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    <title>Textblog</title>
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    <dc:creator>textblog@textelle.de</dc:creator>
    <dc:rights>Copyright 2012</dc:rights>
    <dc:date>2012-05-12T13:29:34+00:00</dc:date>
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      <title>Kindersklaverei in der Schokoladenindustrie.</title>
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      <description>In üblicher Textermanier wollte ich diesem Posting erst einen &#8220;fluffigeren&#8221; Titel verpassen. Dann wurde mir klar, wie unpassend das hier wäre. Denn es geht um nicht weniger als um eines der schlimmsten Verbrechen überhaupt: um die Versklavung von Kindern. Und das schlimmste ist: Da ist nicht nur eine Handvoll gewissenloser Verbrecher. Nicht nur große Konzerne, die über offensichtliches hinwegsehen! Hier machen alle mit. Jeder von uns. Ich. Und du vermutlich auch. Weil wir Schokolade essen. Und Kakao trinken. Und uns wenig bis keine Gedanken darüber machen, wo und unter welchen Bedingungen sie entsteht. Wer würde hinter diesem süßen Genuss auch so viel Böses, Schmutziges erwarten?

Mich hat diese Dokumentation wachgerüttelt. Sehr! Und auch du solltest sie dir anschauen:



Für mich sind (geliebte) Produkte wie Toblerone, Lindt und Nutella nun leider tabu. Kaufen werde ich nur noch Schokolade aus fairer Produktion. Und hoffen, dass ich nicht die einzige bin, die das tut. Vielleicht ändert sich dann was. Bitte.</description>
      <dc:subject>Leben</dc:subject>
      <dc:date>2012-05-12T14:29:15+00:00</dc:date>
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      <title>Apfelpfannkuchen. Meine Leicht&#45;und&#45;Fettarm&#45;Version.</title>
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      <description>Meine Kinder lieben Süßspeisen. Das mag am böhmischen Blut liegen, das (urgroßelterlicherseits) in ihren Adern fließt, denn auch ich mochte die Mittage besonders gerne, an denen ich nach der Schule zu Oma durfte und es Liwanzen oder Stopperle gab, oder Aprikosenknödel mit viel gerösteten Semmelbröseln, Zucker und geschmolzener Butter. 

Woher auch immer ihre süße Neigung stammt: Pfannkuchen (neben Apfelstrudel, Griesbrei und Kaiserschmarrn) könnte es bei uns jeden Tag geben. Oder zumindest jeden zweiten. Tut es natürlich nicht, auch wenn meine Kinder rank, schlank und gesund sind. Denn (zu ihrem großen Bedauern) entsprechen Pfannkuchen so gar nicht meiner Vorstellung einer vollwertigen Ernährung. Zucker, Weißmehl und vor allem das viele Fett, das man braucht, damit die Pfannkuchen nicht anbacken (selbst wenn man eine beschichtete Pfanne verwendet!) &#45; puh! Irgendjemand brachte mich dann auf die Idee zu einer leichteren Pfannkuchenvariante, die nicht nur Fett, sondern auch Zeit spart &#45; und ein paar mehr Vitamine hat als die klassische Variante. (Nur Pfannkuchensuppe kann man aus den Resten nicht mehr machen ... aber Reste sind sowieso unwahrscheinlich. ;&#45;))

Neugierig geworden? Hier ist das Rezept:

Zunächst bereitest du einen ganz normalen Pfannkuchenteig aus Mehl, Eiern, Milch, ein wenig Zucker und einer Prise Salz in der üblichen Menge zu. Ich gebe gerne noch ein bisschen Vanillearoma dazu &#45; aber das ist Geschmackssache. Den Teig lässt du zum Andicken ein paar Minuten stehen (dann versinken die Äpfel später nicht so leicht), heizt derweilen den Ofen vor (200 Grad Ober&#45;/Unterhitze), fettest eine Tarte&#45;Form leicht ein, schälst zwei, drei Äpfel und schneidest sie in Schnitzen. 

Tja, das war&#8217;s dann eigentlich auch schon! Nix mit dutzend Pfannkuchen einzeln in der Pfanne backen und danach in eine Fettwolke gehüllt sein ... Den angedickten Teig gießt du in die gefettete Form, verteilst die Äpfel drauf &#45; und dann ab in den Ofen! Nach rund zwanzig Minuten riecht es in deiner Küche nicht nur lecker, der Pfannkuchen sieht auch lecker aus: aufgegangen und goldbraun. Hmmmmmmm!



