(Haar-)Wunder gescheh’n??
Ist das wahr? Gibt es sie nun wirklich - die Welle ohne Dauerwelle? Das wäre aus meiner schnittlauchlockigen Sicht schon fast nobelpreisverdächtig. Denn: Locken sind Hach - aber sowas von!
Zumindest fand ich heute in meiner Glossybox das “Crazy Curl Shampoo”, dass auch glattes Haar zumindest für einen Abend in “zauberhafte Wellen und definierte Locken” verwandeln soll (so steht’s in der Produktbeschreibung!).
Heute sind meine Haare ja leider schon gewaschen, aber morgen, MORGEN!! werde ich zum zauberhaften Lockenschopf! Yeah!
Bericht folgt. Drückt mir die Daumen! ;-)
Eure Erfahrungsbericht sind übrigens ausdrücklich erwünscht!
Susanne Ackstaller, Mittwoch, 25. Januar 2012 um 01:32 PM
- Tags: Keralock, Crazy Curl Shampoo, Glossybox
Aus meiner Glossybox!
Man glaubt es kaum, aber diese Bodymilk riecht so dermaßen gut, dass ich allen Ernstes überlege mir das “Glückswasser” (Zielgruppe 13-jährige Mädchen?? ;-))) zu beschaffen. Das Zeug macht glatt süchtig!
Susanne Ackstaller, Samstag, 17. Dezember 2011 um 12:39 PM
Für dich getestet: “Wundercreme” Nanoblur
Als ich vorgestern früh gegen 9 Uhr wieder auf meinem kleinen Provinzbahnhof stand, hatte ich eine 22-Stunden-Tour hinter mir: Gestartet am Vortag um 11 Uhr war ich sechs Stunden mit dem Zug nach Düsseldorf gefahren, hatte dort mit liebsten Freundinnen Weihnachten mexikanisch vorgefeiert, um dann mit dem Nachtzug im Liegewagen weitere acht Stunden nach Hause zu zuckeln.
Ein wunderbares kleines Zwischendurch-Abenteuer! Nur der Blick in den Spiegel danach! Ja, so ne Runde kaum schlafen und nicht abschminken ... tststststssss. Man ist halt keine 20 Jahre mehr, als frau eine mehrtägige, quasi schlaflose Interrail-Tour in und durch die Türkei optisch unbeschadet überstand.
Der Tag war also perfekt. Für einen Reality-Check. Getestet wurde “Nanoblur”, eine Wundercreme aus Kanada, die derzeit auf den Kosmetik-Bestseller-Listen ganz oben steht und einen angeblich innerhalb von 40 Sekunden 10 Jahre jünger aussehen lässt. Fältchen und Linien sollen damit ebenso verschwinden wie Pigmentflecken, Augenringe oder vergrößerte Poren. Keine Frage - Nanoblur war genau das, was mein Spiegel und ich fanden, dass ich brauche.
Dass ich solchen Kosmetikzauberkram eeeeeigentlich nicht glaube, versteht sich. Aber das ist so ein bisschen wie beim Horoskop: Man glaube es nicht, liest es aber dennoch. Könnte ja vielleicht doch sein, dass ...! Und dann wäre es doch schade, wenn man um das Wundermittel nicht wüsste, um es an Notfalltagen aus der Schublade zu ziehen.
Die Anleitung war einfach: Die Creme einfach über die normale Pflege geben. Und dann hoffnungsfroh auf die neue Optik warten. Um dem Ganzen einen wissenschaftlichen Touch zu geben, hatte ich mir nur die eine Gesichtshälfte mit Nanoblur eingecremt. Und die sah danach auch tatsächlich ein wenig anders aus: die Haut war matter. Glatter. Feiner. Dass ich nun aber tatsächlich um zehn Jahre faltenloser und jünger ausgesehen hätte, kann ich nicht wirklich behaupten. Um die Augen vielleicht ein wenig, und mit viel guten Willen und Glauben geguckt. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass sich die Falterei bei mir ohnehin noch in Grenzen hält?! ;-)
Ob es für diese Wirkung allerdings tatsächlich Nanoblur sein muss (das ich via ebay aus Kanada eingeführt hatte, denn in Deutschland gibt es das Produkt gar nicht), wage ich zu bezweifeln. L’Oreal bietet mit Studio Secrets ein m. E. ganz ähnliches Produkt, ebenso wie freeze 24/7 - zumindest letzeres allerdings zu einem weitaus höheren Preis. Ohnehin schmiert man sich mit all diesen Cremes vermutlich jede Menge Silikon auf die Haut - ich persönlich würde eine solche Creme also eher seltener verwenden.
