Sonntag, 03. Januar 2010 um 07:28 PM

Dufttesteuse. (Sponsored.)

Essenza Nobile hat mich vor einiger Zeit gefragt, ob ich Lust hätte, Parfums zu testen und hier bei texterella zu “besprechen”. Natürlich fühlte ich mich sofort grässlich gebauchpinselt und bekam glänzende Augen, besonders, weil man mir zusicherte, ich dürfe schreiben, was ich wolle. (Nun, das hätte ich wohl ohnehin getan.)

Also kamen dann die ersten drei Düfte: “Gold” von La Prairie war dabei, “Pegaso” von ETRO sowie “Nuit de Cellophane” von Serge Lutens.

Tja, und damit begann das Drama - denn: Gefallen hat mir keines der drei Parfums. Das eine zu nichtssagend blumig (Nuit de Cellophane) , das andere zu nichtssagend süß (Gold), das dritte (Pegaso) erinnerte mich gar an Haarspray. Hm. Mag ja sein, dass die drei Düfte genau deshalb perfekt sind für die breite Masse an Frauen - aber ich bin nunmal weder nichtssagend noch nutze ich Haarspray! Für mich müssen Düfte meine Fantasie beleben, Gefühle hervorrufen, Geschichten erzählen ...

Das ist mir mit diesen drei Düften nun leider so gar nicht passiert. Die fand ich einfach nur ... langweilig.

Samstag, 12. Dezember 2009 um 11:26 AM

Ach was, “Angel”!

Vergiss Thierry Mugler. Wenn du wirklich wissen willst, wie Weihnachten riecht, dann versuch das hier:

“Ambre” von L’Occitane. Da ist alles drin, was Weihnachten braucht: Myrrthe, Weihrauch, ein wenig Vanille. Jetzt noch den Christbaum aufstellen - und fertig ist die Weihnachtsgeschichte. :-) Und ist diese Flasche nicht fabelhaft nostalgisch?

(Gerade lese ich auf der Website etwas von einem echt mediterranen Duft?! So ein Unsinn, das Ding riecht nach Bethlehem, definitiv. ;-))

Samstag, 28. November 2009 um 12:47 PM

Lush und kein Ende ...

Jaja, ich weiß: Ich verwandle mich langsam in eine überdimensionale Lush-Werbemaschine. Aber was soll ich machen - das Zeugs macht süchtig und das ohne gesundheitsschädliche Nebenwirkungen, im Gegenteil.

Gestern zum Beispiel badete ich mit einem “Vanilla Fountain”, ein Badebrauseduftdings aus Vanille und Karamell. Danach hatte ich mich in ein 1,75 m großes Petit Fours verwandelt, das Haus in eine riesige Vanillesahnetorte. Aber es kam noch schlimmer: Nach dem Bad musste ich erst ein halbes Glas Gewürzgurken essen, um vom Vanilleflash überhaupt wieder runter zu kommen.

Teufelszeug, das!

Susanne Ackstaller, Samstag, 28. November 2009 um 12:47 PM


Dienstag, 07. Juli 2009 um 12:45 PM

Die Welt. Eingekorkt.

Ich nehm dann mal ein Fläschchen Creme brulee. Oder lieber ein Hauch sinnlicher, warmer Sommerregen? Oder - huch! - “Sex on the beach”? Oder gleich den ganzen Ozean noch dazu? Ja, und wer es noch extravaganter mag, der kann sich auch für Schmutz entscheiden ...

The Library of Fragrance hat Alltagsdüfte in zierliche Fläschchen gepackt. Und hier gibt es sie zu kaufen. Genial!

 

Dienstag, 26. Mai 2009 um 10:43 AM

Sommerfrische.

So wie Casmir (von Chopard) und Angel (von Thierry Mugler) für mich zu Schneegestöber und Vor-dem-Kamin-kuscheln gehören, so gehört Eau d’Orange von Hèrmes für mich zum Sommer. Und zwar nicht zu den ersten warmen Tagen, nein, der Duft gehört zu Temperaturen ab 30 Grad! Nichts riecht so wunderbar nach frischen Zitrusdüften, nach faulen Sonnentagen, nach einem Picknick unter Orangenbäumen, nach leichten Sommerkleidern und breiten Sonnenhüten wie dieser herbe Duftklassiker. Ich könnte den ganzen Tag an mir rumschnuppern ... :-)

Hier kannst du lesen, was das Duftarchiv über meinen Sommerduft schreibt:

Eau d’Orange Verte von Hermes ist eines der schönsten Eau de Colognes auf dem unübersehbaren Markt der leichten Hesperidendüfte. Luftig, aromatisch und frisch pendelt der Duft in einer perfekten, naturalistischen Balance zwischen adstringierender Frische und authentisch-herber Frucht und ist an einem heißen Sommertag so sehnsuchtsvoll habenswert wie ein Glas kaltes Wasser in der Wüste.

Genau. :-)

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