Vor dem Essen noch mit reichlich Puderzucker bestäuben &#45; und dann: Guten Appetit!

Zubereitungszeit: 5 Minuten (plus 20 Minuten Backzeit)




&amp;nbsp;</description>
      <dc:subject>Essen</dc:subject>
      <dc:date>2012-04-24T15:03:15+00:00</dc:date>
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      <title>Kindermund: Türkische Erkenntnisse.</title>
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      <description>k3 (8, m, blond, blauäugig, rotwangig und pausbäckig. Und in Istanbul permanent getätschelt, in die Wange gekniffen, mit Extra&#45;Süßigkeiten versorgt und übers Haar gestrichen): 

&#8220;Mama, wenn ich mal groß bin, zieh ich in die Türkei &#45; denn da bin ich total begehrt.&#8221; ;&#45;))))</description>
      <dc:subject>Leben</dc:subject>
      <dc:date>2012-04-16T07:55:15+00:00</dc:date>
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      <title>Kreuzweg&#45;Andacht am Kalvarienberg.</title>
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      <description>Ich bin ein gläubiger Mensch. Und ich bin Katholikin. 

Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, dass diese Aussage zumindest ein Stirnrunzeln hervorruft. Denn: Katholisch sein (und dazu zu stehen!) ist politisch nicht korrekt. Denn da ist ja der konservative Papst, die pädophilen Prister, der Zölibat – und wenn das nicht reicht, werden auch noch die Kreuzzüge und die Hexenverbrennungen ins Spiel gebracht. 

Ja, ich sehe diese Kritik durchaus. Ich will da auch nichts beschönigen. Aber genauso, wie man einen Menschen trotz seiner Fehler liebt, so kann man auch seine Kirche lieben &#45; trotz schlimmer Vorkommnisse. Zumindest mir geht es so. Ganz davon abgesehen, dass ich auch die vielen schönen Seite an der katholischen Kirche kennen lernen durfte &#45; zum Beispiel wunderbare Seelsorger und Pfarrer. Die gibt es nämlich auch! 

Aber darum geht es mir heute gar nicht (auch wenn mich deine Meinung zur katholischen Kirche natürlich interessiert!). Eigentlich will ich dir nur ein paar Bilder vom Kalvarienberg zeigen, an dem heute eine traditionelle Kreuzweg&#45;Andacht stattfand. Wenn es dich interessiert, kannst du hier noch mehr dazu lesen.</description>
      <dc:subject>Leben</dc:subject>
      <dc:date>2012-04-06T14:02:15+00:00</dc:date>
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    <item>
      <title>Suna. Ein Roman von Pia Ziefle.</title>
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      <description>Es war der 19. Februar 2010, als mir Pia schrieb. Ich hatte ihr die ersten drei Kapitel meines (nie vollendeten) Erstlingswerks geschickt – sie fragte mich im Gegenzug, ob ich Lust und Zeit hätte, das Exposé zu ihrem Roman zu lesen. Natürlich!, antwortete ich. 

21 Seiten war es lang. Und es fesselte mich von der ersten Zeile. &#8220;Pia, das liest sich ganz wunderbar! Wirklich. Sehr anrührend, sehr echt, sehr lebendig.&#8221; schrieb ich ihr zurück. Und sie antwortete: &#8220;Lieben lieben Dank. Du bist die allererste Leserin überhaupt.&#8221; Puh, was für eine Ehre ... 

Ziemlich genau zwei Jahre danach hielt ich das gedruckte Werk in den Händen: &#8220;Suna&#8221;. 



Die ersten Tage lag es auf meinem Schreibtisch und flößte mir Respekt ein. Denn vor mir lag ein Buch über ein Stück deutsche und europäische Geschichte, verpackt in einer deutsch&#45;europäischen Liebes&#45; und Lebensgeschichte. Ein Roman über Wurzeln, über Herkunft, über Familie, über Migration. Über Mut und Angst und Verzweiflung und Schicksal. Kein Buch, wie ich es sonst im Bett oder am Strand las, so viel war klar. Würde ich es mögen, dieses Buch? Oder womöglich – und davor hatte ich Angst – nach wenigen Seiten zur Seite legen? 

Ich wagte es und schlug es auf. Und war – wie zwei Jahre zuvor – sofort gefesselt. 

