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Meine heutige Interviewpartnerin ist Martina Brochhaus, eine Rheinländerin aus der Umgebung von Köln mit norddeutscher Seele, wie sie sagt. Das Internet und Social Media haben Martina im letzten Jahr irgendwie in mein Leben gespült – vielleicht Zufall, vielleicht aber auch, weil wir ein wenig dieselbe „Mission“ verspüren: Plussize-Frauen ab 40 oder 50 modisch Mut zu machen. Dazu hat Martina auf Facebook sogar eine eigene Gruppe gegründet.

Beruflich ist Martina in der Öffentlichkeitsarbeit und im Marketing für eine Weiterbildungseinrichtung unterwegs. „Bildung ist ein sehr wichtiges Thema für mich! Ich finde es sehr spannend, welche Menschen unsere Einrichtung besuchen, und warum. Menschen für Weiterbildung und damit Wissenszugewinn zu begeistern, ist die schönste Herausforderung an meinem Beruf.”

Ich lebe im Jetzt und im Hier! - Die Lebenseinstellung von Martina Brochhaus.

Martina Brochhaus, 55.


Ein Satz aus unserem „Vorgespräch” hat mich besonders beeindruckt: „Ich muss jetzt und hier leben!” – eine Erkenntnis aus dem Tod ihrer Mutter im letzten Jahr. „Erst dadurch ist mir die Kostbarkeit der mir verbleibenden Zeit wirklich bewusst geworden.” Momente und Augenblicke zu genießen, sei es alleine, mit guten Freunden oder ihrem Partner, sind seitdem für Martina noch wichtiger geworden.

 
Susanne Ackstaller, Montag, 13. März 2017, 06:00 Uhr
Kommentare: 3 | Aufrufe: 1935 | Kategorie: Meinungen, Frauen ab 40/50/60, Interviews | Tags: montagsinterviewmodemartina brochhausinterviewfrauen ab 50beautyanti-agingälterwerden
 

Ich bin tatsächlich immer noch im „Hurra-mein-Arbeitszimmer-ist-neu-und-toll-und-wunderschön!“-Taumel und jedes Mal wieder total entzückt, wenn ich mein Arbeitszimmer betrete. Die Kinder sind schon ein bisschen genervt, weil ich ständig mit verklärtem Blick „Ist mein Arbeitszimmer nicht wunderschön?” seufze! Darauf kann es natürlich nur eine einzige Antwort geben.

Aber ein bisschen bin ich auch traurig, weil ich mich um 13 wunderschöne Arbeitszimmer-Jahre gebracht habe, die ich hätte haben können. Und stattdessen in einer Art Rumpelkammer gearbeitet habe. Seid also gewarnt und räumt auf. Ich nehme mir als nächstes mein Schlafzimmer vor, das sich in einem nicht ganz so desolaten, aber dennoch nicht wirklich adretten Zustand befindet. Und danach werde ich Ordnung-Coach, jawoll! ;-))

Die wunderschöne Marianna - ein wirkliches Schmuckstück!

Marianna. Gefunden bei Juniqe.*

 
Susanne Ackstaller, Sonntag, 12. März 2017, 06:00 Uhr
Kommentare: 3 | Aufrufe: 1210 | Kategorie: Lifestyle, Essen & Wohnen | Tags: wohnenwochenend-wowlivinglieblingsproduktebilder
 

Kennst du das? Diese unguten Situationen, in den wir verharren – manchmal sogar jahrelang –, ohne etwas zu ändern. Wir fühlen uns nicht wohl, finden aber tausend durchaus auch nachvollziehbare Gründe, warum wir dieses und jenes gerade leider beim besten Willen nicht ändern können. Wir sind unzufrieden, wir ärgern uns, haben deshalb schlechte Laune, hassen die Welt … und trotzdem bleibt alles wie gehabt. Weil anderes immer wichtiger ist. Oder scheint.


Aufräumen macht glücklich! Und das sagt jemand, der Aufräumen eigentlich hasst!


