Dienstag, 09. März 2010 um 10:28 PM

Dekadenz lebt. Und sie duftet.

Ja, ich mag Luxus. Ich liebe meine Puscheltaschen und Bommeldingschen, meinen Glitzerkram und Vanilledüfte - all diese verwerflichen, eitlen Dinge, die ebenso wunderbar wie unnütz sind und ohne die man selbstverständlich ebenfalls leben kann, kla-a-ar ... (ich erwähne das besser mal, bevor jemand zur Moralpredigt ansetzt. ;-)))

Nun, an mich muss Prada wohl gedacht haben, als es kürzlich das “Prada Linen Water” auf den Markt brachte. Gemeinhin: Bügelwasser - nur eben die Luxusvariante. In einem schlichten Ein-Liter-Flässschen wird es gereicht, in den Wassertank des Bügeleisens gefüllt und so dann die Wäsche damit beduftet.

Hach!

Das ist doch wirklich mal ein Produkt für mich! Ein Bügelwasser mit Prada-Duft! Das nenne ich mal richtig tollen unnützen Luxus. Ehrlich, da würde selbst ich zu Bügeln anfangen - glaubt es ruhig! ;-)

Dienstag, 09. März 2010 um 10:28 PM


Donnerstag, 04. März 2010 um 11:42 AM

Dufttesteuse. (begeistert.)

Das war jetzt aber mal ein Volltreffer, liebe Essenza Nobile.

Den von mir gewünschten Shiso-Tee gab es zwar nicht (Zelens wird wohl gerade verscherbelt und hat die Teeblütenernte erstmal eingestellt), dafür pflückte Annick Goutal für mich Vanilleschoten und destillierte sie zu einem gar köstlichen Duft! So heißt der Duft dann auch: Vanille Equise. Aaaaaaaaaah! Ich kann gar nicht lange tippen, weil ich immer an mir schnuppern muss - nur so viel: Normalerweise trage ich solche Düfte nur im Winter (Vanillekipferl, ihr wisst schon ...), aber Vanille Equise ist definitiv frühlingstauglich, so leicht und pudrig und warm und wunderbar wie er ist. Das heißt: wäre! Denn jetzt kommt der Haken: Der Duft ist nicht mehr verfügbar. :-( Darf das wahr sein???

Aber vielleicht sind die andere Parfüms von Annick Goutal ja ähnlich lecker? Ich verlink sie mal. ;-)

Donnerstag, 04. März 2010 um 11:42 AM


Sonntag, 14. Februar 2010 um 12:00 AM

Dufttesteuse. (Reloaded.)

Ich durfte mal wieder proberiechen. Doch anders als hier habe ich Essenza Nobile diesmal um einen ganz bestimmten Duft gebeten: um Molecule 1. Von diesem Parfum hatte ich schon allerhand Unglaubliches gehört: Dass es an jeder Frau komplett anders riecht. Dass frau selbst gar nichts riechen sollte, nur andere sollten sich wie magisch angezogen fühlen. Dass sich der Duft nach dem Aufsprühen und beim Tragen sehr stark verändert. Und und und. Eine sehr ausgeprägte Legendenbildung also. Oder anders ausgedrückt: richtig gute PR! ;-)

Nun, ich war gespannt.

Moledule 1 kam. In einer - wie passend! - kleinen Phiole, ganz und gar farblos, wie Wasser. Sehr chemisch-wissenschaftlich, kurz: genauso, wie man sich Moleküle in einer Phiole eben vorstellt. ;-) Dann nach dem Aufsprühen erst ein Hauch von purem Äthanol ... Moleküle in Alkohol, alles klar. Doch gleich darauf überraschendes: ein holziger Duft. Warm, echt, authentisch. Kein bisschen chemisch, stattdessen natürlich und unaufdringlich, aber dennoch spannend. Ein wenig Puder, ganz viel Zeder, ein Hauch französischer Eleganz. Den ganzen Tag habe ich immer wieder daran gerochen - und jedes Mal wieder für gut befunden.

Meine Empfehlung: Ausprobieren!

Sonntag, 14. Februar 2010 um 12:00 AM


Sonntag, 03. Januar 2010 um 07:28 PM

Dufttesteuse. (Sponsored.)

Essenza Nobile hat mich vor einiger Zeit gefragt, ob ich Lust hätte, Parfums zu testen und hier bei texterella zu “besprechen”. Natürlich fühlte ich mich sofort grässlich gebauchpinselt und bekam glänzende Augen, besonders, weil man mir zusicherte, ich dürfe schreiben, was ich wolle. (Nun, das hätte ich wohl ohnehin getan.)

Also kamen dann die ersten drei Düfte: “Gold” von La Prairie war dabei, “Pegaso” von ETRO sowie “Nuit de Cellophane” von Serge Lutens.

Tja, und damit begann das Drama - denn: Gefallen hat mir keines der drei Parfums. Das eine zu nichtssagend blumig (Nuit de Cellophane) , das andere zu nichtssagend süß (Gold), das dritte (Pegaso) erinnerte mich gar an Haarspray. Hm. Mag ja sein, dass die drei Düfte genau deshalb perfekt sind für die breite Masse an Frauen - aber ich bin nunmal weder nichtssagend noch nutze ich Haarspray! Für mich müssen Düfte meine Fantasie beleben, Gefühle hervorrufen, Geschichten erzählen ...

Das ist mir mit diesen drei Düften nun leider so gar nicht passiert. Die fand ich einfach nur ... langweilig.

Samstag, 12. Dezember 2009 um 11:26 AM

Ach was, “Angel”!

Vergiss Thierry Mugler. Wenn du wirklich wissen willst, wie Weihnachten riecht, dann versuch das hier:

“Ambre” von L’Occitane. Da ist alles drin, was Weihnachten braucht: Myrrthe, Weihrauch, ein wenig Vanille. Jetzt noch den Christbaum aufstellen - und fertig ist die Weihnachtsgeschichte. :-) Und ist diese Flasche nicht fabelhaft nostalgisch?

(Gerade lese ich auf der Website etwas von einem echt mediterranen Duft?! So ein Unsinn, das Ding riecht nach Bethlehem, definitiv. ;-))

Samstag, 12. Dezember 2009 um 11:26 AM


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