Pia Ziefle erzählt die Geschichte von Luisa, deren zweites Kind nicht schlafen kann. Nicht schlafen will – weil es seine Wurzeln nicht kennt, wie der Dorfarzt (zurecht) vermutet. Auch Luisa selbst weiß über ihre Herkunft wenig: Erst als Schulkind erfährt sie, dass sie adoptiert wurde. Noch viel viel später erst begegnet sie ihrer leiblichen Mutter Julka, die seit Jahrzehnten auf den Anruf ihrer Tochter wartet, und ihrem Vater Kamil, der Luisa sogar tot glaubte. Für ihn ist sie &#8220;Suna&#8221;. An den Vorabenden zur Abreise in die Türkei, bei der sich die ganze Großfamilie zum allerersten Mal überhaupt treffen will, erzählt Luisa ihrer kleinen Tochter ihre verschlungene Lebensgeschichte und macht damit gleichzeitig auch deutsche und europäische Geschichte lebendig.&amp;nbsp; 

Ja, Pia ist ein großer Roman gelungen. Und ein wichtiges Buch für alle, die – wie ich – viel zu wenig wissen, über die Migrationsströme der Fünfziger und Sechziger Jahre. Es ist ein Buch, das auf 304 Seiten anrührt und bewegt. Es ist keine leichte Kost, aber so fesselnd geschrieben, dass man es nicht mehr weg legen mag. Und es ist ein Buch, das zuversichtlich stimmt und Mut macht, weil sich trotz aller Irrwege am Ende alles (oder zumindest vieles) findet.

Danke für dieses wunderbare Buch, liebe Pia. Und danke, dass ich bei seiner Geburtsstunde dabei sein durfte.


Pia Ziefles Roman &#8220;Suna&#8221; ist 2012 im Ullstein&#45;Verlag erschienen. Das Buch kostet 18 Euro als Hardcover und 14,99 Euro als eBook für den Kindle.</description>
      <dc:subject>Leben</dc:subject>
      <dc:date>2012-04-03T15:09:15+00:00</dc:date>
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      <title>Asiatische Suppe: Tom Kha Gai. Lecker!</title>
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      <description>Es ist kalt derzeit. Klirrend kalt. Frostige minus 5 bis 10 Grad, selbst untertags. Und die Nächte erst! 

Ich mag den Winter so. Besonders wenn ich leicht durchgefroren aus der Kälte komme und drinnen ein leckeres Süppchen wartet: Schön heiß. Gut gewürzt. Scharf. Ein wenig exotisch. Und leicht zu kochen. Kurz: Klarer Fall für ein große Portion Tom Ka Gai! 



Das Rezept geht so: 

Du nimmst eine Dose Kokosmilch (wer es ein wenig &#8220;leichter&#8221; mag, nimmt die fettarme Variante), gibst sie in einen großen Topf und schüttest noch mal dieselbe Menge Wasser dazu. Dann ein bisschen Trockenbrühe hinein und das Ganze erwärmen. Während die Flüssigkeit heiß wird, schneidest du 300 bis 400 Gramm Putenfleisch (oder auch Hühnchen oder Schwein) in kleine Stücke und gibst sie zur Kokosmilch, sobald diese kocht. Dann die Temperatur zurückdrehen, bis alles leicht vor sich hin siedet. Als nächstes schneidest du Gemüse: Ich habe Champignons, rote Paprika und Karotten genommen. Frühlingszwiebel sind sicher auch sehr lecker. Hinein in den Topf (das Gemüse mit der kürzesten Gardauer zuletzt, schließlich soll alles noch schön knackig und nicht verkocht sein!) &#45; ebenso wie eine Handvoll Reisnudeln und ein oder zwei durchgedrückte Knoblauchzehen. Und dann kommt der Trick: Als Gewürz verwendest du Tom&#45;Kha&#45;Paste aus dem Glas, zirka 4 Teelöffel. Ich habe diese Paste sogar in unserem Provinz&#45;Edeka gekriegt – es sollte also nicht schwer sein, sie zu finden.

Das Original&#45;Rezept empfiehlt dann noch Koriander als Deko oder eine Chilischote. Hatte ich beides nicht im Haus, die Suppe war auch so sehr lecker. Ich hab dann noch ein bisschen mit Chili&#45;Pulver, Tabasco und Zitronengras&#45;Pulver nachgewürzt. 


Alles sehr easy, sehr entspannt und sicher auch als Partysuppe in großen Mengen mehr als tauglich!