An Notfalltagen eben! Und für solche Fälle ist sie wiederum ganz gut. Wenn auch kein Allheilmittel.
Susanne Ackstaller, Freitag, 16. Dezember 2011 um 03:35 PM
- Tags: Nanoblur, Wundercreme, Anti-Aging, Anti-Falten
Lametta. Nun auch als Nagellack.
Du willst mit deiner Außenbeleuchtung um die Wette funkeln? Dann habe ich hier just den perfekten Nagellack für dich:

![]()
![]()
(Foto/Kaufen: Deborah Lippmann)
Puh, das glitzt! Blendet geradezu ...
Nunja, wer’s mag. Aber bitte nicht wundern, wenn dann jemand bei dir den Aus-Schalter sucht!
Donnerstag, 01. Dezember 2011 um 09:41 PMNo Poo!
Während in meiner Duschkabine noch in jedem Eck drei bis fünf Shampoos lauern, kommt aus den USA ein ganz anderer Trend: No-Poo! Oder im Klartext: No Shampoo! Will heißen: Haare waschen ohne Shampoo, weil die Haare dann - wenn man erstmal die ersten sechs ekligen Wochen überstanden hat - schöner und gesünder sein sollen denn je.
Nunja. Vorstellbar ist es ja schon, dass das Weglassen von vermeintlich pflegenden Silikonen und Co. den Haaren gar nicht mal so schlecht tut. Auf der anderen Seite: Wird das Leben dann nicht zu einem einzigen, ewigen, furchtbaren Bad-Hair-Day? Ich mag mir meinen Kopf gar nicht vorstellen! Tag 1 ohne Shampoowäsche würde ja noch gehen, aber dann? Ich wäre zu einem platten, formlosen und zunehmend fettigen Mopp verdammt, der mir ganz sicher die Laune vergällen würde.
Dennoch: Kein Trend ohne Mrs T, dachte ich mir, und habe deshalb ein wenig recherchiert, was es denn mit der No-Poo-Sache so auf sich hat: Wie man das überhaupt angehen und überstehen soll - die Haare ohne Shampoo zu waschen. Kann man sich als moderner Mensch ja gar nicht mehr vorstellen, dabei hat es ja ganz offensichtlich Jahrhunderte*, ja Jahrtausende!, ganz gut funktioniert, auch wenn das Geruchsempfinden der Menschen damals sicher einiges an “Duft” mehr gewohnt war als unsere modernen verwöhnten Näschen. Heute hingegen werden die Haare meist jeden Tag gewaschen, conditioniert, volumisiert, gesprayt, gegelt, gewachst und was weiß ich noch alles! Kein Wunder eigentlich, dass da eine Sehnsucht nach weniger entsteht. Oder eben gar nicht.
Gar kein Shampoo - wie also geht das? Zunächst: Es gibt wohl verschiedene Methoden. Von gar nicht (sic!) waschen über mit Wasser durchspülen bis hin zu Natron, Waschnüssen oder Lavaerde als Shampooersatz reicht das Spektrum. Manche nutzen noch zusätzlich Apfelessig als Spülung. Und es zeigt wohl Wirkung: Auf der anderen Seite der sechs bis acht unshampoonierten Wochen erwarten toughe Nichtwäscher glänzenderes, griffigeres und fülligeres Haar, das sich zudem auch noch leichter frisieren lässt. Heißt es.
Ich habe euch ein paar Links rausgesucht - falls ihr es wirklich mal ausprobieren wollt (schaden kann es ja nicht - außer dass man vielleicht seltsame Blicke aufs Papphaar erntet!):
Blancet noir: Alternative Haarwäsche
Zum Schluss noch die Frage: Hat das irgendeine Texterella-Leserin schon ausprobiert? Würdest du? Reizen würde mich dieses Experiment ja schon, und man könnte es ja auch jederzeit abbrechen. Andererseits habe ich das Gefühl, dass ich es ohnehin nicht länger als 1,5 Tage durchhalten würde ... warum dann also überhaupt erst anfangen?! ;-)
*Werbelink
Susanne Ackstaller, Donnerstag, 01. Dezember 2011 um 09:41 PM