heise über “18 000 mal Hoffnung”.
Ja, manchmal fängt man doch wieder an, an das Gute zu glauben. :-)
Kaum eine Frage wurde mir in den letzten Jahren so oft gestellt wie diese. Meine Antwort: Ich weiß es auch nicht - ich mache einfach. ;-)
Wer sich nun für die Details interessiert, kann das auf “Mütter in Medienberufen” nachlesen - eine Seite, die als Abschlussprojekt eines Weiterbildungslehrganes zur Online-Redakteurin entstanden ist und meines Erachtens genau den weiblichen Nerv der Zeit triftt. Die Seite soll natürlich noch weiter ausgebaut werden, wer selbst eine Mutter im Medienberuf ist, ist als Interviewpartnerin herzlich willkomen.
Mit mir hat Martina Troyer, die Initiatorin dieses Projekts, dieses Interview geführt. Ich fand es toll und spannend - und eine Ehre, der “Aufmacher” zu sein. Vielen Dank, liebe Martina, fürs Zuhören und Aufbereiten! Und ich hoffe, es zeigt vielen Frauen, dass Arbeit und Kinder auch in Medienberufen machbar und möglich sind!
Stelle fest: Es wird zunehmend schwieriger, Mitmenschen meine WWWelt zu erklären. Bloggen haben zirka 3,573689 Prozent vielleicht sogar schon mal gehört, Xing gehört mittlerweile ja fast zum Allgemeingut des irl - aber bitte was ist twitter??
Verzweifelte Erklärungsversuche meinerseits enden mit Blicken, die mich zur vereinsamten Soziopathin stempeln. Zu einem Netjunkie, der mit dem realen Leben nicht zurecht kommt und sich deshalb Scheinwelten flüchtet. Oder zu einem leicht abgedrehten Wesen mit einem sehr seltsamen Hobby, das es dann noch als seinen Beruf ausgibt, und lieber über den geplanten Kauf eines iMacs spricht, äh twittert, als über die raffinierteste Art Spätzle zu hobeln.
Tjaja, da muss ich wohl durch. ;-)
Ich hab’s getan und mich angemeldet. Seitdem weiß die Welt, dass ich gerade gegrillt habe, und ich wiederum weiß, wer gerade Kaffee trinkt. Aha. ;-) Ich twittere jetzt also - und wer meiner Leser es mit mir tun will ;-), der findet mich hier.
Insgesamt bin ich mir über das Verhältnis von twitter-Sinn und -Unsinn noch nicht im Klaren (vermute aber ein großes Ungleichgewicht zugunsten des letzteren), habe allerdings bereits erfreut das große Prokastinationspotenzial erkannt und bin dem Spaß-Sucht-Faktor schon ein wenig erlegen.