Guten Appetit!</description>
      <dc:subject>Essen</dc:subject>
      <dc:date>2012-02-01T22:40:15+00:00</dc:date>
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      <title>Winterfood: leckere Kürbis&#45; und Kartoffelsuppen.</title>
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      <description>Für die weite Netzwelt ist das die drölfmilliardste Kürbissuppe dieses Internets und eigentlich überflüssig wie ein Kropf. Für mich aber ist dies eine der wenigen Speisen, die alle meine Wünsche an ein perfektes Mittagessen erfüllt: Sie ist lecker, sie ist einfach, sie geht schnell &#45; und sie schmeckt den drei heikelsten Kindern im ganzen Universum, die dummerweise alle drei in meinem Haus wohnen. Ja, und gesund ist sie auch noch. Ergo: Was willl ich mehr!

Und jetzt willst du natürlich wissen, wie ich diese, meine Kürbissuppe kochen? 

Ganz einfach:

Du kaufst einen kleinen Hokkaido&#45;Kürbis, spülst ihn ab, viertelst ihn, befreist ihn von seinem Innenleben und schnibbelst ihn in kleine Stücke (soooo klein müssen sie übrigens gar nicht sein, denn am Schluss wird die Suppe ja ohnehin püriert.). Dann ab damit in den Kochtopf. Reichlich Gemüsebrühe dazu, plus &#45; Achtung, hier kommt nun die Geheimzutat! ;&#45;)) &#45; einen viertel bis halben Liter Vollmilch, ganz nach Gusto. Je mehr Milch, desto sahniger wird die Suppe, aber ganz ohne Sahne! (Kalorienbremse, ha!) Dann noch ein oder zwei Knoblauchzehen dazugeben und voilà! ist die beste aller Kürbissuppen auch schon fast fertig. Jetzt noch alles weich kochen lassen, dann mit Salz, weißem oder Cayennepfeffer ein bisschen nachwürzen. Wer es noch schärfer oder an besonders kalten Tagen noch wärmender mag, gibt noch etwas frischen Ingwer dazu, hmmmmmmmm!

Ich servier das Süppchen gerne mit Wiener oder aber, wenn es etwas feiner sein soll, auch mit Garnelen. Dann noch einen Klacks Creme fraiche drauf &#45; und fertig ist die Herbstsuppe! Ach, was lecker!

Und weil wir gerade dabei sind: Auch in Kartoffelsuppen gebe ich gerne Ingwer. 


Hier mein Rezept: Lauch oder Zwiebeln andünsten. Kartoffel schälen, in kleine Stückchen schneiden. Ein paar geschnibbelte Karotten oder auch Kürbis dazugeben, alles mit Brühe aufgießen, dann noch Knoblauch, Gewürze und reichlich frischen Ingwer dazugeben (übrigens drücke ich auch den Ingwer durch die Knoblauchpresse, das geht schneller!). Ich koche mittags dann immer ein oder zwei Portionen mehr, denn so eine schöne heiße Kartoffel&#45;Ingwer&#45;Suppe schmeckt nach einem Herbstspaziergang immer besonders fein. Und macht von innen so schön warm!



Und jetzt: Guten Appetit!

PS: Wenn ihr tolle Suppenrezepte habt, speziell für den Winter, dann schreibt sie mir doch bitte in die Kommentare! DANK!</description>
      <dc:subject>Essen</dc:subject>
      <dc:date>2011-11-26T19:16:15+00:00</dc:date>
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      <title>Frostige Impressionen.</title>
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      <description>Kalt war es heute draußen, richtig frostig, und eigentlich so gar nicht das Wetter für einen Spaziergang mit beginnender Erkältung. Aber die Welt sah so zuckrig, so wunderschön aus, dass ich einfach nicht widerstehen konnte. Endlich, endlich hatte der doofe Nebel einen Sinn! Nicht mal die Sonne hat mir gefehlt &#45; im Gegenteil: So lag die Stimmung zwischen morbide und melancholisch, ich mag so was ja ...

















