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und wenn man schon nicht selber strickt, dann kauft man wenigstens Strickjacken. Viele Strickjacken. Diesen Winter habe ich es immer schon auf drei Stück gebraucht, alle davon erdig, voluminös, grobgestrickt und mit Kapuze, zwei davon von Marc O’Polo. An denen mag ich schlichtweg das Lässige, Unkomplizierte: Reinschlüpfen, einwickeln und sich irgendwie grandios fühlen. Ziemlich gutes Marketing, nehme ich an ... ;-)

Zusätzlich gab es noch zwei Weihnachtsvarianten, eine davon in Nikolausrot mit grauen gestickten Sternen - die andere grau mit roten gestickten Sternen. Nun könnte man meinen, ich wäre einfallslos - ich würde eher sagen: Ich kann mich nicht entscheiden.

Was für die einen die ewig Jagd nach dem Paar Schuhe, das ist bei mir eben die Liebe zu grobgestrickten Kuschelzeux, das mir selbst an ganz normalen Arbeitstagen das Gefühl gibt: Eigentlich bin ich gar nicht hier, sondern dort. ;-)

 
Susanne Ackstaller, Freitag, 20. Februar 2009, 13:04 Uhr
Kommentare: 0 | Aufrufe: 2192 | Kategorie: Mode, Kleidung, Strickmode | Tags: strickjackenstrickenmarc o'polojacken
 

Eigentlich dachte ich, das Schlimmste wäre überstanden. Aber dann kam heute der Schneeeinbruch ... Und wieder stellte sich mir die Frage: Wieviel praktisch ist eigentlich schön?

Ja, es geht um Daunenjacken, diese dicken Dinger, die eigentlich nur an Magersüchtigen einigermaßen gut aussehen - und an allen anderen so, als hätte man sie aufgeblasen und nun würden sie gleich abheben. Wie Dudleys Tante im dritten Teil von Harry Potter. Besonders apart finde ich die querabgesteppten, gerade geschnittenen Teile, mit denen jeder aussieht wie eine wandelnde Littfasssäule. Gut, bei Bogner mache ich eine Ausnahme: Auf Taille genäht, mit kleinem Fellpelzchen am Kragen sind sie nicht nur erträglich, sie sind sogar ausgesprochen charmant! Dennoch: Was bleibt ist die Frage - wer hat dieses Grauen eigentlich erfunden?

Nein, ich mag sie nicht, die Daunendinger. Und ich bin froh, wenn sie mit wärmeren Temperaturen hoffentlich bald im Kleiderschrank verschwinden.

 
Susanne Ackstaller, Dienstag, 17. Februar 2009, 22:17 Uhr
Kommentare: 2 | Aufrufe: 2088 | Kategorie: Mode, Kleidung, Mantel & Jacke | Tags: winterjackenjackendaunenjackenbogner
 

Am Samstag in der Parfümerie Nachschub in Sachen „Prada“ geholt. Diesen würzig-eleganten Duft liebe ich, seitdem ich vor drei Jahren am Kölner Flughafen rein zufällig an einem Tester schnupperte. Seitdem hat mich dieses Parfüm nicht mehr losgelassen: Prada ist besonders und dennoch alltagstauglich. Diese Kombination mag ich.

Was sich die Verkäuferin allerdings dabei dachte, mir als Duftpröbchen an der Kasse das blumig-banale Hugo XX in die Hand zu drücken, verstehe ich bis heute nicht. Zum Ausprobieren, sagte sie.

Nö, ganz sicher nicht.

 
Susanne Ackstaller, Montag, 09. Februar 2009, 19:39 Uhr
Kommentare: 1 | Aufrufe: 1881 | Kategorie: Beauty, Parfüms | Tags: pradaparfümhugo boss
 

Ja, ich geb’s zu: Ich hege eine gewisse Leidenschaft für unnütze Dinge. Eigentlich unnütze Dinge, denn einen gewissen Nutzen haben sie natürlich schon – wenn man sie denn benützt. Ich aber finde sie in erster Linie einfach nur schön und genieße die Vorstellung, sie zu verwenden. Auch wenn ich das dann nie tue. Oder selten.

Unsere original englische Picknick-Decke ist so ein unnützes Ding. Irgendwann vor gefühlten 100 Jahren bei manufactum bestellt, kam sie zwar nie zum Einsatz – aber allein die Gewissheit eine englische Picknick-Decke zu besitzen für den Fall mal ein Picknick machen zu wollen, war mir Freude und Beruhigung zu gleich. Dasselbe gilt nun für dieses (sündhaft teure, jajajaja!!!) Reiseset aus reinem Kaschmir. Man beachte das integrierte Täschchen für den iPod plus Schutzhülle für die Ohrstöpsel - so was ist für mich wirklich der Höhepunkt unnützer Wunderbarkeit! ;-)). Andererseits: eine Schlafbrille für meine einstündigen Inlandsflüge könnte dann doch eher lächerlich als lässig wirken. ;-)

 
Susanne Ackstaller, Montag, 09. Februar 2009, 13:03 Uhr
Kommentare: 0 | Aufrufe: 1543 | Kategorie: | Tags: reisesetpicknickmanufactumkaschmirgeschenke
 

Man glaubt es nicht: Auf www.mrs-o.org findet sich ein Blog, das sich nur und ausschließlich damit beschäftigt, was Mrs O(bama) tagtäglich trägt. Tststs. Andererseits: So ganz unspannend finde ich das auch nun wieder nicht, räusper, und ich könnte mir vorstellen, dass es anderen auch so geht.

Schade ist eigentlich nur, dass diese tolle und wirklich beeindruckende Frau zunehmend auf die Rolle eines Kleiderständers reduziert wird. Und das hat sie nun wirklich nicht verdient. Denn mal ehrlich: So toll und spannend Mode ist, letztlendlich sind auch die schönsten Kleider immer nur so toll, wie der Mensch der sie trägt. Nur von einem Toledo-Kleid allein wird man noch lange keine Mrs O. (Gott sei dank!)

 
Susanne Ackstaller, Sonntag, 08. Februar 2009, 22:35 Uhr
Kommentare: 1 | Aufrufe: 1502 | Kategorie: | Tags: modeblogmichelle obamaisabel toledofashion blog
 
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