 06. März 2014 um 18:43 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • So gesehen bin ich auch Standard. :-D

    Aber ich willl einfach diesen Bauchspeck loswerden!

    Susi
    am Donnerstag, 06. März 2014 um 18:35 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ich bin da eher langweilig und Typ Standard, ich faste Alkohol und Süßkram.

    Biggi
    am Donnerstag, 06. März 2014 um 18:33 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Facebook-Fasten ist auch gut. Ich sollte mal iPhone-Fasten ... ;-//

    Und du willst Denk-Fasten, Ulla?? Ja, das dürfte schwierig sein ... hm.

    Susi
    am Donnerstag, 06. März 2014 um 16:31 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ich faste Facebook.
    Das ist sehr entspannend.
    Kein Hype ums Essen, Trinken.
    LG und viel Erfolg!
    heike

    Heike S.
    am Donnerstag, 06. März 2014 um 14:30 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Acht Stunden….  eine prima Idee. Auf Denken verzichtete ich gern. Das kennt aber keine Fastenzeit. Falls es dazu eine Idee gäbe…..  #esdenktmichandauernd

    LG Ulla

    Ulla Keienburg
    am Donnerstag, 06. März 2014 um 14:03 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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