Fotos: Susanne Ackstaller.</description>
      <dc:subject>Leben</dc:subject>
      <dc:date>2011-11-25T13:01:15+00:00</dc:date>
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      <title>Für diesen Artikel liebe ich Sascha Lobo!</title>
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      <description>http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,792647,00.html

Meine Lieblingszitate:

&#8220;Da waren Menschen, direkt hinter meinem Bildschirm. Und sie waren mir  
näher als die meisten in der Offline&#45;Welt.&#8221;

&#8220;Die einen begreifen das Netz als ihre Heimat. Die anderen begreifen  
das Netz als Medium oder Instrument. Die einen kennen das Glück, im  
Netz interessanten und wertvollen Menschen zu begegnen, die anderen  
buchen dort Flüge und finden Onlinebanking irre praktisch.&#8221;

&#8220;Um diese Welthaltung nachvollziehen zu können, muss man die digitale  
Heimat gespürt haben. Man muss im Netz Freude und Freunde gefunden  
haben, man muss vor dem Bildschirm gelacht und geweint, diskutiert und  
gestritten haben. Man muss die Netzwärme gespürt haben, denn da ist  
unendlich viel Wärme im Netz.&#8221;

Ja, dieses Internet ist auch meine Heimat!</description>
      <dc:subject>Leben</dc:subject>
      <dc:date>2011-11-13T19:00:15+00:00</dc:date>
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    <item>
      <title>Herbstgarten!</title>
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      <description>Ich bin wahrlich keine Gartentante. Bei uns wächst alles vor sich hin (und hier wächst reichlich!), der Rasen ist alles andere als englisch und das kleine Wäldchen im hinteren Teil des Grundstücks rückt, so scheint es, auch jedes Jahr ein Stückchen näher. Ein bisschen Urwald in Kirchdorf an der Amper!

 

Aber heute war es soweit: Laub geharkt. Die letzten Äpfel vom Boden aufgesammelt und den Strandkorb (!) vor dem Wäldchen winterfest gemacht. Die Kinder sammelten das viele Laub, um ein Winterlager für Igel zu bauen. (Tatsächlich können wir nun wahre Igel&#45;Zuchten beginnen, so viele Lager sind entstanden. ;&#45;)). Und die Luft, sie roch leicht modrig und seltsamerweise auch ein bisschen nach Zuckerwatte! Am Ende der Straße nutzten Nachbarn das Fehlen des wabbrigen Niedernebels (wer hat sich eigentlich den Unsinn vom Hochnebel ausgedacht??), um noch mal den Grill anzuwerfen ...

Ich werde es nie verstehen, warum Menschen den November nicht mögen. :&#45;)</description>
      <dc:subject>Leben</dc:subject>
      <dc:date>2011-11-12T17:23:15+00:00</dc:date>
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      <title>Manche Visionen sind einfach schöner als andere!</title>
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      <description>Gibt es ein schöneres Kompliment für ein Netzwerk, als diese Glosse?

Ich meine: Nein. 

Danke für diese wunderbare Texttreff&#45;Vision! :&#45;) Ich freue mich schon auf den Moment in der roten Glitzerrobe *g* ...</description>
      <dc:subject>Arbeiten</dc:subject>
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    <item>
      <title>Ein Sonntagabend in Castrop&#45;Rauxel.</title>
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      <description>Nein, ich erzähle jetzt nicht wieder die Geschichte, dass ich Castrop&#45;Rauxel für eine Erfindung von Loriot hielt. Sowas wie Bielefeld oder Paderborn halt, nur mit Doppelname und Bindestrich künstlerisch verbrämt. Ja, das dachte ich &#45; bis Tina vor fünf, sechs, sieben??? Jahren in mein Leben trat und wir seitdem die Begeisterung für Colin Firth, das Leben und vieles andere teilen. Täglich. Mehrmals. 

Nee, darum geht es nicht. Nicht um diese Geschichte. Sondern um ne andere. Aber die soll euch Tina mal selbst erzählen. Das kann sie nämlich so prima, dass es höchst bedauerlich ist, dass sie ihre Geschichten so selten erzählt. Und ja, das ist ein Wink mit dem Zaunpfahl. 

Lange Rede, kurzer Sinn: Hier gibt&#8217;s Heavy Dating. In Castrop Rauxel.</description>
      <dc:subject>Leben</dc:subject>
      <dc:date>2011-11-07T13:02:15+00:00</dc:date>
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      <title>Noch mehr Herbstimmung ....</title>
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      <description>Ich mag die Farben einfach so gerne ....</description>
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      <title>Spaziergedanken.</title>
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      <description>Ein kluger Mensch hat mir zu einer Zeit, als es mir &#45; gelinde gesagt &#45; nicht besonders gut ging, den Tipp gegeben, jeden Tag mit einem zweistündigen Spaziergang zu beginnen. Ich folgte seinem Rat und war wirklich erstaunt, was eine so relativ kurze Zeit der Selbstbesinnung doch an Entspannung und Wohlfühlen auslösen kann &#45; und zwar nicht nur während des zügigen Marsches, sondern auch noch viele Stunden danach. 