So eine ungute, belastende Situation kann eine nicht funktionierende Beziehung ebenso sein wie das Sportprogramm, das wir einfach nicht in unser Leben integriert kriegen, obwohl wir es eigentlich wollen. Oder der ungeliebte Arbeitsplatz, den wir dennoch nicht kündigen, weil ... weil halt. Und und und. Es gibt tausend und eine Situationen, die uns unglücklich machen und frustrieren können.

 
Susanne Ackstaller, Freitag, 10. März 2017, 06:00 Uhr
Kommentare: 21 | Aufrufe: 2697 | Kategorie: Lifestyle, Arbeit und Business, Essen & Wohnen, Leben | Tags: texterella persönlichlebenbehind the scenes
 

Röcke und ich ... was für eine On-Off-Beziehung! Mal große Liebe, dann wieder Sendepause. Pffft. Wie das richtige Leben.

Als Studentin trug ich begeistert weitschwingende Röcke, als junge Angestellte stöckelte ich auf Pumps zu schmalen Kostümen über die Gänge (und fühlte mich unglaublich business-sexy dabei). Dann kamen – eins, zwei, drei – die Kinder, ich mutierte zum Mutti und trug gefühlte 20 Jahre nur noch ... Jeans. Das Tragen von Röcken fand ich über Jahre etwa so absurd wie ein Familienurlaub im brasilianischen Dschungel. Logisch, Jeans sind ja auch zu praktisch. Aufstehen, duschen, rein in die Jeans, Shirt dazu – fertig. Pflegeleicht und unerotisch wie eine Plastiktischdecke, das Mutti halt.


Warum wir viel häufiger Röcke tragen sollten!

 
Susanne Ackstaller, Mittwoch, 08. März 2017, 06:00 Uhr
Kommentare: 9 | Aufrufe: 2365 | Kategorie: Mode, Kleidung, Kleider & Röcke | Tags: texterella liebt moderockein monat ohne hose#guterzweckhoseweg
 

Bente Matthes habe ich vor ein paar Monaten auf einem Presse-Event kennengelernt. Sie kam, obwohl wir uns gar nicht kannten, so strahlend auf mich zu, dass wir gar nicht anders konnten, als uns an ein Stehtischchen zu stellen und zu plaudern. Und Bente hat tatsächlich viel zu erzählen: Erst ein Studium der Romanistik und Asienwissenschaften, dann Journalistin für namhafte Medien, heute Medienunternehmerin und -produzentin von Special-Interest-Format für Lifestyle und Business, Medienstrategin, Referentin und Speakerin zu Digital- und Online-Themen. Besonders spannend: Sie bietet auf ihrer Website einen Newsletter, der sich an beruflich ambitionierte Frauen richtet an sowie in Kürze Interview-Podcasts rund um das Thema „Influencer“  und ein Blogazine, auf der Kreative ihre persönlichen Restaurant-, Hotel- und Party-, kurz: Where-to-go-Tipps preisgeben. Puh, passt das wirklich alles in ein einziges Leben?

„Ich bin kein Workaholic“, sagt Bente von sich, „Privatleben ist mir sehr wichtig! Ich habe nur einfach sehr viele Ideen, die können aber bei einem Spieleabend auf der Couch ebenso geboren werden wie durch Begegnungen mit Menschen oder eine interessante Lektüre.“


Bente Matthes, Medien-Unternehmerin und -strategien, spricht mit Texterella über Mode, Schönheit und das Leben.

Bente Matthes, 42. (Foto: Janina Laszlo)


Ist es eine Überraschung, dass ich Bente dabei haben wollte, hier bei meinen Montagsinterviews? Nein, ist es nicht.

 
Susanne Ackstaller, Montag, 06. März 2017, 06:00 Uhr
Kommentare: 3 | Aufrufe: 2310 | Kategorie: Meinungen, Frauen ab 40/50/60, Interviews | Tags: montagsinterviewinterviewfrauen ab 40bente matthesanti-agingälter werden
 
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