Seitdem versuche ich möglichst jeden Tag ein wenig spazieren zu gehen. Keine zwei Stunden, aber doch mindestens 30 Minuten, manchmal auch mehr ... Ich habe das Glück, dass ich dazu nur aus der Tür gehen muss, denn gleich hinterm Haus durchziehen lange Spazierwege das lieblich&#45;hügelige Ampertal, in dem ich wohne. Viele der Fotos, die ich hier in den letzten Monaten gepostet habe, sind auf diesen Wegen entstanden. Auch dieses hier: 



Ja, ich liebe es, durch die Dämmerung zu gehen, jetzt im Herbst die heraufziehende Kälte zu spüren und beseelt und mit geröteten Wangen wieder nach Hause zu kommen ...</description>
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      <title>Herbstmond.</title>
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      <title>Sommeressen!</title>
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      <description>Man glaubt es kaum, aber heute war doch tatsächlich SOMMER! Kein Kaschmirpulli, keine Wollsocken &#45; stattdessen blauer Himmel und 25 Grad. Klar, dass dann auch das Mittagessen entsprechend ausfallen muss. Es gab den Klassiker: Tomaten mit Mozzarella! Geht schnell, schmeckt sommerlich frisch &#45; und Kalorien hat es sicherlich auch kaum (ich will dazu nix Gegenteiliges lesen! ;&#45;))

 

So, und jetzt kommt&#8217;s: Nach dem ich die Tomaten jahre&#45;, ja: jahrzehntelang!, mit dem stinknormalen Supermarkt&#45;Mozzarella belegt habe und das Gericht immer komplett überbewertet fand, habe ich dann vor kurzem mal den original italienischen Büffelmozzarella versucht. 

Was soll ich sagen: Lichtjahre sind gar nichts, wenn man über die Geschmacksentfernungen zwischen beiden Sorten spricht. Der &#8220;normale&#8221; deutsche Mozzarella schmeckt ja eigentlich nach nix und ist Kaugummi durch und durch. Der italienische (!!! &#45; ich habe kürzlich nämlich auch eine deutsche Bio&#45;Variante entdeckt. Die würde ich allerdings nicht empfehlen.) Büffelmozzarella hingegen ist außen etwas fester, innen weich und schmeckt leicht säuerlich.

Superlecker! 

Dazu gab es übrigens kleine, mit Knoblauch gebratene Paprika. Darüber Fleur de Sel und einen Hauch von Olivenöl. Dazu dann Weißbrot und Oliven. Hmmmm!



Ihr habt doch jetzt nicht etwa Hunger gekriegt? Och, das tut mir aber leid! ;&#45;)</description>
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      <title>Badespaß!</title>
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      <description>Sommer kann so schön sein. Man braucht nur einen kleinen Weiher, ein Schwingseil und einen heißen Nachmittag voller Kinderjuchzen ...



(Foto: Susanne Ackstaller)</description>
      <dc:subject>Leben</dc:subject>
      <dc:date>2011-07-10T18:44:15+00:00</dc:date>
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      <title>Einfache Kuchenrezepte: der Deppenkuchen.</title>
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      <description>Eine schlechte Bäckerin zu sein hat durchaus seine Vorteile: Man wird nie gebeten, einen Kuchen zu backen. Nicht für Schulfeste, nicht für Vereinsfeiern oder irgendwelche Partys. Ja, man ist fein raus – ist der Ruf erstmal ordentlich ruiniert. Und nicht nur das: Man hat auch immer eine nette Anekdote parat. Zum Beispiel die von den blauen Plätzchen zur Weihnachtsfeier des Sportvereins. Oder die des Apfelkuchens, der so toll in der Form aussah – und doch verbrennen musste, weil die Hausfrau räusper  versehentlich die Mikrowelle zugeschaltet hatte. Physikalisch gesehen war der Kuchen aber höchst spannend, doch doch!

Nicht backen zu können, hat aber auch seine Nachteile. Zum Beispiel, weil man es auch dann nicht kann, wenn man es dann doch mal wirklich will: Zu den Geburtstagsfeiern der Liebsten, die Vanillekipferl an Weihnachten – oder einfach, um alle lügen zu strafen, die behaupten, man könne es nicht. (Ist ja auch irgendwie eine Stolzfrage, gell! ;&#45;))

Ja, es war ein wenig fatal – mit mir und der Bäckerei. Bis mir der Deppenkuchen begegnete. Der heißt übrigens nicht so, weil man Deppen reinschnipselt – sondern weil er so einfach ist, dass selbst Backidioten (wie ich) ihn nicht vermasseln. Einschränkung: Beim letzten Mal ist mir die Kruste nicht so optimal gelungen, aber da hatte ich dann auch die Milch vergessen. Das Vergessen von Zutaten ist nämlich mein besonderes Talent in Sachen Backen. Deshalb ist es wichtig, dass die Anzahl der Zutaten sehr übersichtlich ist. SEHR ÜBERSICHTLICH! :&#45;) Aber selbst das ist keine Garantie, wie ich kürzlich erfahren musste ... ;&#45;)

Jetzt bist du sicher gespannt, was für ein Rezept hinter dem Deppenkuchen steckt. Und hier kommt es auch schon!

Für den Boden (jaaaaaa, es gibt noch was oben drauf! Ist ja nicht wie bei Nicht&#45;Bäckern!)

1 Becher Sahne
2 (Sahne&#45;)Becher Mehl 
1 Becher Zucker
3 Eier
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Zitronenaroma

Alles mit der Küchenmaschine gut verquirlen und auf ein gefettetes Backblech mit höherem Rand geben. 15 Minuten bei 160 Grad backen.</description>
      <dc:subject>Essen</dc:subject>
      <dc:date>2011-06-16T11:45:15+00:00</dc:date>
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      <title>Kornblumen ...</title>
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      <description>Foto: Susanne Ackstaller</description>
      <dc:subject>Leben</dc:subject>
      <dc:date>2011-06-04T18:58:15+00:00</dc:date>
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      <title>Rhododendron: Und er blüht doch!</title>
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      <description>Vor sieben Jahren haben wir unser wunderschönes Haus gebaut, vor sieben Jahren einen ebenso schönen Garten angelegt – sogar einen Preis haben wir damit gewonnen, oja! ;&#45;)) Es ist kein Quadratisch&#45;Praktisch&#45;Gut&#45;Garten, hier wächst kein britischer Rasen, sondern eher Klee, Löwenzahn und Gänseblümchen mit ein bisschen Gras dazwischen. Es ist ein verwunschener Garten, mit Ecken, Kanten, vielen alten Bäumen ... Die Kinder können Lager bauen, Indianer spielen, verstecken, klettern. Es gibt hier Blindschleichen, Salamander, Eichkätzchen ohne Ende. Und wir haben auch schon Skelette&#45;Reste (vermutlich von einem Reh) in unserem Wäldchen hinterm Haus gefunden. 

Idylle? Ja, absolut.

Als der Garten angelegt wurde (einen „Kultur&#45;Teil“ gibt es nämlich auch), hatte ich drei Wünsche: Ich wollte Rosen, Pfingstrosen und Rhododendren. Ich bekam: Rosen. Pfingstrosen. Und Rhododendren &#45; unter der alten Eiche neben meinem Büro. Eigentlich ein idealer Halbschattenplatz, wie gemacht für diese Pflanze – hieß es. 

Im ersten Jahr nach der Pflanzung war auch alles gut: Der Rhododendron – eigentlich waren es sogar drei Pflanzen – wuchs, gedieh und blühte, dass es eine Freude war! Jahr zwei war auch noch relativ okay, ein bisschen weniger üppig vielleicht, aber immer noch war es eine Pracht aus Lila und Grün.

Im Jahr drei dann: DREI. MAGERE. BLÜTEN. Okay, kann ja mal sein, dachte ich. Die Witterung, der Winter, das Wetter. Wasweißich! Eine Pflanze ist ja keine Maschine, kein Computer, den man programmiert. Ich wartete also auf Jahr vier. Es kam, und: Wieder nix. Ich war irritiert. War der Platz doch nicht so ideal? Zu kalt, zu zugig, zu trocken, zu schattig? Ich versuchte Dünger (Spezialdünger!) – der MUSSTE doch helfen! Und wartete auf Jahr fünf.</description>
      <dc:subject>Leben</dc:subject>
      <dc:date>2011-05-24T10:37:15+00:00</dc:date>
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